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28.04.2017

Sonnenstrom für Mieter wird bundesweit gefördert

Thüringen macht es bereits vor, nun zieht der Bund nach: Ein neues Gesetz bezuschusst Strom, der auf dem eigenen Gebäude produziert und an die Mieter im Haus verkauft wird.

Von Solarstrom sollen künftig auch Mieter profitieren. Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf verabschiedet, der einen Zuschuss für Strom vorsieht, der auf einem Gebäude produziert wird und an Mieter im eigenen Haus verkauft wird. Bisher ist der Verkauf von Solarstrom an Mieter in den meisten Fällen nicht wirtschaftlich, weil dabei— anders als beim Verbrauch durch Hauseigentümer selbst — die EEG-Umlage in vollem Umfang fällig wird. Das Gesetz soll noch vor der Sommerpause vom Bundestag beschlossen werden.

Allerdings gibt es für die Förderung eine Reihe von Einschränkungen: Der Solarstrom muss unmittelbar im Gebäude verbraucht werden. Die Forderung der Erneuerbaren - Branche nach einer sogenannten Quartiers-Lösung, bei der Strom auch an unmittelbare Nachbarn weitergegeben werden kann, lehnt die Regierung ab. Auch muss das Gebäude zu mindestens 40 Prozent zum Wohnen genutzt werden. Zudem ist die Förderung pro Jahr auf Anlagen mit einer Gesamtleistung von 500 Megawatt begrenzt.

In Thüringen können Mieter bereits durch das landesweite Förderprogramm „Solar Invest“  von einer Förderung für Mieterstrom profitieren. Eine Dokumentation der ThEGA-Veranstaltung „Mieterstrom in der Praxis: unabhängig, rentabel, sicher?“ finden Sie auf unserer Website.

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Andreas Braun

Andreas Braun
Projektleiter Öffentlichkeitsarbeit und Marketing 

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