Verwertungspfade und Aufbereitungsmöglichkeiten von Holzasche aus Biomasseheizkraftwerken – Exemplarische Betrachtung am Heizkraftwerk Hermsdorf
Seit 2008 ist das Biomasseheizkraftwerk Hermsdorf in Betrieb und wandelt rund 16.200 t Holzhackschnitzel pro Jahr in Wärme und Energie um. Im Heizkraftwerk Hermsdorf fielen 2010 248 t Rostasche und 180 t Zyklonasche an. Die Zusammensetzung des Brennstoffes bestand überwiegend aus Pappel-, Kiefer- und Buchenholz.
Die Probennahme der Aschen geschah nach Düngemittel‐Probenahme‐ und Analyseverordnung (DüngMProbV). Über 3 Monate führten die Mitarbeiter des Biomasseheizkraftwerkes Hermsdorf eine kontinuierliche Beprobung der Rost‐ und Zyklonasche sowie der Holzhackschnitzel durch. Insgesamt wurden 12 Rostasche‐, 3 Zyklonasche‐ und 6 Brennstoffproben analysiert. Die Nähr‐ und Schadstoffe der Verbrennungsanlage zugeführten Holzhackschnitzel finden sich in konzentrierter Form in den Aschen wieder. Die Aschen wurden hinsichtlich der Grenzwerte der DüMV sowie die Eluate nach Abfallablagerungsverordnung überprüft.
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