Studie klärt, ob Stahlwerk tausende Haushalte mit Wärme versorgen kann

ThEGA sucht mit Partnern nach Wegen, wie Abwärme aus Stahlwerk Thüringen rentabel und technisch umsetzbar zu Nutzern transportiert werden kann.

Das Stahlwerk Unterwellenborn könnte künftig Abwärme für tausende Haushalte in Saalfeld, Rudolstadt und Bad Blankenburg bereitstellen. Das ist das Ziel eines gemeinsamen Vorhabens von Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur GmbH (ThEGA), Stahlwerk Thüringen GmbH und TWS Thüringer Wärme Service GmbH. Die Experten gehen davon aus, dass die überschüssige Wärme aus dem Stahlwerk künftig einen bedeutenden Teil der Fernwärmeversorgung in der Region abdecken kann.

Für das thüringenweit einmalige Projekt haben Landesenergieagentur, Energiedienstleister und Unternehmen eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet und eine Machbarkeitsstudie initiiert, deren Ergebnisse im Lauf des kommenden Jahres vorliegen sollen. Darin soll unter anderem geklärt werden, ob und wie die Abwärme technisch sinnvoll und zu vertretbaren Kosten zu den Nutzern gebracht und in bestehende Fernwärmenetze integriert werden kann. Die Studie für dieses komplexe Vorhaben wird finanziert aus Mitteln des europäischen Abwärme-Projektes CE-HEAT, des Landes Thüringen und der TWS Thüringer Wärme Service GmbH, einer Tochterfirma der TEAG Thüringer Energie AG.

Das Abwärmekataster auf www.thega.de/abwaerme zeigt mehr als Abwärmequellen im Freistaat und informiert über die jeweils zur Verfügung stehende Wärmemenge.

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Andreas Braun

Andreas Braun
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