Elektromobilität - Projekte und Netzwerke Projekte und Netzwerke

für eine erfolgreiche Verkehrswende in Thüringen

Projekte und Netzwerke im Überblick

Elektromobilität in Städten, in der Logistikbranche oder im Umfeld eines Flughafens, das Verbessern des Lademanagements für Pflegedienste, E-Car-Sharing oder grüne Mobilitätskonzepte: In Thüringen gibt es viele Projekte und Netzwerke für eine erfolgreiche Verkehrswende.

Hier stellen wir Ihnen laufende Projekte und die Resultate abgeschlossener Pilotprojekte aus dem Bereich E-Mobilität vor.

Aktuelle Projekte und Netzwerke

SMART MULTI-USE Logistik

„Logistikplattform für wirtschaftlichen Einsatz von Elektrofahrzeugen“

Laufzeit:

01.05.2020 - 30.04.2023

Eckdaten:

Fördergeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
Förderprogramm: IKT für Elektromobilität III
Projektvolumen: ca. 7 Millionen Euro (Förderanteil: ca. 4 Millionen Euro)

Partner:

Konsortialführer
DAKO GmbH

Projektkoordinator
INNOMAN GmbH

Assoziierte Partner
Sächsische Zeitung GmbH
MZZ Briefdienst GmbH
Magdeburger Verlags- und Druckhaus GmbH

Forschungseinrichtungen
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Fachhochschule Erfurt

Unternehmen
United Parcel Service Deutschland S.à.r.l. & Co. OHG
eLOG Systembetrieb GmbH
Madsack Logistik Ost GmbH
Funke Logistik GmbH

gesuchte Anwendungspartner:

  • Unternehmen aus dem Bereich der Logistik oder einem vergleichbaren Szenario (mobilitätsbasierte Dienstleister) mit planbaren Tourenplan
  • Beteiligung an dem entstehenden Prozess und der Erprobung
  • Bereitstellung von fahrzeugspezifischen Daten (Telematik)

Ziele:

Ziel des Projektes ist es  eine kooperative Logistikplattform mit hochdynamischer Tourenplanung zu entwickeln, welche den Aufbau der Paketlogistik bei Medienlogistikunternehmen unterstützt (gemeinsame Zusammenarbeit als Austausch zwischen den Verbreitungsgebieten sowie Kooperation mit anderen Dienstleistern auf Hauptachsen) und zugleich eine unternehmensübergreifende Optimierung im Zustellgebiet ermöglicht (Bündelung von Verkehren). Durch diesen "Multi-Use"-Ansatz sollen so vor allem E-Fahrzeuge wirtschaftlich ausgelastet werden. Als 2. Optimierungszielgröße wird zudem die CO2-Emission einbezogen. 

Im Vorhaben SMART DISTRIBUTION LOGISTIK (SDL) wurden erste Multi-Use-Ansätze abgeleitet, systematisch entwickelt und im Feld erprobt. Es zeigte sich, dass die Vernetzung verschiedener Branchen aufgrund unterschiedlicher Anforderungsprofile herausfordernd ist und die vorhandenen Mengen für den wirtschaftlichen Betrieb ungenügend sind. Der Ansatz des Konsortiums im Entwicklungsprojekt ist es, ausgehend von den vorangegangenen Entwicklungen, erstmalig ein neuartiges und kooperatives Multi-Use-Szenario technisch umzusetzen, welches in einem über die Jahre stetig wachsenden Markt erhebliche Mengen und zugleich den Aufbau eines neuen Geschäftsfeldes zur Kompensation des schwindenden Post- und Zeitungsgeschäftes verspricht. 

Innerhalb der Branche der Medienlogistik entsteht aktuell der Bedarf eigene Paketdienste aufzubauen welche ähnlich zu den vorhandenen Postdiensten eine maßgebliche Geschäftsmodellerweiterung darstellen und als Kooperation zwischen verschiedenen, jeweils in der eigenen Region tätigen, Medienlogistikunternehmen gedacht werden können. Das daraus ableitbare Multi-Use-Szenario dient somit unmittelbar derErhöhung der Auslastung bestehender Fahrzeuge und der damit verbundenen Sicherstellung der Wirtschaftlichkeit sowie zugleich der Möglichkeit zur Einführung von Vollzeitbeschäftigungsmodellen. Diese Umstellung bedarf zwingendermaßen des Aufbaus bislang nicht vorhandener, vollkommen neuer logistischer Strukturen so-wohl aus prozessualer, als auch aus IKT-infrastruktureller Sicht. Jene Strukturen wiederum bieten die Möglichkeit von Beginn an, neue kooperative logistische und Multi-Use-Konzepte tiefgreifend zu implementieren, die im Speziellen auf die individuellen Bedarfe von Elektrofahrzeugen ausgerichtet werden können und gleichzeitig eine Reduktion der CO2-Emissionen entlang der Zustellung als Optimierungszielgröße einbeziehen. Die Projektidee fokussiert somit sowohl auf eine CO2-minimale Zustellung, auf eine gesteigerte Wirtschaftlichkeit aus Fahrzeug- und Gesamtperspektive sowie auf das seit Jahren steigende Paketaufkommen und den damit verbundenen Engpässen innerhalb der Branche. 

Dies soll durch:

  • einen neuartigen Multi-Use-Ansatz mit Fokus auf wirtschaftliche Zielgrößen,
  • eine dynamische, tägliche Tourenplanung mit Berücksichtigung und Minimierung der emittierten CO2-Emmissionen je Sendung bzw. Paket und
  • eine kooperative Logistikplattform erstmalig gelöst und durch eine verzahnte IKT-basierte Systemlösung umgesetzt werden. 

Das beabsichtigte Konzept ermöglicht durch die integrative, kooperative Logistikplattform zudem die Integration weiterer Logistikdienstleister aus der KEP- und Pharmalogistik sowie auch aus weiteren Logistikfeldern. Durch die Einbindung der Partner UPS und eLOG soll anhand der Optimierung von CO2-Emissionen und wirtschaftlichen Zielgrößen eine übergreifende Kooperation auf der letzten Meile erzielt werden, welche zusätzlich zu einer Verkehrsreduktion in deutschen Innenstädten beiträgt.

Die Vision des Vorhabens ist somit ein erhöhter, kostenminimaler Einsatz aller Elektrofahrzeuge durch die kooperative Erweiterung bisheriger Geschäftsfelder sowie die Verbindung von Medienlogistik und Paketlogistik. Zudem soll die Optimierung des Fahrzeugeinsatzes auf Basis der Reduktion von CO2-Emissionen je Sendung - unter der Prämisse, dass CO2-minimierte Touren zugleich zu einer erhöhten Wirtschaftlichkeit führen - erfolgen.

Kontakt:

DAKO GmbH
Dr. Harald Hempel
Brüsseler Straße 7-11, 07747 Jena
Telefon: 03641 5998 0
E-Mail: kontakt@smartcitylogistik.de

Website: www.smartcitylogistik.de

Bauhaus.MobilityLab

"Reallabor für nachhaltige und intelligente Mobilität, Logistik sowie Energieversorgung"

Laufzeit:

01.04.2020 - 31.03.2023

Eckdaten:

Das Projekt ist Teil des Innovationswettbewerbs "Künstliche Intelligenz als Treiber für volkswirtschaftlich relevante Ökosysteme".

Fördergeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Partner:

Das Projekt Bauhaus.MobilityLab ist ein interdisziplinäres Team aus Forschungsinstituten, Industriepartnern, kleinen und mittleren Unternehmen sowie Hochschulen und der Landeshauptstadt Erfurt.

Ziele:

Das Bauhaus.MobilityLab steht als interdisziplinäre und experimentelle Ideenwerkstatt im Zeichen der Weimarer Bauhaustradition und will durch seine Offenheit für neue Ansätze und Lösungen die Kreation und Erprobung von Mobilitäts-, Logistik- und Energiedienstleistungen neu denken.

Idee: Vernetzung von Infrastrukturen als Basis, um Mobilität neu zu denken

Ziel: Schaffung eines IKT-Ökosystems zur intelligenten Verknüpfung von Informationen als Grundlage zur Gestaltung neuer Mobilitäts-, Logistik- und Energiedienstleistungen. Im Geiste der Bauhaustradition soll im modernsten Erfurter Stadtquartier am Brühl ein Living Lab für neue Mobilitäts-, neue Logistik- und neue Energiekonzepte gestaltet und allen Anbietern für Produkterprobungen verfügbar gemacht werden.

Weg: Technologisch neuartige Ansätze im Bereich spannbasiertem Service Engineering und Quality of Service sowie zum Datenhandling sichern dabei die Automatisierbarkeit von Services und die Agilität der Innovationsprozesse.

Kontakt:

Fraunhofer IOSB-AST
Oliver Warweg
Am Vogelherd 90, 98693 Ilmenau
Telefon: 03677 461 111
E-Mail: oliver.warweg@iosb-ast.fraunhofer.de

Bauhaus-Universität Weimar
Prof. Dr.-Ing. Uwe Plank-Wiedenbeck
Geschwister-Scholl-Straße 8, 99423 Weimar
Telefon: 03643 584 472
E-Mail: uwe.plank-wiedenbeck@uni-weimar.de

INNOMAN GmbH
Herr Frank Schnellhardt
Am Vogelherd 50, 98693 Ilmenau
Telefon: 03677 468 480
E-Mail: schnellhardt@innoman.de

Website: https://bauhausmobilitylab.de

E-MOBILE WARTBURGREGION

"Elektromobile Leitregion für Thüringen"

Eckdaten:

Die Idee, die Wartburgregion zur Elektromobilen Leitregion in Thüringen zu entwickeln, ist gleichermaßen charmant wie herausfordernd: Traditionell ist die Wartburgregion als Standort der Automobilindustrie dazu prädestiniert im Bereich neuer Antriebskonzepte und Mobilitätslösungen in Thüringen eine Vorreiterrolle einzunehmen; gleichzeitig stellt sie aber einen vergleichsweise dünn besiedelten ländlichen Raum dar, in dem die Wahrnehmbarkeit innovativer Konzepte und die Vernetzung der Akteure ungleich schwieriger ist als in urbanen Räumen.

Eine entscheidende Stärke der Wartburgregion auf dem Weg zur Elektromobilen Modellregion ist der vorhandene politische Wille zahlreicher Akteure. Im Auftrag des Landratsamt Wartburgkreis wurde deshalb eine Studie in Auftrag gegeben. Das Erfurter Büro „Verkehrspolitik & Raumplanung“ hat im Februar 2019 das „Maßnahmen- und Umsetzungskonzept E-Mobile Wartburgregion“ erstellt. 

Partner:

Teilnehmer der Arbeitsgruppen sind neben regionalen Unternehmen der Automobilindustrie auch Handelsvertreter der Region, Energieversorgungsunternehmen sowie die Landes- und Kommunalverwaltung. Die Arbeitsgruppen tagen quartalsweise. Die ersten Sitzungen nahmen ihre Arbeit im November 2019 auf.

Gern können auch Sie als regionaler Vertreter teilnehmen.

Ziele:

Zur Umsetzung der Modellregion wurde ein Runder Tisch mit speziellen Arbeitsgruppen gegründet. Vorrangiges Ziel ist es die Zusammenarbeit verschiedener Akteure im Bereich der E-Mobilität zu stärken und ein Netzwerk zu diesem Thema in der Region aufzubauen. Perspektivisch soll der Runde Tisch und die Arbeitsgruppen als Beratungsinstanz für den anstehenden Transformationsprozess in der Automobilindustrie der Region entwickelt werden und eine Informationsfunktion übernehmen.

Kontakt:

Landratsamt Wartburgkreis
Maika Baldauf
Erzberger Allee 14, 36433 Bad Salzungen
Telefon: 03695 616 406
E-Mail: Maika.Baldauf@wartburgkreis.de

Landesenergieagentur ThEGA
Rico Hofmann
Mainzerhofstraße 10, 99084 Erfurt
Telefon: 0361 5603 294
E-Mail: rico.hofmann@thega.de

Abgeschlossene Projekte

ALEC

„Flexibler batterieelektrischer Geräteträger für Flughafenvorfeldanwendungen“

Laufzeit:

01.01.2018 – 31.12.2020

Eckdaten:

Fördergeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
Förderprogramm: IKT für Elektromobilität III
Projektvolumen: ca. 4,6 Millionen Euro (Förderanteil: ca. 2,6 Millionen Euro)

Partner:

Konsortialführer
Hako GmbH,
Werk Waltershausen

Projektkoordinator
INNOMAN GmbH

Forschungseinrichtungen
Fraunhofer IOSB-AST

Unternehmen
ACTIA I+ME GmbH
Flughafen Erfurt GmbH
MEG Mechanik GmbH
Navimatix GmbH
Karosseriewerk Ostermann GmbH

Ziele:

Die Vorfeldmobilität auf Flughäfen ist Vorreiter im Bereich der Elektromobilität und kann in einzelnen Spezialfahrzeuganwendungen bereits auf einen elektromotorisch betriebenen Fahrzeuganteil von fast 50 Prozent verweisen. Hintergrund dafür ist einerseits die anwendungsseitige Nähe zur Intralogistik in Gebäuden und andererseits die hohe Sensibilität der Flughafenbetreiber für die Geräusch- und Schadstoffemissionen auf dem Flughafenvorfeld.

Vision des Projektes ist die wirtschaftliche Elektrifizierung aller Arbeitsfahrzeuge auf dem Flughafenvorfeld unter gleichzeitiger Reduzierung der Anzahl benötigter Einsatzgeräteträger.

Kernpunkte dieser Vision sind die Elektrifizierung der Arbeitsfahrzeuge auf dem Flughafenvorfeld und Übertragung des im Bereich kommunaler Arbeitsfahrzeuge bekannten Konzeptes der Einsatzwechseltätigkeit.

Zielstellung des Projektes ist daher ein flexibler batterieelektrischer Geräteträger für Flughafenvorfeldanwendungen mit einem universellen Arbeitsgeräte-Wechselsystem, welcher über standardisierte Arbeitsgeräte-Schnittstellen sowie einer übergreifenden Fahrzeug- und Flottensteuerung die Grundlage für eine zukünftig autonome Einsatzwechseltätigkeit am Flughafen bilden.

Ergebnisse:

  • Batterieelektrisches Trägerfahrzeug mit Elektrifizierungsbaukasten für skalierbare Antriebs- und Kapazitätsklassen
  • Elektrifizierte Arbeitsgeräte für bspw. Abwasserentsorgung und Frischwasserversorgung, Gepäckentladung und Gepäcktransport, etc.
  • IKT-basierte Flottenmanagementplattform
  • Innovatives logistisches Konzept für eine Einsatzwechseltätigkeit


Kontakt:

Hako GmbH
Sven Gebhardt
Industriestraße 3, 99880 Waltershausen
Telefon: 03622 640 493
E-Mail: sgebhardt@hako.com

INNOMAN GmbH
Tommy Rost
Am Vogelherd 50, 98693 Ilmenau
Telefon: 03677 468 486
E-Mail: rost@innoman.de

Website: www.alec-online.de

DiTour-EE

„Energiemanagement und wirtschaftlich tragfähiger Einsatz von Elektromobilität in der Hotel- und Tourismusbranche“

Laufzeit:

01.01.2018 – 31.12.2020

Eckdaten:

Fördergeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
Förderprogramm: IKT für Elektromobilität III
Projektvolumen: 3,08 Millionen Euro (Förderanteil: 2,14 Millionen Euro)
Unterstützung durch: DLR Projektträger

Partner:

Assoziierte Partner
Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG)

Forschungseinrichtungen
Fraunhofer IEE

Unternehmen
Betterspace GmbH
Radisson Hotel Erfurt
Vienna House Thüringer Hof Eisenach
H+ Hotel Erfurt
Berg- und Jagdhotel Gabelbach
Hotel Elephant Weimar
Thüringer Sozialakademie gemeinnützige GmbH
Hotel-Gasthaus Steiger & 4 weitere Hotels in Thüringen
INNOMAN GmbH
HKW-Elektronik GmbH

Ziele:

Das Projekt DiTour-EE setzt an den beiden Trends Elektromobilität und Digitalisierung an und entwickelt eine IKT-Systemplattform, die den Mobilitätsbedarf des Gastes und der hoteleigenen Fahrzeuge mit dem Energiemanagement des Objektes verbindet und optimiert. Die IKT-Systemplattform optimiert zum einen den Energieverbrauch des Hotels und steuert zum anderen Ladevorgänge von Elektromobilen so intelligent, dass diese kostenminimal in die Hotelbranche integriert werden. Dies ermöglicht den wirtschaftlich tragfähigen Einsatz von Elektromobilität in der Hotel- und Tourismusbranche.

Das Gesamtsystem wird permanent in 12 Thüringer Hotels unterschiedlichster Kategorien mit jeweils drei Ladesäulen und fünf ausgestatteten Zimmern erprobt. Somit ist eine Entwicklung ganz nah an den Bedürfnissen der Hotel- und Tourismusbranche gewährleistet.

Ergebnisse:

  • Alle Ergebnisse des Forschungs- und Entwicklungsprojektes werden begleitend bei 12 Thüringer Hotels der unterschiedlichsten Kategorien getestet. So kann eine marktnahe Entwicklung sichergestellt werden.
  • Die Hotels werden auf jeweils 5 Zimmern mit digitalen Gästemappen ausgestattet und Ladeinfrastruktur im Hotel installiert. Intelligentes Last- und Lademanagement sowie digitale Service können so vor Ort kundennah getestet werden und das Feedback kann für die weiteren Entwicklungsrunden genutzt werden.


Kontakt:

Betterspace GmbH
Dr. Siwanand Misara
Oberpörlitzer Straße 2, 98693 Ilmenau
Telefon: 03677 7613 125
E-Mail: s.misara@betterspace360.com

Website: www.ditour-ee.de

 

SmartDistributionLogistik

„Wirtschaftlicher Einsatz von Elektrofahrzeugen in der Medienlogistik“

Laufzeit:

01.05.2017 – 30.04.2020 (abgeschlossen)

Eckdaten:

Fördergeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
Förderprogramm: IKT für Elektromobilität III
Projektvolumen: knapp 7 Millionen Euro (Förderanteil: ca. 4 Millionen Euro)
Unterstützung durch: Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG), im Rahmen der Förderrichtlinie Elektromobilität Thüringen

Partner:

Konsortialführer
DAKO GmbH

Projektkoordinator
INNOMAN GmbH

Assoziierte Partner
Mediengruppe Magdeburg
Medienhaus Lensing
MZ Logistik GmbH
Verlagsberatung Kamp

Forschungseinrichtungen
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Fachhochschule Erfurt

Unternehmen
EPSa Elektronik & Präzisionsbau Saalfeld GmbH
eLOG Systembetrieb GmbH
Sächsische Zeitung GmbH
LVZ Logistik GmbH

Ziele:

Die Branche der Medienlogistik befindet sich seit einigen Jahren im Umbruch und strukturiert im Zuge dessen auch ihre Geschäftsprozesse grundlegend um. Das eröffnet die Chance, verschiedene Elektro-Transportfahrzeuge mit Hilfe intelligenter Planung von Anfang an kostenoptimiert in Logistikprozesse zu integrieren. Aufbauend auf den Ergebnissen des Projektes „SmartCityLogistik Erfurt“ verfolgte das Projekt SmartDistributionLogistik (SDL) deshalb das Ziel, Elektrofahrzeuge in der Medienlogistik vom ersten Jahr an wirtschaftlich einzusetzen. Es wurde eine lernfähige IKT-Systemplattform entwickelt, über die in Feldversuchen der Einsatz von mindestens 40 Elektrofahrzeugen für die Zustellung von Zeitungen, Werbematerialien und Post in drei gemischten Flotten geplant, gesteuert und ganzheitlich optimiert wurde.

Zusammengefasst bestand die Zielstellung in:

  • Entwicklung eines hierarchischen Optimierungssystems,
  • Entwicklung einer IKT-Systemplattform für Medienlogistikunternehmen,
  • Entwicklung eines spezifischen monetären Bewertungsmodells für die Inputfaktoren (TCO-Modell) inklusive entsprechendem Messsystem (TCO-Logger) zur Umsetzung einer TCO-basierten Gütebewertung in logistischen Optimierungssystemen,
  • Entwicklung von konfigurierbaren (typisierten) Modellen für Logistikkonzepte und
  • Entwicklung von Mehrfachnutzungsmodellen sowie Geschäftsmodellen für Mischflotten in der Medienlogistik

Ergebnisse:

  • IKT-Planungs- und Steuerungs-Plattform für Distributionslogistiker mit mehrschichtiger Planungsunterstützung für Standort-, Rahmen- und Tourenplanung
  • Tourensteuerung und TCO-basierter Inputfaktorbewertung
  • Mehrdimensionales, selbstkalibrierendes, hierarchisches Optimierungsmodell für die strategische und operative Planung von Logistikprozessen
  • Verteiltes agentenbasiertes Big Data Netzwerk für erfahrungsbasierte Faktorbewertung sowie Total-Cost-of-Ownership-Modelle (TCO-Modell)
  • Typisierung von Hub- bzw. Logistikkonzepten
  • Mehrfachnutzungskonzepte für Cargo-Sharing und Truck-Sharing
  • Entwicklung eines mobilen und energieautarken Hubs

Folgeaktivitäten:

Die Fortsetzung der Aktivitäten ist beabsichtigt.


Kontakt:

DAKO GmbH
Dr. Harald Hempel
Brüsseler Straße 7-11, 07747 Jena
Telefon: 03641 5998 0
E-Mail: harald.hempel@dako.de

Website: www.sdl-projekt.de
               www.scl-kongress.de

E-MOTIF

"E-MOTIF – Elektromobiles Thüringen in der Fläche"

Laufzeit:

01.10.2012 – 31.08.2016 (abgeschlossen)

Eckdaten:

Fördergeber: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
Förderprogramm: Innovationen für eine nachhaltige Mobilität, Elektromobilität
Projektvolumen: 1,1 Millionen Euro (Förderanteil: 0,72 Millionen Euro)
Unterstützung durch: Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN)

Partner:

Konsortialführer
Fachhochschule Erfurt,
Institut Verkehr und Raum

Projektkoordinator
NOW Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie

Assoziierte Partner
SWE Energie GmbH
Weimar GmbH
Eisenach – Wartburgregion Touristik GmbH
JenaKultur

Unternehmen
Erfurt Tourismus und Marketing GmbH
Stadtwerke Weimar Stadtversorgungs GmbH
Stadtwerke Energie Jena-Pößneck GmbH
Eisenacher Versorgungs-Betriebe GmbH
DB Rent GmbH

Ziele:

Die beteiligten Partner im Projekt EMOTIF haben es sich zum Ziel gesetzt, das Bundesland Thüringen als innovative und nachhaltige Zukunftsregion zu etablieren. Die ländlichen Regionen Thüringens wurden durch die Umsetzung des Projektes frühzeitig in die Entwicklung von Elektromobilität eingebunden und in Hinblick auf die Erreichbarkeit mit kollektiv genutzten Verkehrsmitteln gestärkt. Aufgabe der Begleitforschung war es insbesondere zu prüfen, ob der Systemverbund von öffentlich zugänglichen Fahrzeugflotten und dem öffentlichen Verkehr technisch funktioniert, tatsächlich nachgefragt wird, organisatorisch funktioniert, mit Anbindung an den ÖV, besonders an den Fernverkehr, angenommen wird, die infrastrukturellen Voraussetzungen integrierbar sind und sich auskömmliche Geschäftsmodelle organisieren lassen. Die Realisierung einer durchgehenden elektrisch angetriebenen öffentlichen Mobilitätskette stellt nicht zuletzt ein neues, innovatives und attraktives Angebot für die potentiellen Nutzer in Thüringen dar.

Hauptschwerpunkte waren dabei die:

  • Ermittlung der Leistungsfähigkeit elektrischer Fahrzeuge in einem Systemverbund von öffentlich zugänglichen Fahrzeugflotten mit dem ÖPNV in einer auch ländlich geprägten Region zur Etablierung einer CO2-freien Reisekette mit Bahn und E-Fahrzeug für die „letzte Meile“
  • Einrichtung von Ladeinfrastruktur an den Bahnhöfen
  • Einrichtung von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur bei (vorzugsweise) touristischen Leistungsanbietern im Umland der Städte
  • Analyse des Nutzerverhaltens
  • Analyse der Ladevorgänge im Umland

Ergebnisse:

  • Im Rahmen des Projektes konnten erfolgreich vier Carsharing-Stationen mit je 2 Elektrofahrzeugen in den Städten Erfurt, Jena, Weimar und Eisenach aufgebaut werden. Die Fahrzeuge können sowohl von Kunden des regionalen Carsharing-Anbieters teilAuto wie auch durch Kunden des Carsharingangebotes Flinkster der DB Rent GmbH gebucht werden.
  • Es wurden Ladestationen an folgenden Orten errichtet: Erlebnis Bergwerk Merkers, Inselsberg Funpark, Gedenkstätte Buchenwald, Leuchtenburg, Toskana Therme Bad Sulza, Nationalpark Hainich, Stausee Hohenfelden. Dabei wurden die Ladestationen am Stausee Hohenfelden, am Nationalpark Hainich sowie am Inselsberg Funpark durch eine finanzielle Förderung des TMUEN ermöglicht.
  • Das seit Ende 2013 in Betrieb befindliche Carsharing-System hat über die Projektlaufzeit eine hohe technische Zuverlässigkeit und eine für den Endkunden unproblematische Nutzung gezeigt. Angemerkt werden muss aber, dass die Implementierung eines solchen Systems zwar zunächst mit zahlreichen Unwägbarkeiten und zeitlichen Verzögerungen verbunden ist, aber auch in eher ländlichen Regionen sowie Mittelstädten grundsätzlich möglich ist. Die Elektromobilität befindet sich in Thüringen dennoch weiterhin in der Pionierphase und ist noch nicht in der Alltagsmobilität der Nutzer angekommen. Wenn langfristig die Integration von Elektrofahrzeugen in Carsharing-Systeme abseits der Ballungsräume gelingen soll, braucht es einerseits die technische Realisierbarkeit und andererseits eine deutlich gestiegene Nutzerakzeptanz.
  • Im Rahmen der Begleitforschung wurden verschiedene Befragungen mit unterschiedlichen methodischen Ansätzen durchgeführt. Dazu gehörte auch eine qualitative Nutzerbefragung. Diese identifizierte im wesentlichen vier Handlungsmotive für die Nutzung eines eCarsharing-Fahrzeuges: ein ausgeprägtes ökologisches Bewusstsein eines Akteurs, ein zentraler und einfach zugänglicher Standort des Elektrofahrzeuges, ein hoher subjektiv empfundener Fahrkomfort und ein ausgeprägtes Interesse an technischen Innovationen eines Akteurs.

Folgeaktivitäten:

Fachkonferenz „Chancen und Potenziale von ländlichen Räumen“ am 22.9.2016 an der Fachhochschule Erfurt.

Das aufgebaute eCarsharing-System in den vier beteiligten Städten bleibt auch nach Ende des Forschungsvorhabens bestehen und für die Kunden weiter nutzbar.


Kontakt:

Fachhochschule Erfurt
Institut Verkehr und Raum
Dipl.-Soz. Claudia Hille
Prof. Dr. Matthias Gather
Altonaer Straße 25, 99085 Erfurt
Telefon: 0361 6700 751 bzw. -654
E-Mail: info@verkehr-und-raum.de

Website: www.emotif.de

sMobiliTy

"sMobiliTy – Vernetzung technischer Systeme für Elektromobilität"

Laufzeit:

01.10.2012 – 30.09.2015 (abgeschlossen)

Eckdaten:

Fördergeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
Förderprogramm: IKT für Elektromobilität II
Projektvolumen: 9,5 Millionen Euro (Förderanteil: 6,5 Millionen Euro)
Unterstützung durch: Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG), Förderprogramm Elektromobilität Thüringen

Partner:

Konsortialführer
INNOMAN GmbH

Kommunale Einrichtungen
Tiefbau- und Verkehrsamt der Landeshauptstadt Erfurt

Forschungseinrichtungen
Fraunhofer IOSB-AST
Bauhaus-Universität Weimar

Unternehmen
ACX GmbH
IMMS GmbH
EPSA GmbH
TAF mobile GmbH
HKW-Elektronik GmbH
envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM)

Ziele:

Zielstellung des Vorhabens war es, mit dem Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die intelligente Nutzung von Elektrofahrzeugen zu unterstützen.

Die Konsortialpartner von sMobiliTy verfolgten dazu die Idee, die erforderlichen Infrastrukturen wie beispielsweise das Stromnetz oder die lokale Verkehrsregelungstechnik über eine gemeinsame offene und herstellerunabhängige IKT-Systemplattform miteinander zu vernetzen und über eine Serviceplattform neuartige intelligente Dienste für die Nutzer von Elektrofahrzeugen sowie die Betreiber der Infrastrukturen zu ermöglichen.

Durch die Entwicklung von drei neuartigen Diensten zur:

  • Netz- und tarifgesteuerten Ladung von Elektrofahrzeugen am Wohnort (Smart Grid),
  • Reisezeitoptimierten Navigation zum gewählten Zielort unter Verwendung aktueller Fahrzeugdaten sowie lokaler Verkehrslageinformationen (Smart Car)
  • Intelligenten Verkehrssteuerung auf Grund lokaler Verkehrslagedaten (Smart Traffic),

wurde der gewählte Ansatz einer systemübergreifenden IKT-Plattform praktisch realisiert und ihre  innovativen Lösungspotentiale dargestellt.

Fahrzeuge und Ladeinfrastruktur wurden als Erprobungsträger über das Förderprogramm Elektromobilität Thüringen des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG) gefördert.

Ergebnisse:

  • IKT-Systemplattform  für die Vernetzung und den Informationsaustausch unterschiedlicher technischer Systeme
  • Vernetzte Sensor- und Verkehrsmanagementplattform für die Übermittlung von Echtzeitinformationen über die Verkehrslage im Stadtgebiet Erfurt
  • Fahrzeugkommunikationseinheit zur Erfassung und Kommunikation von Daten eines Elektrofahrzeuges
  • Fahrerinformationssystem zur Navigation unter Berücksichtigung der aktuellen Verkehrslage und der Daten des Elektrofahrzeugs
  • Fahrstromtarif unter Weitergabe von Kostenvorteilen reduzierter Netzentgelte (§14a EnWG)
  • Steuerbox für das bedarfsgerechte und kostenoptimierte Laden mit einer Netz- und marktinduzierte Steuerungs- und Kommunikationslösung über die Langwelle
  • Toolbox für das Serviceengineering im Bereich Elektromobilität
  • mehrere wissenschaftliche Veröffentlichungen 

Folgeaktivitäten:

Fortgesetzt durch das Projekt sMobilityCOM.


Kontakt:

INNOMAN GmbH
Frank Schnellhardt
Elke Bouillon
Am Vogelherd 50, 98693 Ilmenau
Telefon: 03677 468 480
E-Mail: schnellhardt@innoman.de
             bouillon@innoman.de

Website: www.smart-mobility-thueringen.de

Grüne Mobilitätskette

"Grüne Mobilitätskette – Entwicklung und Erprobung eines attraktiven Elektromobilität-Angebots in Mitteldeutschland"

Laufzeit:

01.10.2013 – 30.09.2016 (abgeschlossen)

Eckdaten:

Fördergeber: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
Projektvolumen: 4,2 Millionen Euro (Förderanteil: 2,4 Millionen Euro)
Unterstützung durch: Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN) und Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr Sachsen-Anhalt (MLV), zur komplementären Förderung der Ladeinfrastruktur

Partner:

Konsortialführer
Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH

Assoziierte Partner
MLV Sachsen-Anhalt
TMUEN

Forschungseinrichtungen
Thüringer Innovationszentrum Mobilität (ThIMO)
Fraunhofer IMWS

Unternehmen
HaCon Ingenieurgesellschaft mbH, Hannover
TAF Mobile GmbH, Jena
Verkehrsverbund Mittelthüringen, Erfurt
Stadtwerke Halle

Ziele:

Die Grüne Mobilitätskette verbindet die Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen mit ihren Destinationen in der Region. Mit der Grünen Mobilitätskette soll das Reisen billiger, komfortabler und schneller gemacht werden – durch die Kombination von Verkehrsmitteln können die jeweiligen Potentiale besser genutzt werden. Dabei soll Reisen auch grüner gemacht werden und die Verzahnung von Elektromobilität mit dem öffentlichen Verkehr die umweltfreundlichen Verkehrsmittel in der Region stärken.

Das Ziel war die Entwicklung und Erprobung eines attraktiven Angebots für die Mobilitätsbedürfnisse von Kunden der Elektromobilität in Mitteldeutschland. Es wurde eine komplette grüne Mobilitätskette einschließlich E-Fahrzeuge, Energie, Informationstechnologie sowie intermodale Vernetzung insbesondere mit dem öffentlichen Verkehr und Carsharing geschaffen.

Ergebnisse:

Die Partner haben im Projekt Wege gesucht, den öffentlichen Verkehr durch die Integration von Elektromobilität weiter zu entwickeln. Dazu wurde durch die Bereitstellung von Know-how und Schnittstellen die Weiterentwicklung der Auskunfts- und Buchungssysteme hin zu intermodalen Angeboten unterstützt. Die Partner haben weiter untersucht, wie sich Elektromobilität in Mitteldeutschland fördern und in die bestehenden Angebote integrieren lässt.

Dabei wurden die folgenden Ergebnisse geschaffen:

  • Analyse der Bedeutung von Elektromobilität und Sharingsysteme in Landkreisen und kreisfreien Städten
  • Potentialermittlung von Ladeinfrastruktur an Bahnhöfen
  • Integration von Carsharing in das intermodale Auskunftssystem
  • Kompetenzzuwachs in Elektromobilität und Intermodalität. Vernetzung der Akteure in Mitteldeutschland.
  • Beschaffung von 10 E-Autos und 17 Ladesäulen in Halle
  • Ökostrom an allen Ladesäulen
  • Integration von Elektromobilität in den Wohnungsbau (Erfurt: ein Fahrzeug, eine Ladesäule, zwei Wallboxen)
  • Entwicklung technischer Lösungen zum bedarfsgerechten (intelligenten) Laden
  • Erweiterung der bestehenden Auskunftsysteme zu einem länderübergreifenden, intermodalen Auskunfts- und Buchungssystem


Kontakt:

Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH
Sebastian Schmermbeck
Am Alten Theater 4 u. 6, 39104 Magdeburg
Telefon: 0391 536 3152
E-Mail: sebastian.schmermbeck@nasa.de

Website: www.nasa.de/gruene-mobilitaetskette/

FleetFloating

"FleetFloating – Regionales Elektromobilitätskonzept im Ilm-Kreis"

Laufzeit:

01.09.2016 – 28.02.2017 (abgeschlossen)

Eckdaten:

Fördergeber: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
Förderprogramm: Innovationen für eine nachhaltige Mobilität, Elektromobilität
Projektvolumen: 30.400 Euro (Förderanteil: 24.400 Euro)
Unterstützung durch: Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG) - LOI Beteiligung an Folgemaßnahmen, Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN) und Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) - inhaltliche Beteiligung an begleitenden Maßnahmen

 

Partner:

Konsortialführer
Landratsamt Ilm-Kreis

Assoziierte Partner
Initiative Erfurter Kreuz e. V.
Regionalbus Arnstadt GmbH
Landkreis Gotha

Forschungseinrichtungen
ISME Institut Stadt-Mobilität-Energie
Fachhochschule Erfurt

Ziele:

Konzeptstudie: Regionales Elektromobilitätskonzept Ilm-Kreis - integriert in das intermodale und klimafreundliche Mobilitätsmanagement des Ilm-Kreises.

Strategische Ziele

  • Kombination des Einsatzes von E-Fahrzeugen in gewerblichen und kommunalen Flotten mit Carsharing für Stadt-Land-Pendler und Dritte
  • Integration der E-Fahrzeuge in intermodale Umsteigepunkte
  • Verringerung lokaler Emissionen

Operatives Ziel

  • Erarbeitung eines E-Mobilitätskonzeptes für den Ilm-Kreis und die Gemeinde Nesse-Apfelstädt


Kontakt:

Landratsamt Ilm-Kreis
Felix Schmigalle
Ritterstraße 14, 99310 Arnstadt
Telefon: 03628 738 119
E-Mail: f.schmigalle@ilm-kreis.de

Website: www.ilm-kreis.de/klimaschutz

eMobilityCity

"eMobilityCity – Netzwerk zur Bündelung Thüringer Akteure im Bereich Elektromobilität"

Laufzeit:

01.09.2015 – 30.08.2018 (abgeschlossen)

Eckdaten:

Fördergeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
Förderprogramm: ZIM Kooperationsnetzwerk
Unterstützung durch: Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG), Förderprogramm Elektromobilität Thüringen

Partner

Konsortialführer & Projektkoordinator
INNOMAN GmbH

Kommunale Einrichtungen
Stadtverwaltung Erfurt

Forschungseinrichtungen
Bauhaus-Universität Weimar
Fachhochschule Erfurt
Fraunhofer IOSB-AST
Friedrich-Schiller-Universität Jena
IMMS gGmbH
Thüringer Innovationszentrum Mobilität

Unternehmen
eLOG Systembetrieb GmbH
Navimax GmbH
Hako GmbH
TAF mobile GmbH
DAKO GmbH
EPSa GmbH
pwp-systems GmbH
HKW-Elektronik GmbH
SWE Stadtwerke Erfurt GmbH
Walther-Werke Ferdinand Walther GmbH

Ziele:

Ziel des Netzwerkes war die Bündelung der Thüringer Akteure im Bereich, sowie der Peripherie von Elektromobilität. Es sollten die am Markt vorhandenen Lösungen in einer umfassenden Alltagserprobung getestet werden, um aus den daraus gewonnenen Erfahrungen Bedarfe für weitere Innovationen zu ermitteln. Dafür wurde Erfurt als Erprobungsregion gewählt, da es durch Projekte wie Smart City Logistik oder sMobiliTy bereits ein Leuchtturm für die Elektromobilität in Thüringen ist, den es auszubauen gilt.

Dies wurde erreicht durch:

  • Ausbau der Infrastruktur
  • Erprobung als Grundlage für weitere Innovationen
  • Integrationslösungen und IT-gestützte Mobilitätsservices
  • Schaffung erprobter, alltagstauglicher Lösungen
  • Entwicklung des Netzwerkes als Systemanbieter für vernetzte Mobilität
  • Erschließung von Synergiepotentialen

Ergebnisse:

  • Umfassendes Angebot von alltagstauglichen Produkten und Dienstleistungen für die Elektromobilität aus einer Hand
  • Durchführung spezieller Initiativen zur Etablierung der Elektromobilität in Thüringen
  • Großflächige Erprobung der Elektromobilität in Erfurt und Thüringen sowie Ableitung von Entwicklungsbedarfen im Rahmen einer erprobungsbasierten Entwicklung
  • Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Bereich Elektromobilität

Folgeaktivitäten:

Ziel ist die Fortführung des Netzwerkes und die Etablierung des Netzwerkes als Systemanbieter für integrierte emobilitätsspezifische Dienstleistungen. So kann das Netzwerk die Nachhaltigkeit auch nach Ende der Förderphase aus wirtschaftlicher und zugleich wissenschaftlicher Perspektive sicherstellen.


Kontakt:

INNOMAN GmbH
Frank Schnellhardt
Elke Bouillon
Am Vogelherd 50, 98693 Ilmenau
Telefon: 03677 468 480
E-Mail: schnellhardt@innoman.de
             bouillon@innoman.de

Website: www.emobilitycity.de

sMobilityCOM

"sMobilityCOM – Prädiktives Lade- und Einsatzmanagement für mobilitätsbasierte Dienstleister"

Laufzeit:

01.01.2016 – 31.12.2018 (abgeschlossen)

Eckdaten:

Fördergeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
Projektvolumen: 3,6 Millionen Euro (Förderanteil: 3,37 Millionen Euro)
Unterstützung durch: Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG), Förderprogramm Elektromobilität Thüringen

Partner:

Konsortialführer
INNOMAN GmbH

Forschungseinrichtungen
Fraunhofer IOSB-AST

Unternehmen
DAKO GmbH
envia Mitteldeutsche Energie AG
HKW-Elektronik GmbH
MCS MICRONIC Computer Systeme GmbH

Ziele:

Wirtschaftlich elektromobil – das stand im Fokus des Projektes sMobilityCOM. Die Projektpartner entwickelten Technologien rund um den Einsatz von Elektrofahrzeugen in Flotten. Im Fokus des Projektes standen ambulante Pflegedienste, die sich mit einer hohen Zahl an Fahrzeugen und den typischen Tourenverlauf besonders als „early adopter“ für Elektroautos eignen, wenn ein wirtschaftlicher Einsatz der Fahrzeuge nachgewiesen werden kann.  Durch die Verknüpfung des Einsatz- mit dem Lademanagement werden die Elektrofahrzeuge kostenoptimiert geladen und sind je nach Bedarf sicher einsatzbereit. Die Partner entwickelten und testeten die entwickelten Lösungen gemeinsam mit Pflegediensten aus Thüringen. Diese Lösungen sind für weitere Branchen mobilitätsbasierte Dienstleister einfach adaptierbar. 

Das Projekt wird flankierend unterstützt durch die Förderung von Fahrzeugen und Ladeinfrastruktur als Erprobungsträger im Rahmen des Förderprogramms Elektromobilität Thüringen des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG).

Ergebnisse:

  • Integriertes prädiktives Lade- und Einsatzmanagement
  • Servicekonzepte und Geschäftsmodelle sowie Mehrfachnutzungskonzepte zur Integration von Elektrofahrzeugen in Flotten von mobilitätsbasierten Dienstleistern
  • Technische Komponenten eines modulares Ladesteuerungssystem für E-Fahrzeuge für: 
    - das bedarfsorientierte Laden von Elektrofahrzeugen
    - die Integration eigenerzeugter regenerativer Energie
    - intelligenter Phasenumschaltung bei Netzunsymmetrien und
    - die Integration in das Energiemanagement und eine Leistungsbegrenzung am Hausanschluss
  • Betriebsführungsmodell für Elektrofahrzeugflotten mit dem Ziel der Netzdienlichkeit sowie Eigenverbrauchsoptimierung unter Einbeziehung regionaler Energiequellen
  • Variabler Öko-Fahrstromtarif für einen netzdienlichen E-Fahrzeug-Anschluss unter Ausnutzung des § 14a EnWG (reduzierte Netzentgelte für unterbrechbare Verbrauchseinrichtungen) können die Stromkosten minimiert werden. Gleichzeitig wird durch einen netzdienlichen Hausanschluss die sichere Integration von Elektrofahrzeugen in das deutsche Stromnetz sichergestellt.


Kontakt:

INNOMAN GmbH
Frank Schnellhardt
Elke Bouillon
Am Vogelherd 50, 98693 Ilmenau
Telefon: 03677 468 480
E-Mail: schnellhardt@innoman.de
             bouillon@innoman.de

Website: www.smobility.net

SmartCityLogistik

„Wirtschaftlicher Einsatz von Elektrofahrzeugen im Transportgewerbe“

Laufzeit:

01.10.2013 – 30.09.2016 (abgeschlossen)

Eckdaten:

Fördergeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
Förderprogramm: IKT für Elektromobilität III
Projektvolumen: ca. 7 Millionen Euro (Förderanteil: ca. 4 Millionen Euro)
Unterstützung durch: Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG), Förderprogramm Elektromobilität Thüringen

Partner:

Konsortialführer
DAKO GmbH

Assoziierte Partner
Mercedes Benz Senger-Kraft
Smiley's Pizza Profis
PRALLE Logistik
Sushifreunde

Forschungseinrichtungen
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Fachhochschule Erfurt

Unternehmen
Navimax GmbH
EPSa GmbH
eLOG Systembetrieb GmbH
TVT Tabakwarenvertriebsgesellschaft mbH
BTF Bonn Tatje Fackiner GmbH & Co. KG

 

Ziele:

SMART CITY LOGISTIK verknüpft intelligent Webservices, Hardwarekomponenten und Geschäftsmodelle für den wirtschaftlichen Einsatz von Elektrofahrzeugen im Transportgewerbe. Die Ausbildung des IT-Systems in Form einer offenen Referenzarchitektur stellte eine Basisanforderung an die Entwicklungsziele dar. Die Optimierung der Transportreichweite von Elektrofahrzeugen stand dabei besonders im Fokus. Als erweiternde Funktionen für bestehende IT-Logistiksysteme wurden Dienste für:

  • Transportplanung
  • Tourenüberwachung
  • Intelligentes Lademanagement
  • Transportsteuerung und -optimierung
  • Frachtzustandsüberwachung und
  • Exception Management

unter Bereitstellung von vorverarbeiteten Informationen aus:

  • Batterieladezustand
  • aktuellen Verkehrslagedaten
  • Fahrweise
  • Routenprofil
  • aktuellem Frachtzustand und
  • gesetzlichen Regularien

entwickelt, welche die Erfüllung der Transportaufgabe mit Elektrofahrzeugen gewährleisten.

Ziel war die Entwicklung einer offenen, herstellerunabhängigen IKT-System- und Serviceplattform, die für bestehende IT-Logistiksysteme elektromobilitätsspezifische und auf die innerstädtische Logistik zugeschnittene Dienste zur Transportoptimierung, Fracht- und Tourenüberwachung, Transportsteuerung und zur Beherrschung von Ausnahmesituationen (Exception Management) bereitstellt.

Ergebnisse:

  • IKT-Plattform zur Planung, Optimierung und Überwachung von Elektrofahrzeugen in logistischen Einsatzszenarien
  • Fahrerassistenzsystem zur Unterstützung des Fahrpersonals bei der Tourdurchführung
  • Telematikeinheit speziell entwickelt für Elektrofahrzeuge in der Logistik
  • Neue Einsatzkonzepte und Geschäftsmodelle für die innerstädtische, elektromobile Logistik
  • Auf die Logistik abgestimmtes, selbstlernendes Reichweitenmodell
  • Erprobung und Validierung der Projektergebnisse in der Praxis

Folgeaktivitäten:

Regelmäßiger Branchenaustausch und Netzwerkbetreuung.


Kontakt:

DAKO GmbH
Dr. Harald Hempel
Brüsseler Straße 7-11, 07747 Jena
Telefon: 03641 5998 0
E-Mail: harald.hempel@dako.de

Website: www.smartcitylogistik.de

Elektromobilität

Elektromobilität ist ein wichtiger Schlüssel, um den Verkehr nachhaltig und klimafreundlich zu gestalten.

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Elektromobilitätstage

Mehrmals pro Jahr veranstalten wir Elektromobilitätstage in verschiedenen Thüringer Orten, wo Nachhaltige Mobilität live präsentiert wird und Fragen von Bürgerinnen und Bürger beantwortet werden.

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Förderung

Elektromobilität wird auf vielfältige Weise gefördert. Wir informieren Sie über die wichtigsten Förderprogramme.

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Kontakt aufnehmen

Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur GmbH (ThEGA)

Mainzerhofstraße 10
99084 Erfurt

Telefon: 0361 5603-220
E-Mail: info@thega.de

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