Kontaktdaten
Stadtverwaltung Weimar
Tobias Keppler
Stabsstelle Klimaschutz
Telefon: 03643 762668
E-Mail: klimaschutz@stadtweimar.de
Website: Stadt Weimar

Herausforderung
Wie können Kommunen Klimaschutz verständlich vermitteln und Bürgerinnen und Bürger aktiv einbinden?
Lösung
Die Stadt Weimar setzt auf digitale Informations- und Beteiligungsangebote.
Der Klimasteckbrief Weimar bündelt lokale Klimadaten und zeigt verständlich, warum Maßnahmen wie Hitzevorsorge, Begrünung oder Starkregenvorsorge wichtig sind. Die ThEGA unterstützt dabei den Austausch und die Vernetzung relevanter Akteure in Thüringen um ein bestmögliches Ergebnis zu entwickeln.
Zusätzlich hilft ein persönlicher CO₂-Rechner Bürgerinnen und Bürgern dabei, die eigenen Emissionen in den Bereichen Wohnen, Mobilität, Ernährung und Konsum besser einzuschätzen.
Ergebnisse
- Klimaschutz wird verständlich und greifbar vermittelt
- Bürgerinnen und Bürger können sich aktiv mit dem eigenen Verhalten auseinandersetzen
- Klimaanpassung und Klimaschutz werden anschaulich erklärt
- Die Kommune stärkt Beteiligung und Bewusstsein vor Ort
Das Praxisbeispiel zeigt, wie Kommunen Klimaschutz nicht nur über technische Projekte umsetzen, sondern auch durch Information, Beteiligung und digitale Werkzeuge.
Kontaktdaten
Landkreis Nordhausen
Tobias Heil
Klimaschutzmanager
Telefon: 03631 9111207
E-Mail: nachhaltigkeit@lrandh.thueringen.de
Website: Landkreis Nordhausen
Herausforderung
Wie können Kommunen Energieverbrauch und Betriebskosten in öffentlichen Gebäuden dauerhaft senken und Klimaschutzmaßnahmen strategisch weiterentwickeln?
Lösung
Der Landkreis Nordhausen setzt auf energieeffiziente Gebäude, moderne Technik und langfristige Klimaschutzstrategien.
Ein Beispiel ist die neue LED-Beleuchtung in der Wiedigsburghalle Nordhausen. Die Beleuchtung passt sich an Tageslicht und Nutzung der Sporthalle an und senkt den Energieverbrauch deutlich. Die Investition konnte der Landkreis vollständig aus Fördermitteln von Bund und Land finanzieren. Die ThEGA unterstützt Thüringer Kommunen zudem mit dem ThEGA Energiemanagementsystem kurz ThEMS beim systematischen Erfassen und Auswerten von Energieverbräuchen sowie bei der langfristigen Optimierung des kommunalen Gebäudebestands.
Bereits zuvor wurden vier weitere Schulsporthallen auf LED-Technik umgerüstet.
Zusätzlich entwickelte die Hochschule Nordhausen mit den sogenannten „Energiepfaden“ ein Konzept, das bestehende Klimaschutzprojekte sichtbar macht, weiterentwickelt und besser vernetzt.
Ergebnisse
- Rund 60 Prozent Energieeinsparung durch moderne LED-Beleuchtung in der Wiedigsburghalle
- Vollständige Finanzierung über Fördermittel von Bund und Land
- Umstellung auf LED-Beleuchtung in vier weiteren Sporthallen des Landkreises
- Sichtbare Weiterentwicklung bestehender Klimaschutzprojekte
- Langfristige Vernetzung von Akteuren und Maßnahmen
Das Praxisbeispiel zeigt, wie Kommunen Klimaschutz mit konkreten Maßnahmen in Gebäuden, moderner Infrastruktur und strategischer Planung erfolgreich verbinden können.
Kontaktdaten
Landratsamt Saale-Holzland-Kreis
Dr. Arlett Nehring
Klimaschutzmanagerin
Telefon: 036691 70 1510
E-Mail: klimaschutz@lrashk.de
Website: Saale-Holzland-Kreis

Herausforderung
Die Kreisverwaltung des Saale-Holzland-Kreises war bislang auf mehrere Standorte verteilt. Dies führte sowohl für Bürgerinnen und Bürger als auch für die Verwaltung selbst zu zusätzlichem Aufwand. Gleichzeitig bestand die Aufgabe, einen Verwaltungsstandort zu schaffen, der langfristig wirtschaftlich betrieben werden kann und den Anforderungen an eine moderne, energieeffiziente öffentliche Infrastruktur entspricht.
Lösung
Mit dem Neubau des Verwaltungsgebäudes in Eisenberg werden verschiedene Verwaltungsangebote und Fachbereiche an einem zentralen Standort zusammengeführt. Dadurch werden Verwaltungsprozesse vereinfacht und Wege für Bürgerinnen und Bürger verkürzt. Die ThEGA unterstützt den Austausch zwischen Thüringer Kommunen im Netzwerk und trägt dazu bei, dass erfolgreiche Praxisbeispiele sichtbar werden, Erfahrungen weitergegeben werden und bewährte Lösungen auf andere Kommunen übertragen werden können. Dadurch können wirksame Ansätze über einzelne Pilotprojekte hinaus in die Breite getragen werden.
Bei Planung und Umsetzung standen insbesondere folgende Ziele im Mittelpunkt:
- Konzentration wichtiger Verwaltungsdienstleistungen an einem Standort
- Verbesserung der Erreichbarkeit und Servicequalität für Bürgerinnen und Bürger
- Effizientere Zusammenarbeit zwischen den Fachbereichen
- Reduzierung langfristiger Betriebs- und Bewirtschaftungskosten
- Energieeffiziente Bauweise und moderne Gebäudetechnik
- Nachhaltige Senkung von Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen
Ergebnisse
Der Verwaltungsgebäudeneubau leistet einen wichtigen Beitrag zur Modernisierung der Kreisverwaltung. Bürgerinnen und Bürger profitieren von einer besseren Bündelung der Verwaltungsangebote und kürzeren Wegen. Gleichzeitig schafft das Gebäude die Grundlage für einen langfristig wirtschaftlichen Betrieb durch geringere Energie- und Unterhaltungskosten.
Durch die energieeffiziente Bauweise werden zudem Ressourcen geschont und Klimaschutzziele des Landkreises unterstützt. Das Projekt zeigt, wie sich Bürgerfreundlichkeit, wirtschaftlicher Mitteleinsatz und nachhaltiges Bauen in einem kommunalen Vorhaben sinnvoll miteinander verbinden lassen.