Emissionsfreie Nutzfahrzeuge

Hilfe und Beratung für LKW, Bus & Co.

Die Umstellung von Bussen, Lkw und anderen Nutzfahrzeugen auf emissionsfreie Antriebe ist ein wichtiger Schritt hin zu einer klimafreundlichen Mobilität in Thüringen. 

Verkehrsunternehmen, Kommunen und Unternehmen stehen dabei vor ähnlichen Herausforderungen: Welche Fahrzeuge eignen sich für den jeweiligen Einsatz? Welche Lade- oder Tankinfrastruktur wird benötigt? Und wie lassen sich Betriebshöfe, Depots und Logistikstandorte zukunftssicher vorbereiten?

Die ThEGA unterstützt diesen Wandel als unabhängige Anlaufstelle im Auftrag des Landes. Wir stellen Fachinformationen bereit, begleiten Studien und Analysen, vernetzen relevante Akteure und beraten zu Fördermöglichkeiten, Ladeinfrastruktur sowie den nächsten Schritten auf dem Weg zur Umsetzung.

Wie wir Sie unterstützen

  • Erstberatung zur Umstellung von Fahrzeugflotten auf emissionsfreie Antriebe
  • Informationen zu E‑Bussen, E‑Lkw und Ladeinfrastruktur
  • Fördermittelberatung auf Landes-, Bundes- und EU‑Ebene
  • Unterstützung bei Fragen zu Betriebshöfen, Depots und Netzanschlüssen
  • Fachinfos zum Saubere‑Fahrzeuge‑Gesetz
  • Vernetzung von Kommunen, Betrieben, Verkehrsunternehmen und Netzbetreibern

Thüringenweite Elektrobus-Studie wird erstellt

Die ThEGA hat mit dem Thüringer Umweltministerium eine Studie zur Umstellung von Busflotten auf emissionsfreie Antriebe an das Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme vergeben.

Untersucht wird, welche Voraussetzungen für den Einsatz von Elektro- und anderen emissionsfreien Bussen in Thüringen erfüllt werden müssen. Dabei werden unter anderem Fahrzeugbedarf, Lade- und Betankungsinfrastruktur, Betriebshöfe, Netzanschlüsse, Investitionskosten und Fördermöglichkeiten betrachtet. Ziel ist es, Verkehrsunternehmen eine verlässliche Grundlage für künftige Investitions- und Planungsentscheidungen zu bieten.

Die Studie soll Anfang 2027 veröffentlicht werden.

Häufig gestellte Fragen

  • Welche Vorteile bieten E-Busse und Hybridbusse im täglichen Linienbetrieb?

    E-Busse fahren lokal emissionsfrei und deutlich leiser, was die Luftqualität und Aufenthaltsqualität – insbesondere in Innenstädten – spürbar verbessert. Sie sind sehr energieeffizient und verursachen im Betrieb in der Regel geringere Energie- und Wartungskosten, da weniger verschleißanfällige Komponenten verbaut sind.

    Die Verfügbarkeit von E-Bussen ist im Linienbetrieb heute hoch, hängt jedoch maßgeblich von der passenden Ladeinfrastruktur, dem gewählten Batteriekonzept sowie der betrieblichen Planung ab.

    Hybridbusse können den Dieselverbrauch und die CO₂-Emissionen gegenüber konventionellen Dieselbussen reduzieren, fahren jedoch nicht emissionsfrei. Sie werden daher häufig als Übergangstechnologie eingesetzt, bis eine vollständige Elektrifizierung des Fuhrparks möglich ist.


     

  • Was müssen Kommunen und Verkehrsbetriebe beim Start mit E-Bussen beachten – und wie unterstützt die ThEGA?

    Wichtig ist vor allem ein belastbares Gesamt- und Ladekonzept. Dazu gehören die frühzeitige Klärung des Netzanschlusses, der verfügbaren Anschlussleistung sowie geeigneter Flächen am Betriebshof. Ebenso müssen Betriebskonzepte wie Umlaufplanung und Ladezeiten berücksichtigt werden.

    Darüber hinaus sind Anpassungen in Werkstatt und Betrieb erforderlich – etwa neue Sicherheitsanforderungen, angepasste Wartungsprozesse sowie die Qualifizierung von Fahr- und Werkstattpersonal. Auch Wirtschaftlichkeitsfragen und Fördermöglichkeiten sollten frühzeitig in den Blick genommen werden.

    Die ThEGA unterstützt Kommunen und Verkehrsunternehmen mit Initialberatungen und hilft dabei, die nächsten Umsetzungsschritte strukturiert zu planen. Im Rahmen einer landesweiten Studie können Thüringer Busunternehmen bei rechtzeitiger Interessenbekundung – aktuell bis Juni 2026 – eine erweiterte Erstberatung sowie eine weiterführende Umsetzungsberatung ohne Beratungskosten in Anspruch nehmen.


     

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Rico Hofmann Projektleiter

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Matthias Schlegel Projektleiter

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