- Rund 170 Fachleute diskutieren praxisnahe Lösungen für Kreislaufwirtschaft und eine ressourcenschonende Produktion
- Unternehmen erfahren, wie sie mit mehr Ressourceneffizienz Kosten senken und unabhängiger von Rohstoffimporten werden
- Praxisbeispiele aus Thüringen zeigen, wie zirkuläre Geschäftsmodelle und Recyclingtechnologien funktionieren
Zum dritten Mal bringt die Thüringer Ressourcenkonferenz (REKON) rund 170 Expertinnen und Experten für Kreislaufwirtschaft und effiziente Ressourcennutzung zusammen. Dazu treffen sich Vertreterinnen und Vertreter aus kleinen und mittleren Unternehmen, aus Wissenschaft, Verwaltung und Politik heute im COMCENTER Brühl in Erfurt. Die REKON wird im Auftrag des Umwelt- und unter Beteiligung des Wirtschaftsministeriums von der Landesenergieagentur ThEGA veranstaltet. In Vorträgen und Sessions geht es um praxisnahe Lösungen für eine ressourcenschonende Produktion. Unternehmen erhalten auf der REKON konkrete Impulse und Tools, um Kosten und Emissionen zu senken und sich unabhängiger von Rohstoffimporten zu machen. Mehr Informationen: www.thega.de/rekon.
Kummer: Mehr Unabhängigkeit stärkt Wettbewerbsfähigkeit
Dazu erklärt Umweltminister Tilo Kummer: „Gerade in Zeiten, in denen Unternehmen wegen schwankender und immer wieder steigender Rohstoff- und Energiepreise unter Druck stehen, hilft eine stärkere Unabhängigkeit von Importen. Sie wird durch regionale Energieerzeugung, Energieeffizienz und Kreislaufwirtschaft möglich. So schaffen sich Unternehmen langfristig Wettbewerbsvorteile und stärken den Wirtschaftsstandort Thüringen."
Hier setzt auch das laufende Förderprogramm des Thüringer Umweltministeriums an: Mit GreenInvest Ress unterstützt das Ministerium Unternehmen bei der Umsetzung von zukunftssicheren und ressourcenschonenden Produktionsprozessen. Das Förderprogramm ist für kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) konzipiert. Die ThEGA ist dabei der zentrale Anlaufpunkt für die Erstberatung zum Thema Ressourcenschonung und -effizienz für Unternehmen in Thüringen.
Sell: Erprobte Lösungen in die Praxis bringen
Dazu ergänzt ThEGA-Geschäftsführer Dieter Sell: „Die REKON macht Lösungen sichtbar, welche bereits in Thüringer Unternehmen und darüber hinaus funktionieren, und zeigt ihren wirtschaftlichen Nutzen. Mit unseren Beratungs- und Vernetzungsangeboten begleiten wir Unternehmen dabei, diese Potenziale zu erkennen und unterstützen beim Umsetzen."
Die Teilnehmenden erwarten praxisnahe Einblicke in die Themen zirkuläres Wirtschaften, Wasser als Standortfaktor, Energy Sharing sowie technische Lösungen für Ressourceneffizienz in Produktionsprozessen. Prof. Dr. Katharina Reuter, Geschäftsführerin des Bundesverbands für Nachhaltige Wirtschaft e.V., die Lean Plastics Technologies GmbH aus Ilmenau und das Röber Institut aus Wutha-Farnroda präsentieren konkrete Praxisbeispiele, wie zirkuläre Geschäftsmodelle, innovative Recyclingtechnologien und regionale Kooperationen in Thüringen dazu beitragen, Ressourceneffizienz, Wettbewerbsfähigkeit und Kreislaufwirtschaft in Unternehmen erfolgreich voranzubringen.
Über die ThEGA
Die Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur GmbH (ThEGA) ist die Landesenergieagentur Thüringens. Seit 2010 treibt sie die Energiewende im Freistaat voran und fungiert als Kompetenzzentrum für erneuerbare Energien, kommunalen Klimaschutz, nachhaltige Mobilität, Ressourceneffizienz und klimafreundliche Wärme. Die ThEGA informiert und berät Kommunen, Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger sowie die Politik. Sie vernetzt Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung für erfolgreiche Projekte. Die ThEGA wird vom Freistaat Thüringen kofinanziert und agiert im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Energie, Naturschutz und Forsten und des Ministeriums für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum sowie des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur.
Mehr Informationen unter: www.thega.de.
