Dekarbonisierung der Thüringer Wirtschaft
Kompetenzstelle Dekarbonisierung - Für weniger CO2-Emissionen im UnternehmenDie Industrie verursacht rund 20 Prozent der CO₂-Emissionen in Deutschland und steht damit besonders im Fokus der Energiewende.
Dekarbonisierung bedeutet, Emissionen in Produktion und Prozessen gezielt zu senken – etwa durch erneuerbare Energien, Abwärmenutzung, effiziente Technik oder den optimierten Einsatz bestehender Anlagen. Von diesem Prozess profitieren Thüringer Unternehmen durch weniger Emissionen, langfristig geringere Kosten, höherer Effizienz und mehr Wettbewerbsfähigkeit.
Im Auftrag des Thüringer Wirtschaftsministeriums hat die ThEGA die Kompetenzstelle Dekarbonisierung als vorwettbewerbliche Beratungsstelle etabliert. Wir unterstützen energieintensive Unternehmen unabhängig, kostenfrei und praxisnah dabei, eigene Potenziale zu erkennen und Strategien zur Reduktion des CO₂-Fußabdrucks zu entwickeln.
Wie wir Sie unterstützen
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Energieeffizienz und erneuerbare Energien
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Fördermittel und rechtliche Rahmenbedingungen
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Abwärmenutzung
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Mobilitätskonzepte
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Wasserstoffanwendungen
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Dekarbonisierung von Industriegebieten
Darum lohnt sich eine Dekarbonsierungsberatung
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CO₂-Emissionen im Unternehmen gezielt reduzieren
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Energie- und Materialkosten nachhaltig senken
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Potenziale für mehr Effizienz und Wirtschaftlichkeit aufdecken
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Klimaschutzanforderungen frühzeitig und strategisch umsetzen
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Fördermöglichkeiten für Investitionen und Projekte nutzen
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Erneuerbare Energien sinnvoll integrieren
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Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Prozesse voranbringen
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Beratung ist kostenfrei, anbieterneutral und praxisnah
Wussten Sie schon?
Energieeinsparungen können Unternehmen durch Prozessoptimierung erreichen.
weniger CO2-Verbrauch sind allein durch die Nutzung von Abwärme möglich.
Energieeinsparung können bereits durch das Verschieben von Lastspitzen mit einfachen organisatorischen Maßnahmen erzielt werden.
Kostenfreie Erstberatung für Thüringer Industrie- und Handwerksunternehmen
Das effiziente Nutzen von Energie und Material sowie der Einsatz von erneuerbaren Energien steigern die Konkurrenzfähigkeit Ihres Unternehmens. Unsere Fachexperten identifizieren mit Ihnen konkrete Verbesserungsmaßnahmen und begleiten Ihr Unternehmen auf dem Weg Richtung Klimaneutralität und mehr Wettbewerbsfähigkeit.
Förderprogramme im Bereich Dekarbonisierung
Überblick über Fördermittel auf Landes- und Bundesebene-
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Wer wird gefördert?
KMU - kleine und mittlere Unternehmen und diesen gleichgestellte kommunale Unternehmen
Was wird gefördert?
- Umfassende Beratung zur Analyse der Ressourcenverbräuche im Unternehmen und Ausweisung der wesentlichen Einsparpotentiale mit Vorschlägen zu konkreten Effizienzmaßnahmen
- Investitionen in die Verbesserung der Ressourcenschonung und -effizienz sowie die Verwendung von Rohstoffen und Materialien, die die Kriterien der Nachhaltigkeit erfüllen
- Modellhafte Vorhaben zur Verringerung von Ressourcenverbräuchen unter Anwendung innovativer Technologien und mit Multiplikatoreffekt
NEU: Bestimmte Investitionen können jetzt auch ohne vorherige Beratung gefördert werden.
Wie viel wird gefördert?
Ausgangs- oder Umsetzungsberatung = Zuschuss bis zu 60% als Festbetragsfinanzierung und 630 € / Tag (15 bzw. 5 Beratertage)
Investitionsvorhaben= Zuschuss bis zu 60% und max. 300.000 €
NEU: Folgende Fördertatbestände werden unabhängig von einer Beratung mit bis zu 60% gefördert:
- Investitionen in Systeme zur kontinuierlichen Verlust- und Verbrauchsdatenerfassung und -auswertung
- Investitionen in Regenwasser- und Brauchwasseraufbereitungs- und Nutzungsanlagen inkl. Speicher und notwendiger Veränderungen und Technologien zur Kreislaufführung von Wasser
- Mehrausgaben bei der Verwendung ressourcenschonender Materialien und Bauweisen beim Gebäudebau für Unternehmen
- Investitionen für Reparatur und Aufarbeitung zurückgenommener, im Unternehmen hergestellter Produkte
Alle anderen Vorhaben werden mit bis zu 40% gefördert, wenn die Unternehmen nicht entweder EMAS zertifiziert sind oder eine geförderte Ausgangsberatung vorangegangen ist.
Demonstrationsvorhaben = Zuschuss bis zu 60% und max. 500.000 €
Weitere Informationen zur Förderung finden Sie auf der Website der Thüringer Aufbaubank. -
Wer wird gefördert?
- KMU - kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (u.a. verarbeitendes Gewerbe, produktionsnahe Dienstleistungen sowie Handwerk, Handel, Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe, Dienstleistungssektor), Veranstaltungswirtschaft (ohne Freizeitwirtschaft) sowie wirtschaftsnah und/oder kreativwirtschaftlich tätige Freiberufler
Was wird gefördert?
- Investitionen in materielle und immaterielle Wirtschaftsgüter sowie Dienstleistungen, die zu einer Innovation, mindestens für das Unternehmen, führen (neue Produktverfahren/ Produkte/ Dienstleistungen, neues Geschäftsmodell, Prozessinnovationen, neue organisatorische Prozesse/ Strukturen oder auch die Digitalisierung von Prozessen und Verfahren)
Wie viel wird gefördert?
- Höhe des Zuschusses orientiert sich an den förderfähigen Gesamtausgaben (Intervallförderung) – zwischen 2.500 € und 200.000 € und wird als Festbetrag/ Pauschalbetrag ausgezahlt
- Die Förderung erfolgt als De-minimis-Beihilfe und darf den Gesamtbetrag von 300.000 EUR innerhalb von drei Jahren pro „einzigem Unternehmen“ nicht überschreiten
Weitere Informationen zur Förderung finden Sie auf der Website der Thüringer Aufbaubank.
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Wer wird gefördert?
- Produzierende Unternehmen oder produktionsnahe Dienstleister*innen jeder Größe, sowie Handwerksunternehmen und Tourismusvorhaben (vgl. Positivliste und bedingte Positivliste lt. GRW-Richtlinie und Branchenausschlüsse sind zu beachten)
- Kooperationsnetzwerken und Innovationsclustern; außeruniversitäre Forschungseinrichtungen
Was wird gefördert?
- Errichtung neue Betriebsstätte, Ausbau Kapazitäten Betriebsstätte, Diversifizierung der Tätigkeit / Produktion, Änderung Produktionsprozess, Vorhaben Beschleunigung Transformation und weitere
Wie viel wird gefördert?
- Höhe der Fördersätze orientiert sich an der Unternehmensgröße und dem Fördergebiet – zwischen 10% und 40% der förderfähigen Kosten
- Höhere Fördersätze sind bei Vorhaben mit besonderen Umweltschutzeffekten oder Energieeffizienzeffekten möglich
Weitere Informationen zur Förderung finden Sie auf der Website der Thüringer Aufbaubank.
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Wer wird gefördert?
FuE-Vorhaben: KMU - kleine und mittlere Unternehmen, Forschungseinrichtungen, große Unternehmen nur in Kooperation mit KMU oder mit Forschungseinrichtungen
Innovationsgutscheine: KMU - kleine und mittlere UnternehmenWas wird gefördert?
FuE-Vorhaben:
Gefördert werden Projekte, die in Thüringen durchgeführt werden und sich der Regionalen Forschungs- und Innovationsstrategie für intelligente Spezialisierung (RIS 3 Thüringen) zuordnen lassen. Eine Förderung ist in folgenden RIS 3 Feldern möglich:- Industrielle Produktion und Systeme
- Nachhaltige und intelligente Mobilität und Logistik
- Gesundes Leben und Gesundheitswirtschaft
- Nachhaltige Energie und Ressourcenverwendung
- Informations- und Kommunikationstechnologien, innovative und produktionsnahe Dienstleistungen
Innovationsgutscheine:
- InnoDecide: KMU
- InnoPrepare: KMU, Wissenschaftseinrichtungen im nicht-wirtschaftlichen oder wirtschaftlichen Bereich (Antragstellung im wirtschaftlichen Bereich ist nur möglich, wenn die KMU-Kriterien erfüllt werden)
- InnoSecure: KMU, Wissenschaftseinrichtungen im wirtschaftlichen Bereich, wenn die KMU-Kriterien erfüllt werden
- InnoCreate: KMU
Wie viel wird gefördert?
FuE-Vorhaben:
Personalausgaben und Restkosten in Höhe von 40% der Personalausgaben:
- Fördersatz industrielle Forschung bis zu 60% (kleine Unternehmen 70%)
- Fördersatz experimentelle Entwicklung bis zu 35% (kleine Unternehmen 45%)
Innovationsgutscheine:
Externe Dienstleistungsaufträge - bis zu 50% der förderfähigen Ausgaben
Weitere Informationen zur Förderung finden Sie auf der Website der Thüringer Aufbaubank.
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Wer wird gefördert?
Unternehmen jeder Branche und Größe
Was wird gefördert?
- Investitionen in Anlagen- und Prozessmodernisierung auf möglichst hohem Energieeffizienzniveau sowie die effiziente Nutzung von Ressourcen
- Programm ist modular aufgebaut mit 6 Modulen:
Modul 1 - Querschnittstechnologien (z.B. Motoren, Pumpen, Kompressoren, Ventilatoren, usw.)
Modul 2 - Prozesswärme aus erneuerbaren Energien
Modul 3 - Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (MSR), Sensorik und Energiemanagementsoftware
Modul 4 - Energie- und Ressourcenbezogene Optimierung von Anlagen und Prozessen
Modul 5 - Erstellung von Transformationspläne
Modul 6 - Elektrifizierung von kleinen UnternehmenWie viel wird gefördert?
- Höhe des Fördersatz / der Konditionen orientiert sich an der Unternehmensgröße
- Zuschuss oder Kredit über BAFA oder KfW möglich
Weitere Informationen zur Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft finden Sie auf der Website der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und auf der Website des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).
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Wer wird gefördert?
- Antragsberechtigt sind alle Investoren (z. B. Hauseigentümer, bzw. WEG´s, Contractoren, Unternehmen, gemeinnützige Organisationen, Kommunen) von förderfähigen Maßnahmen an Wohngebäuden und Nichtwohngebäuden
Was wird gefördert?
- Die BEG-Förderung unterstützt unter anderem den Einsatz neuer Heizungsanlagen, die Optimierung bestehender Heizungsanlagen, Maßnahmen an der Gebäudehülle und den Einsatz optimierter Anlagentechnik
- Darüber hinaus lässt sich die Fachplanung und Baubegleitung der Maßnahmen durch Energieeffizienz-Experten (EEE) bezuschussen
- Die BEG-Förderung besteht aus drei Teilprogrammen: Wohngebäude (BEG WG); Nichtwohngebäude (BEG NWG); Einzelmaßnahmen (BEG EM)
Wie viel wird gefördert?
- Höhe des Fördersatz / der Konditionen orientiert sich an dem jeweiligen Modul bzw. der entsprechenden Maßnahme, der Grundfördersatz startet bei 15% (Beachte: es gibt Mindestinvestitionsvolumen und auch Höchstgrenzen für förderfähige Ausgaben)
- Zuschuss oder Kredit über BAFA oder KfW möglich
Weitere Informationen zur Bundesförderung für energieeffiziente Gebäude finden Sie auf der Website des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE).
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Wer wird gefördert?
- Unternehmen jeder Branche und Größe, insbesondere KMU - kleine und mittlere Unternehmen
- Projekte die zur signifikanten Reduktion von Treibhausgasemissionen beitragen, min. 40%
- Gesamtinvestitionskosten > 500.000 € für KMU; 1 Mio. € für große Unternehmen
Was wird gefördert?
- Mit der RL sollen klimafreundliche Investitions- sowie Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsvorhaben ermöglicht werden
- Programm ist modular aufgebaut mit 2 Modulen:
Modul 1 – Dekarbonisierung der Industrie (3 Teilmodule) – Projektträger = Kei (Kompetenzzentrum Klimaschutz in energieintensiven Industrien)
Modul 2 – Carbon Capture and Utilization (CCU) und Carbon Capture and Storage (CCS) – Projektträger = PtJ JülichWie viel wird gefördert?
- Höhe des Zuschusses orientiert sich am Investvorhaben / F&E-Vorhaben:
- Förderung nach AGVO bis 30 Mio. € / Förderung nach TCTF bis zu 200 Mio. €
- F&E-Vorhaben bis 35 Mio. €
Weitere Informationen zur Bundesförderung für Industrie und Klimaschutz finden Sie auf der Website Kompetenzzentrum Klimaschutz in energieintensiven Industrien (KEI).
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Wer wird gefördert?
- Große Unternehmen, Kommunen, kommunale Eigenbetriebe, kommunale Unternehmen und kommunale Zweckverbände einer emissionsintensiven Branche (Glas, Keramik, Zement, usw.)
- Anlagen mit mindestens 10 kt CO2-Äquivalenten Ausstoß pro Jahr und mindestens 15 Mio. € Fördersumme
Was wird gefördert?
- Errichtung von klimafreundlicheren Anlagen im Vergleich zu herkömmlichen Anlagen (ETS-Referenzanlage) mit 90% CO2-Einsparung nach 15 Jahren (und 60% nach 3 Jahren)
Wie viel wird gefördert?
- Zuwendung und Abschluss eines privatrechtlichen Klimaschutzvertrags mit einer Laufzeit von 15 Jahren
- Basis ist ein Auktionsverfahren: Unternehmen müssen bieten, wie viel staatliche Unterstützung benötigt wird, um mit ihrer transformativen Technologie eine Tonne CO2 zu vermeiden
- Die variable Förderung bemisst sich nach den Mehrkosten der klimafreundlichen Anlage im Vergleich zur konventionellen Anlage
Weitere Informationen zu den Klimaschutzverträgen (KSV) finden Sie auf der Website des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE).
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Wer wird gefördert?
- Gewerbliche Unternehmen und juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts
- Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) werden bevorzugt gefördert
Was wird gefördert?
- Gefördert werden großtechnische Anlagen mit Demonstrationscharakter in Deutschland
- Die geplante innovative Technik wird in der Branche erstmalig durch das Unternehmen angewendet oder es werden bekannte Techniken neuartig kombiniert
Wie viel wird gefördert?
- Die Förderung erfolgt durch einen Investitionszuschuss (bis max. 20% / 30% oder einen Zinszuschuss zur Verbilligung eines Darlehens der KfW
- Der Höchstbetrag für einen möglichen Investitionszuschuss beläuft sich auf 7,5 Mio. €
Weitere Informationen zum Umweltinnovationsprogramm finden Sie auf der Website des Umweltbundesamtes (UBA).
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Wer wird gefördert?
- Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Forschungseinrichtungen, Hochschulen
Was wird gefördert?
- Risikoreiche industriellen Forschungs- und vorwettbewerblichen Entwicklungsvorhaben speziell von KMU in verschiedensten Technologiefeldern (z.B. Energieeffizienz, Klimaschutz und Klimaanpassung; Ressourcen und Kreislaufwirtschaft; Materialforschung uvm.
Wie viel wird gefördert?
- Die Förderung erfolgt durch einen Investitionszuschuss
- Bei Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft i.d.R. bis zu 50 % der zuwendungsfähigen Kosten
- Bei Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen bis zu 100 % der zuwendungsfähigen Ausgaben€
Weitere Informationen zu der Förderinitiative KMU-innovativ finden Sie auf der Website des Bundesministerium Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR).
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Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „Digitale Anwendungen zur Steigerung der Ressourceneffizienz und der Kreislaufwirtschaft in Unternehmen und kommunalen Einrichtungen, für zirkuläre Geschäftsmodelle sowie Start-ups der Kreislaufwirtschaft – DigiRess Circular“
Wer wird gefördert?
- Gefördert werden Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, kommunale Einrichtungen und Start-ups.
- KMU stehen dabei besonders im Fokus.
- Große Unternehmen sind grundsätzlich nur im Verbund mit KMU antragsberechtigt.
Was wird gefördert?
- Gefördert werden Vorhaben mit digitalen Anwendungen, die Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft stärken.
- Im Mittelpunkt stehen insbesondere die digitale Optimierung von Produktionsprozessen, die digitale Optimierung der Produktgestaltung, digitale Geschäftsmodelle sowie digitale Transparenz und Nachverfolgbarkeit.
Wie viel wird gefördert?
- Die Förderung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss.
- Die beantragte Zuwendung muss mindestens 100.000 Euro betragen und kann bis zu 1 Mio. Euro erreichen.
- Im Rahmen der De-minimis-Beihilfe sind Förderquoten von bis zu 85 %, bei einer Förderung nach AGVO von bis zu 65 % möglich.
Wie läuft der Antragsprozess ab?
- Das Verfahren ist zweistufig: Zunächst wird eine Projektskizze beim VDI Technologiezentrum (VDI TZ) eingereicht.
- Bei positiver Bewertung folgt anschließend der förmliche Förderantrag.
- Stichtage für die Skizzeneinreichung sind der 15.06. und der 15.09. des jeweiligen Jahres.
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN).
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Mit Hilfe der Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) können bei Bedarf Förderprogramme und Finanzhilfen des Bundes, der Länder und der EU recherchiert werden.
Veranstaltungen aus diesem Fachbereich
Fördermittel Stammtisch für Unternehmen
Dekarbonisierung von Unternehmen
Der CIRCO-Track ist eine Veranstaltungsreihe, die Unternehmen unterstützt mithilfe der bewährten CIRCO-Methode zu einem zirkulären Geschäftsmodell zu gelangen.
In einem Zeitraum von ungefähr 6 Wochen wird aus einer zunächst linearen…
Veranstaltungsreihe: Dekarbonisierung von Unternehmen
Netzwerktreffen Zukunftsfähige Industriegebiete
Veranstaltungsreihe: Dekarbonisierung von Unternehmen
Die Transformation zu einer klimaneutralen Industrie stellt Unternehmen vor große Herausforderungen. Wasserstoff gilt dabei als zentraler Baustein, um energieintensive Prozesse zu dekarbonisieren und ermöglicht es zudem, neue…
Verbrauch reduzieren. Kreislaufgerecht wirtschaften
Thüringer Unternehmen stellen sich vor
Praxisbeispiele für Dekarbonisierung aus dem Freistaat- Energieerzeugung, -verteilung und -speicherung
- Energieeffizienz und Elektrifizierung
- Abwärmenutzung im Unternehmen
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- Privatbrauerei Metzler GmbH & Co. KG - “Dingslebener” Dekarbonisierung der Produktionsprozesse
- Robert Bosch Fahrzeugelektrik Eisenach GmbH Zero Emission - die CO2-neutrale Fabrik
- Born Senf & Feinkost GmbH Reduzierung von CO2-Emissionen durch Umbau der Heizung und Bezug regionaler Rohstoffe
- elobau GmbH & Co. KG Klimaneutrale Produktion
- MAXX SOLAR & ENERGIE GmbH & Co. KG Unternehmenskraftwerk: 4-Speicherkonzept
- Koehler Greiz GmbH & Co. KGCO₂-neutraler Technologiekomplex
- STEREON Ceramics Auma GmbH (ehem. QSIL Ceramics GmbH) ECHSTO - Einführung einer CO2-freien Hochtemperatur-Sintertechnologie für Oxidkeramik
- DUO PLAST AG Umbau des Kältesystems
- JAT - Jenaer Antriebstechnik GmbH CO₂-neutraler Technologiekomplex
- HM Heizkörper GmbH Heating Technology PV zur Selbstnutzung bei HM Heizkörper
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Kontaktdaten
Privatbrauerei Metzler GmbH & Co. KG – „Dingslebener“
Ansprechpartner: Christina Metzler, Geschäftsführung
An der Klinge 1
98646 DingslebenTelefon: +49 (0) 36873 2840
E-Mail: info@dingslebener.de
Website: www.dingslebenerbrauerei.de
Maßnahme 1: Errichtung eine senkrechten PV-AnlageZur Erweiterung unserer zwei bereits vorhanden PV-Anlagen auf dem Hallendach haben wir eine weitere Anlage mit einer Leistung von 30 kWp an der Fassade errichtet. Die Umsetzungsdauer betrug acht Monate.
Projektpartner: Hauptsächlich in Eigenleistung / Inbetriebnahme durch F-Tec Elektronik
Beitrag zur Dekarbonisierung / Energieeinsparung:
Mit unseren zwei „Altanlagen“ erzeugen wir bereits mehr als 50 % unseres gesamten Strombedarfs selbstständig. Die PV-Stromerzeugung wurde nun weiter ausgebaut und die zusätzlich gewonnene Energie wird ausschließlich zum Eigenverbrauch genutzt.Maßnahme 2: Implementierung einer automatisierten Leergutkontrolle für Getränkekästen sowie eine Doseninspektion für nachhaltige Betriebsprozesse und somit Reduktion des Energieverbrauchs
Leergutkontrolle für Getränkekästen: Die Kästen mit verschieden Flaschen werden nach dem Entladen durch ein Kamerasystem gescannt. Dabei werden Fremdflaschen erkannt und digital markiert. Durch den Auspacker werden die markierten Flaschen ausgesondert. Die Flaschen gelangen dadurch nicht in den weiteren Produktionsprozess, werden nicht gereinigt und damit der Energieaufwand in der Flaschenwaschmaschine reduziert.
Doseninspektion: Die angelieferten Dosenrohlinge werden über Optoelektronik auf Unversehrtheit und Abfülltauglichkeit geprüft, nicht taugliche Dosen werden ausgesondert. Ist dieser Arbeitsschritt abgeschlossen, werden die Leerdosen gereinigt und zur Abfüllung bereitgestellt. Die Umsetzungsdauer betrug ca. 6 Monate.
Das Projekt wurde von der Thüringer Aufbaubank über den Dekarbonisierungsbonus gefördert.
Projektpartner: BBULL Technology
Beitrag zur Dekarbonisierung / Energieeinsparung
Leergutkontrolle für Getränkekästen: Aufgrund des Ausschlusses der Reinigung und Befüllung von nichtverwertbaren Fremdflaschen und der damit verbundenen Einsparung von Wärme, Wasser, Reinigungsmittel und sonstigen Ressourcen ergibt sich eine rechnerische Emissionseinsparung von ca. 1.098 kg CO2/Jahr.Doseninspektion: Unter der Prämisse, dass ohne dieses System ca. 5% der Jahresabfüllmengen an Dosen für den Ausschuss produziert werden würden, ergibt sich eine CO2 Einsparung von ca. 2.905 kg CO2/Jahr. Dieser Wert resultiert aus dem Verlust von abgefülltem Getränk in beschädigte Dosen.
Maßnahme 3: Anschaffung eines Elektrostaplers
Durch die Anschaffung eines Elektrostaplers und die damit verbundene Außerbetriebsetzung eines Dieselstaplers kann die gesamte CO2-Emmission des Dieselstaplers eingespart werden, da der Elektrostapler mit Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage geladen wird. Die Umsetzungsdauer betrug ca. 4 Wochen.
Das Projekt wurde von der Thüringer Aufbaubank über den Dekarbonisierungsbonus gefördert.
Projektpartner: STILL GmbH
Beitrag zur Dekarbonisierung / Energieeinsparung
Einsparung des Jahresverbrauchs von 1.924 Liter Diesel und somit einer jährliche CO2-Emmission von ca. 5.079,36 kg CO2/Jahr.____________
Langfristige Ziele/ Potentiale des Unternehmens
Weitere Investitionen in Energieerzeugungs- und Speicheranlagen sowie umweltfreundlichere Anlagen zur Unterstützung unseres Autarkiestrebens und zur weiteren Dekarbonisierung des Unternehmens. -
Kontaktdaten
Robert Bosch Fahrzeugelektrik Eisenach GmbH
Ansprechpartner: Michael Dietzel (EnMB) und Vincent Barnstorff (PM)
Robert-Bosch-Allee 1
99817 EisenachTelefon: +49 (0) 26428 54320
E-Mail: Michael.Dietzel@bosch.com und Vincent.Barnstorff@de.bosch.com
Website: www.bosch.com/de/nachhaltigkeit
Maßnahme
Der Bosch Standort auf dem Eisenacher Wartenberg deckt seinen Strombedarf über Eigenstromversorgung durch Photovoltaikanlagen und den Exklusivbezug von Strom aus Windkraft. Der Bezug von Erdgas wird durch den Umbau der Standort Wärme- und Kälteversorgung auf ein Wärmepumpensystem eliminiert. Zusätzlich wird der Stromverbrauch durch ein ausgeklügeltes Energiemanagement, basierend auf künstlicher Intelligenz und Nutzung einer eigens entwickelten Energieplattform (EP) zur Datenverarbeitung minimiert.
Projektpartner
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Robert Bosch Fahrzeugelektrik Eisenach GmbH
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Robert Bosch GmbH
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Bosch Solar Services GmbH
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Bosch.IO GmbH
Beitrag zur Dekarbonisierung
Baseline Energiebedarf elektrisch: 46 GWh pA
Baseline Energiebedarf thermisch: 7 GWh pA-
95 % Einsparung Erdgas für Wärmebedarf (7 GWh pA)
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15 % Eigenstromerzeugung durch Photovoltaik (9,2 MWpeak, 8,1 GWh pA)
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mind. 14 % Stromversorgung mit regionaler Windkraft
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Netzbezug elektrisch seit A/2020 CO2-neutral durch Grünstromverträge
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5-10 % Energieeffizienz durch intelligentes Energiemonitoring mittels der EP und Maßnahmenumsetzung in Versorgung und Produktion
Langfristiges Ziel
Die Speicherung von Energie zur Eigenverbrauchsmaximierung und Lastspitzensenkung ist aktuell in Prüfung. Zudem soll der Einsatz regionaler Windkraft weiter angehoben werden. Der Einsatz KI-basierter Prognosen wird langfristig zu einer maximierten Nutzung regenerativ erzeugten Stroms durch Hebung energetischer Flexibilität führen. Mittels der EP strebt Bosch die Ergänzung der Produktionssteuerung durch zusätzliche Eingangsparameter an. Ziel ist ein ausgewogener Ablauf aus Energieangebot und Bedarf, um Spitzenlasten und damit verbundene Kosten zu minimieren.
Was motiviert Sie zu diesem Projekt?„Wir wollen den CO2-neutralen Bosch-Standort schaffen, der im Gegensatz zu externen Kompensationsmaßnahmen, durch den intelligenten und effizienten Einsatz lokaler und eigenerzeugter, regenerativer Energien den Wertstrom nachhaltig fördert.“
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Kontaktdaten
BORN Senf & Feinkost GmbH
Ansprechpartner: Christina Walter
Wenigemarkt 11
99084 ErfurtTelefon: +49 (0) 361 740340
E-Mail: c.walter@born-feinkost.de
Website: www.born-feinkost.de
MaßnahmenFolgende Maßnahmen wurden am Firmenstandort Erfurter Kreuz umgesetzt:
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Photovoltaikanlagen auf den Dachflächen
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Dachbegrünung über dem Verwaltungstrakt zur Verbesserung des Raumklimas
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Konsequenter Einsatz von LED-Beleuchtungen
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Verwendung klimaneutraler Kältemittel
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Wärmeversorgung durch Gasdunkelstrahler, Fußbodenheizung in der Verwaltung und eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Kühlfunktion
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für die Warmwassererzeugung und Heizung wurden Elektropatronen eingebaut, die Stromversorgung erfolgt über die eigne PV-Anlage
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Ladesäulen mit Elektroautos für Dienstfahrten
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Reduzierung von Verpackung und Abfall
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Bezug regionaler Senfsaat bei Landwirten in Thüringen und dadurch Einsparung von CO2 durch kurze Transportwege
Für diese Maßnahmen wurden keine Fördermittel genutzt.
Umsetzung
Ein besonderer Punkt im Projekt war die Abschaltung der Warmwasserversorgung im Werk. Da dies im Rahmen einer Wartungswoche erfolgte, waren die Auswirkungen auf die Produktion gering.
Beitrag zur Dekarbonisierung
Reduktion des Gasverbrauchs, Ziel ist es das Werk bis 2033 komplett zu dekarbonisieren. Zwischenziel ist die Umstellung auf 100 % Grünstrom bis Ende 2025.
Langfristiges Ziel
Bis 2033 strebt BORN an, CO2 neutral zu sein. Die „echte“ 0 soll ohne Kompensation erreicht werden.
Was motiviert Sie zu diesem Projekt?„Wir möchten, dass auch die Generationen in 200 Jahren BORN Senf essen und das in einer Umwelt, in der sie sich sehr wohlfühlen.“
Geschäftsführer Thomas Heinz -
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Kontaktdaten
elobau GmbH & Co. KG
Ansprechpartner: Pascal Schwarz, Head of Sustainability
Zeppelinstraße 44
88299 Leutkirch i.A.
E-Mail: nachhaltigkeit@elobau.de
Website: www.elobau.com
MaßnahmeCradle to Gate – Klimaneutral entlang der gesamten Wertschöpfungskette
Um das zu erreichen, erfasst und kompensiert das Unternehmen neben direkten und indirekten Emissionen (Scope 1 & 2), alle Emissionen, die entlang der Wertschöpfungskette ihrer Produkte entstehen (Scope 3). Nicht-vermeidbare Emissionen werden durch Aufforstungsprojekte nach Gold Standard ausgeglichen.Energieplus-Gebäude
Ein wichtiger Baustein für die Klimaneutralität des Unternehmens ist das Arbeiten und Produzieren in Energieplusgebäuden. Durch das Plusenergiegebäude wird eine positive Primärenergiebilanz sowie eine möglichst autarke Wärme-, Kälte- und Stromversorgung erreicht. Eine große PV-Freiflächenanlage und PV-Anlagen auf dem Dach produziert den Strom für das Gebäude. Der Einsatz eines lokalen Stromspeichers, welcher von der PV-Anlage stetig aufgeladen wird, sorgt für eine effizientere Stromnutzung, da man dem fluktuierenden Stromverbrauch viel besser decken kann, auch wenn die Sonne nicht scheint. Dadurch wird weniger Strom aus dem Stromnetz entzogen. Zusätzlich wird überflüssiger Strom aus der PV-Anlage verkauft und im Stromnetz eingespeist. Die für das Gebäude benötigte Wärme wird durch Erd- und Luftwärmetauscher generiert.Weitere Maßnahmen auf dem Weg zur Klimaneutralität:
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E-Fahrzeugflotte mit grünem Strom
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Aktion „Nimm´s Rad“ (Leasingrad für Mitarbeiter)
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Mitfahrplattform „Zammefahre“ für Fahrgemeinschaften
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Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung
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Mikrogasturbine zur Stromerzeugung
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Solarpark in Fraureuth (2009-2019: 27 Mio kWh Strom erzeugt, 16t CO₂ eingespart)
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Aufforstung im Visionswald in Costa Rica
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Bezug von 100 % Grünstrom
Umsetzung
2012 Einführung der E-Fahrzeugflotte
2014 Kampagne „Nimm's Rad“ und Start des Job-Rads
2015 Baubeginn des dritten Energieplus-Gebäude in Probstzella/Thüringen
2016 Fertigstellung und Einzug des Werkzeugbaus in Probstzella/Thüringen
2017 Fertigstellung PV-Freianlagen in Probstzella/Thüringen
2020 Beginn der Mitfahrplattform „Zammefahre“Bis heute stehen insgesamt 16 Ladesäulen zur Verfügung, die sowohl die Fahrzeugflotte als auch die Elektrofahrzeuge der Mitarbeiter mit Energie versorgen.
Beitrag zur Dekarbonisierung
Durch das durchdachte Strom- und Wärmekonzeptwerden werden jährlich 63t CO₂ eingespart. Auch wurde bis 57% eine Stromautarkie erreicht. Das Gebäude ist ein Passivgebäude und in Holzbauweise erstellt, dadurch wurden beim Bau als auch im Betrieb Ressourcen eingespart. Bei Bedarf kann später in gleicher Bauweise das Gebäude um mehrere Achsen erweitert werden. Da das Bauprojekt auf einem ehemaligen Industriestandort realisiert wurde, mussten keine neuen Flächen versiegelt werden.
Die Pendelemissionen der Mitarbeiter sowie auch alle Emissionen mit Betriebsfahrzeugen wurden stark reduziert. Damit erzielte man eine erhebliche Einsparung an fossilen Brennstoffen wie zum Beispiel Benzin oder Diesel.
Langfristiges Ziel
Langfristig wollen wir den Anteil erneuerbarer Energien weiter steigern, die Effizienz unserer bestehenden nachhaltigen Mobilitätskonzepte optimieren und innovative Technologien integrieren, um unsere Emissionen weiter zu senken. Wir planen, weitere Gebäude nach dem Vorbild des Projekts in Probstzella zu errichten, um so die Energieeffizienz weiter zu steigern, mehr erneuerbare Energien zu integrieren und innovative Speichertechnologien zu nutzen, um die CO₂-Emissionen kontinuierlich zu reduzieren.
Was motiviert Sie zu diesem Projekt?
“Wir fühlen uns verantwortlich, unseren ökologischen Fußabdruck zu verkleinern und eine Vorreiterrolle im nachhaltigen Wirtschaften zu übernehmen – für unsere Mitarbeiter, unser Unternehmen und die Zukunft. Durch den Bau eines energieeffizienten und nachhaltigen Gebäudes tragen wir zur Dekarbonisierung bei. Das motiviert uns. Mit erneuerbaren Energien, innovativen Technologien und nachhaltiger Bauweise streben wir eine positive Primärenergiebilanz und eine möglichst autarke Energieversorgung an. So tragen wir aktiv zur Reduzierung von CO₂-Emissionen und zur Förderung einer nachhaltigen Energiezukunft bei.”
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Kontaktdaten
MAXX SOLAR & ENERGIE GmbH & Co. KG
Ansprechpartner: Dieter Ortmann, CEO
Lauchaer Höhe 14
99880 Waltershausen
Telefon: +49 (0) 3622 40103 210
E-Mail: info@maxx-solar.de
Website: www.maxx-solar.de
Maßnahme
Das „MAXX Unternehmenskraftwerk: 4-Speicherkonzept“ optimiert Solarenergie, Speicher, Elektromobilität und Wärmeversorgung ohne teure Trafostation. Mit 170 kWp Solar, 82 kWh Speicher, Wärmepumpe und 16 Ladesäulen wird der Stromverbrauch intelligent gesteuert. Das Projekt senkt Energiekosten, reduziert CO₂-Emissionen und dient als Vorbild für Unternehmen mit begrenztem Netzanschluss.
Projektpartner-
Hager Energy GmbH und OCHSNER Wärmepumpen GmbH
Umsetzung
Die Umsetzung begann im Juli 2023. Ende 2024 waren alle Komponenten verbaut und im Einsatz. Eine Erweiterung der PV-Anlage durch Fassadenmodule erfolgt 2025.
Beitrag zur Dekarbonisierung
Das „MAXX Unternehmenskraftwerk: 4-Speicherkonzept“ ist ein Vorzeigeprojekt für klimafreundliche Energie. Es kombiniert Solarenergie, Wärme-und Kälte-Speichertechnik, Elektromobilität und nachhaltige Wärme und spart pro Jahr 1.327 Tonnen CO2 und bei aktuellen Energiepreisen ca. 130.000€/ Jahr bei einer Investition von 330.000 €.
Langfristiges Ziel
Das Projekt dient als Blaupause für Unternehmen mit Netzanschlussproblemen in Thüringen und zeigt, wie wirtschaftliche Lösungen ohne hohe Netzausbaukosten umgesetzt werden können. Zusätzlich beweist dieses Projekt, dass Unternehmen in Thüringen ihren CO2-Ausstoß senken können.
Was motiviert Sie zu diesem Projekt?“Wir haben genug Energie!”
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Kontaktdaten
Koehler Greiz GmbH
Ansprechpartner: Patrick Haß I Leiter Kraftwerk Greiz
Mylauer Straße 4 I 07973 GreizTelefon: +49 (0) 3661 616-0
E-Mail: info@koehler.com
Website: www.koehler.com
Maßnahme
Für das seit 2010 in Betrieb befindliche Heizkraftwerk zur Versorgung der Papierproduktion mit Strom und Prozessdampf wurde ein Brennstoffwechsel von Braunkohlestaub auf Holzfeinfraktion durchgeführt. Durch eine neu gebaute vorgeschaltete Brennstoffaufbereitung kann die biogene Holzfeinfraktion so weit aufbereitet, getrocknet und gemahlen werden, dass sie im bestehenden Kessel anstelle des Braunkohlestaubs zur Energieerzeugung eingesetzt werden kann.
Projektpartner-
Koehler Renewable Energy
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Koehler Innovation & Technology
Umsetzung
Das Projekt wurde im Zeitraum von 2021 bis 2025 umgesetzt. Insgesamt wurden rund 8 Mio. € am Standort investiert; Fördermittel wurden dabei – abgesehen vom Zuschlag in der EEG- Ausschreibung – nicht in Anspruch genommen.Beitrag zur Dekarbonisierung/ Energieeinsparung
Durch die Umstellung von Braunkohle auf Holzfeinfraktion werden mehr als 24.000 Tonnen direkte fossile CO2-Emissionen pro Jahr eingespart. Mit dem Ersetzen von fossilen Brennstoffen kommt die Koehler-Gruppe dem Ziel der konzernweiten Dekarbonisierung der Energieversorgung immer näher. Geplant ist, die direkten Treibhausgasemissionen aus Scope 1 der Koehler-Gruppe bis 2030 um 80 Prozent gegenüber dem Basisjahr 2022 zu reduzieren. Der Koehler Paper Standort in Greiz machte mit der Pilotanlage den Anfang.
Langfristiges Ziel/ Potentiale des Unternehmens
Neben der größtenteils erfolgten Reduktion der direkten Scope 1 Emissionen reduzieren wir die indirekten Emissionen aus dem Strombezug (Scope 2) durch die Beschaffung von Herkunftsnachweisen aus thüringischen Erneuerbaren-Anlagen.
Was motiviert Sie zu diesem Projekt?
„Mit dem Ersetzen von fossilen Brennstoffen kommen wir bei Koehler dem Ziel der konzernweiten Dekarbonisierung immer näher.“
Udo Hollbach I Geschäftsführer Koehler Paper Standort Greiz -
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Kontaktdaten
Stereon Ceramics Auma GmbH (ehem. QSIL Ceramics GmbH)
Ansprechpartner: Eric Halbauer I Projektleiter F&E
Triptiser Str. 22
07955 Auma-Weidatal
Telefon: +49 (0) 36626 980
E-Mail: info.auma@qsil.com
Website:www.stereon.com
Maßnahme
QSIL Ceramics strebt die Umstellung der Sinterprozesse auf erneuerbare Energieträger bis 2045 an. Der Ersatz eines erdgasbeheizten Tunnelofens durch drei Elektroöfen mit elektrischer thermischer Nachverbrennung und die Installation einer 900 kWp PV-Anlage neutralisiert den CO2- Ausstoß beim Sintern vollständig. Mit dem Projekt sollen Erfahrungen bei Konstruktion und Betrieb von Elektroöfen mit einem Volumen größer als 800 Liter und einer Temperatur größer als 1.700 °C für die Substitution weiterer Gasöfen gewonnen werden.
Umsetzung
Das Projekt wurde am 01.10.2023 gestartet und hat eine Laufzeit von 27 Monaten. Inzwischen sind alle drei Elektroöfen am Standort aufgebaut, ein Ofen ist bereits in Betrieb. Das Projekt wird planmäßig Ende 2025 abgeschlossen. Im Rahmen des Projektes wird ein Volumen von rund 3 Mio. € investiert von denen rund 1 Mio. € aus Fördermittel eingebracht werden. Für das Projekt wurde das Förderprogramm BIK – Bundesförderung für Industrie und Klimaschutz (ehemals Dekarbonisierung in der Industrie) des BMWE (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) erfolgreich in Anspruch genommen.
Beitrag zur Dekarbonisierung/ Energieeinsparung
Die Substitution von Gas- durch Elektroöfen senkt den Energieverbrauch beim Sintern um rund 80%, da im Vergleich zum Erdgasbetrieb nach dem Entbinderungsprozess kaum Energieverluste durch Abluft entstehen. Die damit verbundene homogenere Temperaturverteilung führt zu einer stabileren Keramikqualität. Der CO2-Ausstoß pro kg gesinterte Keramik wird damit um 70% reduziert. Die drei neuen Elektroöfen decken ca. 20% der aktuell benötigten Sinterkapazität des Unternehmens ab.
Langfristiges Ziel/ Potentiale des Unternehmens
Zur weiteren Dekarbonisierung der Produktion wird die PV-Anlage, die im Rahmen des Projektes errichtet wird, etwa die Menge an Strom erzeugen, die zum Betrieb der Elektroöfen und der thermischen Nachverbrennungen jährlich benötigt wird.
Was motiviert Sie zu diesem Projekt?
„Dieses Vorhaben demonstriert, wie Innovation und Nachhaltigkeit zusammen Herausforderungen meistern. Wir reduzieren nicht nur signifikant die CO2- Emissionen, sondern etablieren auch einen Wegweiser für die Branche, wie Elektrifizierung in der Praxis umgesetzt werden kann.“ -
Kontaktdaten
DUO PLAST AG
Ansprechpartner: Mieke Kieschnick
Gewerbegebiet an der B 84
36414 Unterbreizbach-SünnaTelefon: +49 (0) 6641 6550-0
E-Mail: mieke.kieschnick@duoplast.ag
Website: www.duoplast.ag
Maßnahme
Die DUO PLAST AG ist ein führender Hersteller von Stretchfolien, die sowohl im industriellen und landwirtschaftlichen Bereich als auch zur Verpackung von Lebensmitteln eingesetzt werden. An einigen Stellen im Herstellungsprozess müssen dabei Maschinen gekühlt werden. Das Unternehmen setzt neben einem ressourcenschonenden Produktportfolio auch auf Energieeffizienz: Ein optimal zugeschnittenes Kühlanlagenkonzept sorgt für Stromeinsparungen von bis zu 75 %. Möglich wird dies durch ein zentrales Kältesystem, welches bestehende Kälteanlagen ersetzt. Das natürliche Kältemittel Propan bringt gegenüber dem alten Kältemittel R407C einen zusätzlichen Beitrag zum Klimaschutz.
Beitrag zur Dekarbonisierung
Der Umbau des Kältesystems erwirkt pro Jahr Einsparungen von etwa 1350 MWh Strom und 575 Tonnen CO₂. Angesichts der gestiegenen Preise für Strom und Gas hat der Umbau das Unternehmen in eine gesichertere wirtschaftliche Position gebracht als andere mittelständische Unternehmen.Langfristiges Ziel
Die DUO PLAST AG arbeitet intensiv im Scope 1 & 2 an weiteren Energieoptierungsprojekten sowie im Scope 3 an der Dekarbonisierung der Lieferanten. Insbesondere der Einsatz von Recyclingmaterial und die Intensivierung der Kreislaufwirtschaft stehen im Mittelpunkt der strategischen Ausrichtung.
Was motiviert Sie zu diesem Produkt?„Wir richten unser Unternehmen auf die Dekarbonisierung aus. Wir sind davon überzeugt, dass wir hiermit nicht nur unseren Beitrag zum Green Deal leisten, sondern auch den entscheidenden Vorsprung hinsichtlich des Marktzugangs ausbauen werden.“
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Kontaktdaten
JAT - Jenaer Antriebstechnik GmbH
Ansprechpartner: Kathleen Stöhr
Buchaer Str. 1
07745 JenaTelefon: +49 (0) 3641 633 765 0
E-Mail: info@jat-gmbh.de
Website: www.jat-gmbh.de
Maßnahme
Zwischen 2016 und 2020 errichtete JAT auf dem Firmengelände einen CO₂-neutral betriebenen Produktions- und Technologiekomplex. Die effiziente Klimatisierung erfolgt über Geothermie mit 95 Bohrpfählen, Betonkerntemperierung sowie Heiz- und Kühldecken. Ein begrüntes Flachdach nutzt Regenwasser zur Bewässerung, während Quellwasser zur Kühlung der Serverräume eingesetzt wird. Ergänzt wurde das Projekt durch Bodensanierung und Renaturierung mit Freilegung historischer Wasserläufe. Der Komplex erreicht eine Energieeffizienz von unter 40 kWh/m²a und spart jährlich rund 252.924 kWh Wärme sowie 36,7 Tonnen CO₂.
Die Umsetzung wurde mit 24 % GRW-Mitteln gefördert.
Engagement durch den Mitarbeiterverein „Antriebsgefährten e.V.“
Mit dem Mitarbeiterverein Antriebsgefährten e.V. setzt JAT seit 2022 gezielt auf Nachhaltigkeit im Arbeitsumfeld. Blühwiesen, ein intelligenter Hühnerstall mit eigener Technologie, Bienenvölker und Baumpflanzaktionen im Singerwäldchen zeigen, wie Technik und Natur bei JAT Hand in Hand gehen – getragen vom freiwilligen Engagement der Mitarbeitenden.
Weitere Maßnahmen
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E-Fahrzeugflotte, kostenfreie Lademöglichkeiten für alle Elektrofahrzeuge (auch private PKWs der Mitarbeitenden)
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Jobrad-Leasing-für Mitarbeiter
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Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung und Reststrom-Bezug als 100 % Ökostrom
Beitrag zur Dekarbonisierung/ Energieeinsparung
JAT entwickelt energieeffiziente Antriebslösungen und verlängert Produktlebenszyklen, um Emissionen in industriellen Anwendungen zu senken. Lokal engagieren wir uns mit unterschiedlichen Projekten und der Unterstützung von Klima- und Mobilitätsinitiativen.
Langfristiges Ziel
Wir verbinden technologische Innovation mit ökologischer und sozialer Verantwortung, um Schritt für Schritt klimaneutral zu werden. Dabei setzen wir auf erneuerbare Energien, nachhaltige Prozesse und das Engagement unserer Mitarbeitenden. -
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Kontaktdaten
HM Heizkörper GmbH Heating Technology
Ansprechpartner: Fabian Hoppe, Geschäftsführer
Wachstedter Str. 13 I 37351 DingelstädtTelefon: +49 (0) 336075 397-0
E-Mail: info@hm-heating.de
Website: www.hm-heating.de
Maßnahme
Errichtung einer Freiflächen – PV – Anlage mit 1889kWh Leistung in Ost-Süd-West-Ausrichtung zur ganztäglichen Nutzung im Produktionsprozess. Stromkostenminimierung um 25%, keine Einspeisung.
ProjektpartnerTechnische Planung und Umsetzung erfolgen gemeinsam mit MAXX SOLAR & ENERGIE GmbH & Co. KG aus Waltershausen.
Umsetzung
Die Bauzeit beträgt etwa 1 Jahr, der Gesamtprozess von Planung bis Inbetriebnahme rund 1,5 Jahre. Das Projekt wird eigenfinanziert, ohne Fördermittel.Beitrag zur Dekarbonisierung/ Energieeinsparung
Der bisherige Jahresverbrauch liegt bei 7 Mio. kWh. Durch den Eigenverbrauch der PV‑Anlage werden 1,5 Mio. kWh ersetzt, sodass der externe Bezug auf 5,5 Mio. kWh sinkt. Dies reduziert Emissionen und stärkt die energetische Unabhängigkeit.
Langfristiges Ziel/ Potentiale des Unternehmens
Für 2026 ist die Umstellung auf lösemittelfreien Lack geplant. Dadurch kann die TNV entfallen,
was ab 2027 eine zusätzliche Gaseinsparung von ca. 1 Mio. kWh ermöglicht.
Was motiviert Sie zu diesem Projekt?
“Energie auf dem eigenen Grundstück erzeugen und vor Ort verbrauchen – sauber, günstig, schlau.”, Fabian Hoppe, Geschäftsführer
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- Born Senf & Feinkost GmbH Reduzierung von CO2-Emissionen durch Umbau der Heizung und Bezug regionaler Rohstoffe
- Robert Bosch Fahrzeugelektrik Eisenach GmbH Zero Emission - die CO2-neutrale Fabrik
- elobau GmbH & Co. KG Klimaneutrale Produktion
- Koehler Greiz GmbH & Co. KGCO₂-neutraler Technologiekomplex
- STEREON Ceramics Auma GmbH (ehem. QSIL Ceramics GmbH) ECHSTO - Einführung einer CO2-freien Hochtemperatur-Sintertechnologie für Oxidkeramik
- MAXX SOLAR & ENERGIE GmbH & Co. KG Unternehmenskraftwerk: 4-Speicherkonzept
- JAT - Jenaer Antriebstechnik GmbH CO₂-neutraler Technologiekomplex
- Privatbrauerei Metzler GmbH & Co. KG - “Dingslebener” Dekarbonisierung der Produktionsprozesse
- DUO PLAST AG Umbau des Kältesystems
- Uponor GmbH CO₂-optimierte Erneuerung der Kühl- und Heizungsanlage in der Kunststoffverarbeitung
- GF Building Flow Solutions Carbon Neutral Factory/ Kohlenstoffneutrale Fabrik
- SCHOTT Technical Glass Solutions GmbH und SCHOTT JENAer GLAS GmbH Optimierung der zentralen Druckluftversorgung sowie Nutzbarmachung von Abwärmepotenzialen
- Henry Technologies GmbH Investition und Inbetriebnahme energieeffizienter Kühl- und Spritzgussanlagen
- Röser Sonneberg GmbH Anlage zur ressourcensparenden Verfahrenskombination in der Verpackungsveredelung mit Demonstrationscharakter
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Kontaktdaten
BORN Senf & Feinkost GmbH
Ansprechpartner: Christina Walter
Wenigemarkt 11
99084 ErfurtTelefon: +49 (0) 361 740340
E-Mail: c.walter@born-feinkost.de
Website: www.born-feinkost.de
MaßnahmenFolgende Maßnahmen wurden am Firmenstandort Erfurter Kreuz umgesetzt:
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Photovoltaikanlagen auf den Dachflächen
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Dachbegrünung über dem Verwaltungstrakt zur Verbesserung des Raumklimas
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Konsequenter Einsatz von LED-Beleuchtungen
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Verwendung klimaneutraler Kältemittel
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Wärmeversorgung durch Gasdunkelstrahler, Fußbodenheizung in der Verwaltung und eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Kühlfunktion
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für die Warmwassererzeugung und Heizung wurden Elektropatronen eingebaut, die Stromversorgung erfolgt über die eigne PV-Anlage
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Ladesäulen mit Elektroautos für Dienstfahrten
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Reduzierung von Verpackung und Abfall
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Bezug regionaler Senfsaat bei Landwirten in Thüringen und dadurch Einsparung von CO2 durch kurze Transportwege
Für diese Maßnahmen wurden keine Fördermittel genutzt.
Umsetzung
Ein besonderer Punkt im Projekt war die Abschaltung der Warmwasserversorgung im Werk. Da dies im Rahmen einer Wartungswoche erfolgte, waren die Auswirkungen auf die Produktion gering.
Beitrag zur Dekarbonisierung
Reduktion des Gasverbrauchs, Ziel ist es das Werk bis 2033 komplett zu dekarbonisieren. Zwischenziel ist die Umstellung auf 100 % Grünstrom bis Ende 2025.
Langfristiges Ziel
Bis 2033 strebt BORN an, CO2 neutral zu sein. Die „echte“ 0 soll ohne Kompensation erreicht werden.
Was motiviert Sie zu diesem Projekt?„Wir möchten, dass auch die Generationen in 200 Jahren BORN Senf essen und das in einer Umwelt, in der sie sich sehr wohlfühlen.“
Geschäftsführer Thomas Heinz -
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Kontaktdaten
Robert Bosch Fahrzeugelektrik Eisenach GmbH
Ansprechpartner: Michael Dietzel (EnMB) und Vincent Barnstorff (PM)
Robert-Bosch-Allee 1
99817 EisenachTelefon: +49 (0) 26428 54320
E-Mail: Michael.Dietzel@bosch.com und Vincent.Barnstorff@de.bosch.com
Website: www.bosch.com/de/nachhaltigkeit
Maßnahme
Der Bosch Standort auf dem Eisenacher Wartenberg deckt seinen Strombedarf über Eigenstromversorgung durch Photovoltaikanlagen und den Exklusivbezug von Strom aus Windkraft. Der Bezug von Erdgas wird durch den Umbau der Standort Wärme- und Kälteversorgung auf ein Wärmepumpensystem eliminiert. Zusätzlich wird der Stromverbrauch durch ein ausgeklügeltes Energiemanagement, basierend auf künstlicher Intelligenz und Nutzung einer eigens entwickelten Energieplattform (EP) zur Datenverarbeitung minimiert.
Projektpartner
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Robert Bosch Fahrzeugelektrik Eisenach GmbH
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Robert Bosch GmbH
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Bosch Solar Services GmbH
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Bosch.IO GmbH
Beitrag zur Dekarbonisierung
Baseline Energiebedarf elektrisch: 46 GWh pA
Baseline Energiebedarf thermisch: 7 GWh pA-
95 % Einsparung Erdgas für Wärmebedarf (7 GWh pA)
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15 % Eigenstromerzeugung durch Photovoltaik (9,2 MWpeak, 8,1 GWh pA)
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mind. 14 % Stromversorgung mit regionaler Windkraft
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Netzbezug elektrisch seit A/2020 CO2-neutral durch Grünstromverträge
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5-10 % Energieeffizienz durch intelligentes Energiemonitoring mittels der EP und Maßnahmenumsetzung in Versorgung und Produktion
Langfristiges Ziel
Die Speicherung von Energie zur Eigenverbrauchsmaximierung und Lastspitzensenkung ist aktuell in Prüfung. Zudem soll der Einsatz regionaler Windkraft weiter angehoben werden. Der Einsatz KI-basierter Prognosen wird langfristig zu einer maximierten Nutzung regenerativ erzeugten Stroms durch Hebung energetischer Flexibilität führen. Mittels der EP strebt Bosch die Ergänzung der Produktionssteuerung durch zusätzliche Eingangsparameter an. Ziel ist ein ausgewogener Ablauf aus Energieangebot und Bedarf, um Spitzenlasten und damit verbundene Kosten zu minimieren.
Was motiviert Sie zu diesem Projekt?„Wir wollen den CO2-neutralen Bosch-Standort schaffen, der im Gegensatz zu externen Kompensationsmaßnahmen, durch den intelligenten und effizienten Einsatz lokaler und eigenerzeugter, regenerativer Energien den Wertstrom nachhaltig fördert.“
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Kontaktdaten
elobau GmbH & Co. KG
Ansprechpartner: Pascal Schwarz, Head of Sustainability
Zeppelinstraße 44
88299 Leutkirch i.A.
E-Mail: nachhaltigkeit@elobau.de
Website: www.elobau.com
MaßnahmeCradle to Gate – Klimaneutral entlang der gesamten Wertschöpfungskette
Um das zu erreichen, erfasst und kompensiert das Unternehmen neben direkten und indirekten Emissionen (Scope 1 & 2), alle Emissionen, die entlang der Wertschöpfungskette ihrer Produkte entstehen (Scope 3). Nicht-vermeidbare Emissionen werden durch Aufforstungsprojekte nach Gold Standard ausgeglichen.Energieplus-Gebäude
Ein wichtiger Baustein für die Klimaneutralität des Unternehmens ist das Arbeiten und Produzieren in Energieplusgebäuden. Durch das Plusenergiegebäude wird eine positive Primärenergiebilanz sowie eine möglichst autarke Wärme-, Kälte- und Stromversorgung erreicht. Eine große PV-Freiflächenanlage und PV-Anlagen auf dem Dach produziert den Strom für das Gebäude. Der Einsatz eines lokalen Stromspeichers, welcher von der PV-Anlage stetig aufgeladen wird, sorgt für eine effizientere Stromnutzung, da man dem fluktuierenden Stromverbrauch viel besser decken kann, auch wenn die Sonne nicht scheint. Dadurch wird weniger Strom aus dem Stromnetz entzogen. Zusätzlich wird überflüssiger Strom aus der PV-Anlage verkauft und im Stromnetz eingespeist. Die für das Gebäude benötigte Wärme wird durch Erd- und Luftwärmetauscher generiert.Weitere Maßnahmen auf dem Weg zur Klimaneutralität:
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E-Fahrzeugflotte mit grünem Strom
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Aktion „Nimm´s Rad“ (Leasingrad für Mitarbeiter)
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Mitfahrplattform „Zammefahre“ für Fahrgemeinschaften
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Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung
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Mikrogasturbine zur Stromerzeugung
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Solarpark in Fraureuth (2009-2019: 27 Mio kWh Strom erzeugt, 16t CO₂ eingespart)
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Aufforstung im Visionswald in Costa Rica
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Bezug von 100 % Grünstrom
Umsetzung
2012 Einführung der E-Fahrzeugflotte
2014 Kampagne „Nimm's Rad“ und Start des Job-Rads
2015 Baubeginn des dritten Energieplus-Gebäude in Probstzella/Thüringen
2016 Fertigstellung und Einzug des Werkzeugbaus in Probstzella/Thüringen
2017 Fertigstellung PV-Freianlagen in Probstzella/Thüringen
2020 Beginn der Mitfahrplattform „Zammefahre“Bis heute stehen insgesamt 16 Ladesäulen zur Verfügung, die sowohl die Fahrzeugflotte als auch die Elektrofahrzeuge der Mitarbeiter mit Energie versorgen.
Beitrag zur Dekarbonisierung
Durch das durchdachte Strom- und Wärmekonzeptwerden werden jährlich 63t CO₂ eingespart. Auch wurde bis 57% eine Stromautarkie erreicht. Das Gebäude ist ein Passivgebäude und in Holzbauweise erstellt, dadurch wurden beim Bau als auch im Betrieb Ressourcen eingespart. Bei Bedarf kann später in gleicher Bauweise das Gebäude um mehrere Achsen erweitert werden. Da das Bauprojekt auf einem ehemaligen Industriestandort realisiert wurde, mussten keine neuen Flächen versiegelt werden.
Die Pendelemissionen der Mitarbeiter sowie auch alle Emissionen mit Betriebsfahrzeugen wurden stark reduziert. Damit erzielte man eine erhebliche Einsparung an fossilen Brennstoffen wie zum Beispiel Benzin oder Diesel.
Langfristiges Ziel
Langfristig wollen wir den Anteil erneuerbarer Energien weiter steigern, die Effizienz unserer bestehenden nachhaltigen Mobilitätskonzepte optimieren und innovative Technologien integrieren, um unsere Emissionen weiter zu senken. Wir planen, weitere Gebäude nach dem Vorbild des Projekts in Probstzella zu errichten, um so die Energieeffizienz weiter zu steigern, mehr erneuerbare Energien zu integrieren und innovative Speichertechnologien zu nutzen, um die CO₂-Emissionen kontinuierlich zu reduzieren.
Was motiviert Sie zu diesem Projekt?
“Wir fühlen uns verantwortlich, unseren ökologischen Fußabdruck zu verkleinern und eine Vorreiterrolle im nachhaltigen Wirtschaften zu übernehmen – für unsere Mitarbeiter, unser Unternehmen und die Zukunft. Durch den Bau eines energieeffizienten und nachhaltigen Gebäudes tragen wir zur Dekarbonisierung bei. Das motiviert uns. Mit erneuerbaren Energien, innovativen Technologien und nachhaltiger Bauweise streben wir eine positive Primärenergiebilanz und eine möglichst autarke Energieversorgung an. So tragen wir aktiv zur Reduzierung von CO₂-Emissionen und zur Förderung einer nachhaltigen Energiezukunft bei.”
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Kontaktdaten
Koehler Greiz GmbH
Ansprechpartner: Patrick Haß I Leiter Kraftwerk Greiz
Mylauer Straße 4 I 07973 GreizTelefon: +49 (0) 3661 616-0
E-Mail: info@koehler.com
Website: www.koehler.com
Maßnahme
Für das seit 2010 in Betrieb befindliche Heizkraftwerk zur Versorgung der Papierproduktion mit Strom und Prozessdampf wurde ein Brennstoffwechsel von Braunkohlestaub auf Holzfeinfraktion durchgeführt. Durch eine neu gebaute vorgeschaltete Brennstoffaufbereitung kann die biogene Holzfeinfraktion so weit aufbereitet, getrocknet und gemahlen werden, dass sie im bestehenden Kessel anstelle des Braunkohlestaubs zur Energieerzeugung eingesetzt werden kann.
Projektpartner-
Koehler Renewable Energy
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Koehler Innovation & Technology
Umsetzung
Das Projekt wurde im Zeitraum von 2021 bis 2025 umgesetzt. Insgesamt wurden rund 8 Mio. € am Standort investiert; Fördermittel wurden dabei – abgesehen vom Zuschlag in der EEG- Ausschreibung – nicht in Anspruch genommen.Beitrag zur Dekarbonisierung/ Energieeinsparung
Durch die Umstellung von Braunkohle auf Holzfeinfraktion werden mehr als 24.000 Tonnen direkte fossile CO2-Emissionen pro Jahr eingespart. Mit dem Ersetzen von fossilen Brennstoffen kommt die Koehler-Gruppe dem Ziel der konzernweiten Dekarbonisierung der Energieversorgung immer näher. Geplant ist, die direkten Treibhausgasemissionen aus Scope 1 der Koehler-Gruppe bis 2030 um 80 Prozent gegenüber dem Basisjahr 2022 zu reduzieren. Der Koehler Paper Standort in Greiz machte mit der Pilotanlage den Anfang.
Langfristiges Ziel/ Potentiale des Unternehmens
Neben der größtenteils erfolgten Reduktion der direkten Scope 1 Emissionen reduzieren wir die indirekten Emissionen aus dem Strombezug (Scope 2) durch die Beschaffung von Herkunftsnachweisen aus thüringischen Erneuerbaren-Anlagen.
Was motiviert Sie zu diesem Projekt?
„Mit dem Ersetzen von fossilen Brennstoffen kommen wir bei Koehler dem Ziel der konzernweiten Dekarbonisierung immer näher.“
Udo Hollbach I Geschäftsführer Koehler Paper Standort Greiz -
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Kontaktdaten
Stereon Ceramics Auma GmbH (ehem. QSIL Ceramics GmbH)
Ansprechpartner: Eric Halbauer I Projektleiter F&E
Triptiser Str. 22
07955 Auma-Weidatal
Telefon: +49 (0) 36626 980
E-Mail: info.auma@qsil.com
Website:www.stereon.com
Maßnahme
QSIL Ceramics strebt die Umstellung der Sinterprozesse auf erneuerbare Energieträger bis 2045 an. Der Ersatz eines erdgasbeheizten Tunnelofens durch drei Elektroöfen mit elektrischer thermischer Nachverbrennung und die Installation einer 900 kWp PV-Anlage neutralisiert den CO2- Ausstoß beim Sintern vollständig. Mit dem Projekt sollen Erfahrungen bei Konstruktion und Betrieb von Elektroöfen mit einem Volumen größer als 800 Liter und einer Temperatur größer als 1.700 °C für die Substitution weiterer Gasöfen gewonnen werden.
Umsetzung
Das Projekt wurde am 01.10.2023 gestartet und hat eine Laufzeit von 27 Monaten. Inzwischen sind alle drei Elektroöfen am Standort aufgebaut, ein Ofen ist bereits in Betrieb. Das Projekt wird planmäßig Ende 2025 abgeschlossen. Im Rahmen des Projektes wird ein Volumen von rund 3 Mio. € investiert von denen rund 1 Mio. € aus Fördermittel eingebracht werden. Für das Projekt wurde das Förderprogramm BIK – Bundesförderung für Industrie und Klimaschutz (ehemals Dekarbonisierung in der Industrie) des BMWE (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) erfolgreich in Anspruch genommen.
Beitrag zur Dekarbonisierung/ Energieeinsparung
Die Substitution von Gas- durch Elektroöfen senkt den Energieverbrauch beim Sintern um rund 80%, da im Vergleich zum Erdgasbetrieb nach dem Entbinderungsprozess kaum Energieverluste durch Abluft entstehen. Die damit verbundene homogenere Temperaturverteilung führt zu einer stabileren Keramikqualität. Der CO2-Ausstoß pro kg gesinterte Keramik wird damit um 70% reduziert. Die drei neuen Elektroöfen decken ca. 20% der aktuell benötigten Sinterkapazität des Unternehmens ab.
Langfristiges Ziel/ Potentiale des Unternehmens
Zur weiteren Dekarbonisierung der Produktion wird die PV-Anlage, die im Rahmen des Projektes errichtet wird, etwa die Menge an Strom erzeugen, die zum Betrieb der Elektroöfen und der thermischen Nachverbrennungen jährlich benötigt wird.
Was motiviert Sie zu diesem Projekt?
„Dieses Vorhaben demonstriert, wie Innovation und Nachhaltigkeit zusammen Herausforderungen meistern. Wir reduzieren nicht nur signifikant die CO2- Emissionen, sondern etablieren auch einen Wegweiser für die Branche, wie Elektrifizierung in der Praxis umgesetzt werden kann.“ -
Kontaktdaten
MAXX SOLAR & ENERGIE GmbH & Co. KG
Ansprechpartner: Dieter Ortmann, CEO
Lauchaer Höhe 14
99880 Waltershausen
Telefon: +49 (0) 3622 40103 210
E-Mail: info@maxx-solar.de
Website: www.maxx-solar.de
Maßnahme
Das „MAXX Unternehmenskraftwerk: 4-Speicherkonzept“ optimiert Solarenergie, Speicher, Elektromobilität und Wärmeversorgung ohne teure Trafostation. Mit 170 kWp Solar, 82 kWh Speicher, Wärmepumpe und 16 Ladesäulen wird der Stromverbrauch intelligent gesteuert. Das Projekt senkt Energiekosten, reduziert CO₂-Emissionen und dient als Vorbild für Unternehmen mit begrenztem Netzanschluss.
Projektpartner-
Hager Energy GmbH und OCHSNER Wärmepumpen GmbH
Umsetzung
Die Umsetzung begann im Juli 2023. Ende 2024 waren alle Komponenten verbaut und im Einsatz. Eine Erweiterung der PV-Anlage durch Fassadenmodule erfolgt 2025.
Beitrag zur Dekarbonisierung
Das „MAXX Unternehmenskraftwerk: 4-Speicherkonzept“ ist ein Vorzeigeprojekt für klimafreundliche Energie. Es kombiniert Solarenergie, Wärme-und Kälte-Speichertechnik, Elektromobilität und nachhaltige Wärme und spart pro Jahr 1.327 Tonnen CO2 und bei aktuellen Energiepreisen ca. 130.000€/ Jahr bei einer Investition von 330.000 €.
Langfristiges Ziel
Das Projekt dient als Blaupause für Unternehmen mit Netzanschlussproblemen in Thüringen und zeigt, wie wirtschaftliche Lösungen ohne hohe Netzausbaukosten umgesetzt werden können. Zusätzlich beweist dieses Projekt, dass Unternehmen in Thüringen ihren CO2-Ausstoß senken können.
Was motiviert Sie zu diesem Projekt?“Wir haben genug Energie!”
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Kontaktdaten
JAT - Jenaer Antriebstechnik GmbH
Ansprechpartner: Kathleen Stöhr
Buchaer Str. 1
07745 JenaTelefon: +49 (0) 3641 633 765 0
E-Mail: info@jat-gmbh.de
Website: www.jat-gmbh.de
Maßnahme
Zwischen 2016 und 2020 errichtete JAT auf dem Firmengelände einen CO₂-neutral betriebenen Produktions- und Technologiekomplex. Die effiziente Klimatisierung erfolgt über Geothermie mit 95 Bohrpfählen, Betonkerntemperierung sowie Heiz- und Kühldecken. Ein begrüntes Flachdach nutzt Regenwasser zur Bewässerung, während Quellwasser zur Kühlung der Serverräume eingesetzt wird. Ergänzt wurde das Projekt durch Bodensanierung und Renaturierung mit Freilegung historischer Wasserläufe. Der Komplex erreicht eine Energieeffizienz von unter 40 kWh/m²a und spart jährlich rund 252.924 kWh Wärme sowie 36,7 Tonnen CO₂.
Die Umsetzung wurde mit 24 % GRW-Mitteln gefördert.
Engagement durch den Mitarbeiterverein „Antriebsgefährten e.V.“
Mit dem Mitarbeiterverein Antriebsgefährten e.V. setzt JAT seit 2022 gezielt auf Nachhaltigkeit im Arbeitsumfeld. Blühwiesen, ein intelligenter Hühnerstall mit eigener Technologie, Bienenvölker und Baumpflanzaktionen im Singerwäldchen zeigen, wie Technik und Natur bei JAT Hand in Hand gehen – getragen vom freiwilligen Engagement der Mitarbeitenden.
Weitere Maßnahmen
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E-Fahrzeugflotte, kostenfreie Lademöglichkeiten für alle Elektrofahrzeuge (auch private PKWs der Mitarbeitenden)
-
Jobrad-Leasing-für Mitarbeiter
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Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung und Reststrom-Bezug als 100 % Ökostrom
Beitrag zur Dekarbonisierung/ Energieeinsparung
JAT entwickelt energieeffiziente Antriebslösungen und verlängert Produktlebenszyklen, um Emissionen in industriellen Anwendungen zu senken. Lokal engagieren wir uns mit unterschiedlichen Projekten und der Unterstützung von Klima- und Mobilitätsinitiativen.
Langfristiges Ziel
Wir verbinden technologische Innovation mit ökologischer und sozialer Verantwortung, um Schritt für Schritt klimaneutral zu werden. Dabei setzen wir auf erneuerbare Energien, nachhaltige Prozesse und das Engagement unserer Mitarbeitenden. -
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Kontaktdaten
Privatbrauerei Metzler GmbH & Co. KG – „Dingslebener“
Ansprechpartner: Christina Metzler, Geschäftsführung
An der Klinge 1
98646 DingslebenTelefon: +49 (0) 36873 2840
E-Mail: info@dingslebener.de
Website: www.dingslebenerbrauerei.de
Maßnahme 1: Errichtung eine senkrechten PV-AnlageZur Erweiterung unserer zwei bereits vorhanden PV-Anlagen auf dem Hallendach haben wir eine weitere Anlage mit einer Leistung von 30 kWp an der Fassade errichtet. Die Umsetzungsdauer betrug acht Monate.
Projektpartner: Hauptsächlich in Eigenleistung / Inbetriebnahme durch F-Tec Elektronik
Beitrag zur Dekarbonisierung / Energieeinsparung:
Mit unseren zwei „Altanlagen“ erzeugen wir bereits mehr als 50 % unseres gesamten Strombedarfs selbstständig. Die PV-Stromerzeugung wurde nun weiter ausgebaut und die zusätzlich gewonnene Energie wird ausschließlich zum Eigenverbrauch genutzt.Maßnahme 2: Implementierung einer automatisierten Leergutkontrolle für Getränkekästen sowie eine Doseninspektion für nachhaltige Betriebsprozesse und somit Reduktion des Energieverbrauchs
Leergutkontrolle für Getränkekästen: Die Kästen mit verschieden Flaschen werden nach dem Entladen durch ein Kamerasystem gescannt. Dabei werden Fremdflaschen erkannt und digital markiert. Durch den Auspacker werden die markierten Flaschen ausgesondert. Die Flaschen gelangen dadurch nicht in den weiteren Produktionsprozess, werden nicht gereinigt und damit der Energieaufwand in der Flaschenwaschmaschine reduziert.
Doseninspektion: Die angelieferten Dosenrohlinge werden über Optoelektronik auf Unversehrtheit und Abfülltauglichkeit geprüft, nicht taugliche Dosen werden ausgesondert. Ist dieser Arbeitsschritt abgeschlossen, werden die Leerdosen gereinigt und zur Abfüllung bereitgestellt. Die Umsetzungsdauer betrug ca. 6 Monate.
Das Projekt wurde von der Thüringer Aufbaubank über den Dekarbonisierungsbonus gefördert.
Projektpartner: BBULL Technology
Beitrag zur Dekarbonisierung / Energieeinsparung
Leergutkontrolle für Getränkekästen: Aufgrund des Ausschlusses der Reinigung und Befüllung von nichtverwertbaren Fremdflaschen und der damit verbundenen Einsparung von Wärme, Wasser, Reinigungsmittel und sonstigen Ressourcen ergibt sich eine rechnerische Emissionseinsparung von ca. 1.098 kg CO2/Jahr.Doseninspektion: Unter der Prämisse, dass ohne dieses System ca. 5% der Jahresabfüllmengen an Dosen für den Ausschuss produziert werden würden, ergibt sich eine CO2 Einsparung von ca. 2.905 kg CO2/Jahr. Dieser Wert resultiert aus dem Verlust von abgefülltem Getränk in beschädigte Dosen.
Maßnahme 3: Anschaffung eines Elektrostaplers
Durch die Anschaffung eines Elektrostaplers und die damit verbundene Außerbetriebsetzung eines Dieselstaplers kann die gesamte CO2-Emmission des Dieselstaplers eingespart werden, da der Elektrostapler mit Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage geladen wird. Die Umsetzungsdauer betrug ca. 4 Wochen.
Das Projekt wurde von der Thüringer Aufbaubank über den Dekarbonisierungsbonus gefördert.
Projektpartner: STILL GmbH
Beitrag zur Dekarbonisierung / Energieeinsparung
Einsparung des Jahresverbrauchs von 1.924 Liter Diesel und somit einer jährliche CO2-Emmission von ca. 5.079,36 kg CO2/Jahr.____________
Langfristige Ziele/ Potentiale des Unternehmens
Weitere Investitionen in Energieerzeugungs- und Speicheranlagen sowie umweltfreundlichere Anlagen zur Unterstützung unseres Autarkiestrebens und zur weiteren Dekarbonisierung des Unternehmens. -
Kontaktdaten
DUO PLAST AG
Ansprechpartner: Mieke Kieschnick
Gewerbegebiet an der B 84
36414 Unterbreizbach-SünnaTelefon: +49 (0) 6641 6550-0
E-Mail: mieke.kieschnick@duoplast.ag
Website: www.duoplast.ag
Maßnahme
Die DUO PLAST AG ist ein führender Hersteller von Stretchfolien, die sowohl im industriellen und landwirtschaftlichen Bereich als auch zur Verpackung von Lebensmitteln eingesetzt werden. An einigen Stellen im Herstellungsprozess müssen dabei Maschinen gekühlt werden. Das Unternehmen setzt neben einem ressourcenschonenden Produktportfolio auch auf Energieeffizienz: Ein optimal zugeschnittenes Kühlanlagenkonzept sorgt für Stromeinsparungen von bis zu 75 %. Möglich wird dies durch ein zentrales Kältesystem, welches bestehende Kälteanlagen ersetzt. Das natürliche Kältemittel Propan bringt gegenüber dem alten Kältemittel R407C einen zusätzlichen Beitrag zum Klimaschutz.
Beitrag zur Dekarbonisierung
Der Umbau des Kältesystems erwirkt pro Jahr Einsparungen von etwa 1350 MWh Strom und 575 Tonnen CO₂. Angesichts der gestiegenen Preise für Strom und Gas hat der Umbau das Unternehmen in eine gesichertere wirtschaftliche Position gebracht als andere mittelständische Unternehmen.Langfristiges Ziel
Die DUO PLAST AG arbeitet intensiv im Scope 1 & 2 an weiteren Energieoptierungsprojekten sowie im Scope 3 an der Dekarbonisierung der Lieferanten. Insbesondere der Einsatz von Recyclingmaterial und die Intensivierung der Kreislaufwirtschaft stehen im Mittelpunkt der strategischen Ausrichtung.
Was motiviert Sie zu diesem Produkt?„Wir richten unser Unternehmen auf die Dekarbonisierung aus. Wir sind davon überzeugt, dass wir hiermit nicht nur unseren Beitrag zum Green Deal leisten, sondern auch den entscheidenden Vorsprung hinsichtlich des Marktzugangs ausbauen werden.“
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Kontaktdaten
Uponor GmbH
Ansprechpartner: Dipl. Ing. Tobias Ryll
Am Köhlersgehäu 17
98544 Zella-MehlisTelefon: +49 (0) 3682 8975 65
E-Mail: Tobias.Ryll@uponor.com
Website: www.uponor.com
MaßnahmeDie 25 Jahre alte Kühl- und Heizungsanlage einer kunststoffverarbeitenden Produktionsstätte wird durch moderne Wärmepumpentechnik ersetzt. So entsteht ein durch die BAFA förderfähiges Projekt, welches Fernwärme und Gaserzeuger komplett ersetzt. Die Kühlleistung beträgt 600 kW und die Heizleistung 800 kW. Die Anlage ist redundant ausgelegt. Der Umbau erfolgt bei laufender 24/7-Produktion. Durch die Nutzung von grünem Strom wird die Kühlung und Heizung CO₂-frei sein. Der Einsatz von natürlichen Kältemitteln, in diesem Fall Propan, trägt ebenso zur umweltfreundlichen Produktion bei.
Der komplette Umbau der gesamten Hydraulik mit ca. 1.000 Meter Rohrleitungen und 25 frequenzgeregelten Pumpen führt zu einer deutlichen Reduzierung des Strombedarfes und externer Energielieferungen. Die neue Kühlung ist in zwei Kreisläufe aufgeteilt: einer für die Produktkühlung (12 °C) und ein Kreislauf für die Prozesskühlung (15 °C).Moderne Regeltechnik sorgt dafür, dass alle Anlagenkomponenten in einem effizienten Betrieb laufen.
Projektpartner
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Qficiency GmbH
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KSI Kältetechnik GmbH
Umsetzung
Für die Konzeptplanung (Grob- und Feinkonzept) hat Uponor etwa 6 Monate benötigt. Das Umsetzen des Konzeptes dauerte 14 Monate unter der Bedingung, dass kein Produktionsausfall entstehen durfte.Beitrag zur Dekarbonisierung
Jährliche Einsparungen von 350 MWh Strom durch den Einsatz von frequenzgeregelten Pumpen und einer modernen Steuerung sowie 525 MWh durch die Substitution der Fernwärme und Erdgas. Insgesamt können so pro Jahr ca. 30 Tonnen CO₂ eingespart werden. Zusätzlich nutzen wir natürliche Kältemittel im Wärmepumpenprozess.
Langfristiges Ziel
Das mittelfristige Ziel ist die komplette CO₂-neutrale Gestaltung der Produktion. Austausch der Verbrenner-PKW durch E-Fahrzeuge (2 von 4 sind bereits E-Fahrzeuge), Installation von PV- und PVT-Modulen auf den Produktionshallen, Umstellung der Flurförderfahrzeuge von Gas auf batteriebetriebene Geräte. Die Produktionshallen sind bereits auf LED-Beleuchtung umgestellt, Kompressoren wurden erneuert.
Was motiviert Sie zu diesem Produkt?"Unser Anspruch ist: Unseren Kunden CO₂-neutrale Produkte anbieten zu können. Des Weiteren: Was kann unser Beitrag zur Energie- und Wärmewende sein? Intern folgen wir mit diesen Maßnahmen unserer Sustainability Road Map."
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Kontaktdaten
GF Building Flow Solutions / Uponor GmbH
Ansprechpartner: Dipl. Ing. Tobias Ryll
Am Köhlersgehäu 17
98544 Zella-MehlisTelefon: +49 (0) 3682 8975 65
E-Mail: Tobias.Ryll@uponor.com
Website: www.georgfischer.com
Maßnahme
GF Building Flow Solutions, eine Division von Georg Fischer (GF), ist eine weltweit führende Anbieterin von nachhaltigen und innovativen Lösungen, die Wasser effizient durch Gebäude bewegen. Die Division, die aus der Übernahme von Uponor durch GF im Jahr 2023 hervorging, bietet sichere Lösungen für die Warm- und Kaltwasserversorgung und -regelung, lärmmindernde Abwassersysteme sowie energieeffizientes Heizen und Kühlen.
Im Jahr 2013/2014 wurde das Unternehmen auf 100 % Ökostrom umgestellt. Weiterhin konnte im Jahr 2022 die Umstellung der Warmwassererzeugung von Gas auf Strom erfolgen, gefolgt von der Installation einer neuen Kühlanlage mit Wärmepumpentechnik im Jahr 2023 sowie der Nutzung der Abwärme in der Produktion, die jetzt zum Heizen verwendet wird.Umsetzung
Die Umstellung startete 2013. Bis heute (2024) wurde eine kohlenstoffneutrale Produktion von 95 % erreicht. Weitere Maßnahmen zur Erreichung der 100%igen Klimaneutralität sind geplant und sollen bis zum Jahr 2028 vollständig abgeschlossen sein.
Beitrag zur Dekarbonisierung
Bisher konnte eine CO₂‑Einsparung von 95 % im Vergleich zum Jahr 2013 erreicht werden, was etwa 3 Mio. t CO₂ pro Jahr entspricht.
Langfristiges Ziel
Es sind nicht nur 95 %, sondern 100 % Kohlenstoffneutralität am Standort Zella-Mehlis geplant. Dazu sind weitere Optimierungen vorgesehen, wie z. B. die Umstellung aller Gabelstapler auf Modelle mit Elektroantrieb sowie die Substitution der Gasheizung und Fernwärme durch elektrische Heiz-Booster.
Was motiviert Sie zu diesem Projekt?„Unser Anspruch ist: Einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion des CO2-Ausstoßes zu leisten, um die Ursachen des Klimawandels zu beeinflussen und die Hoffnung auf wieder schneereiche Winter stärken zu können.“
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Kontaktdaten
SCHOTT Technical Glass Solutions GmbH, SCHOTT JENAer GLAS GmbH
Ansprechpartner: Alexander Wandrey
Otto-Schott-Straße 13
07745 JenaTelefon: +49 (0) 3641 681 - 5590
E-Mail: alexander.wandrey@schott.com
Website: www.schott.com
Maßnahme 1: Nutzbarmachung von Abwärmepotenzialen
Die beim Glasschmelzprozess entstehenden Abgase werden durch ein Wärmerückgewinnungssystem geleitet, das die Abgase abkühlt und die Wärmeenergie an das Trägermedium Wasser überträgt.
Auch bei der Erzeugung von Druckluft entsteht viel Abwärme, die in einem ähnlichen Verfahren genutzt wird.
Das erhitzte Wasser wird in das Nahwärmenetz des Werks eingespeist und ersetzt somit teilweise die extern zugekaufte Fernwärme.
Maßnahme 2: Austausch der Druckluftkompressoren
Der Energiebedarf der Drucklufterzeugung wird durch den Einsatz effizienterer und regelbarer Anlagentechnik reduziert.Umsetzung
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Die Umsetzungszeit des Projektes betrug ca. 3 Jahre.
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Verschiedene Modelle von Druckluftanlagen wurden anhand eines detaillierten Gesamtkostenvergleichs (Beschaffung, Energieverbrauch, Wartung, Abwärmepotenzial) miteinander verglichen und ausgewählt.
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Aufgrund der Komplexität der notwendigen Standortmaßnahmen musste die Wärmerückgewinnung vor der Umsetzung planerisch bewertet und genau definiert werden
Förderung
Es wurden Fördermittel aus dem „Förderwettbewerb für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW)“ des BMWK in Anspruch genommen. Im wettbewerblichen Vergabeverfahren haben wir uns dabei gegen andere Förderanträge durchsetzen können.
Beitrag zur Dekarbonisierung-
Einsparung bei Drucklufterzeugung: ca. 1.300 MWh p.a. Strom.
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Einsparung durch Wärmerückgewinnung: ca. 2.200 MWh p.a. Fernwärme.
Langfristiges Ziel
Aktuell wird auch die Kälteversorgung des Standorts effizienter gestaltet in dem eine neue Kälteanlage installiert wird.
Ebenso ist der verstärkte Einsatz von LED-Beleuchtung geplant.
Was motiviert Sie zu diesem Projekt?
Mit diesen Maßnahmen verbessern wir nicht nur unseren CO2-Fußabdruck, sondern verringern auch unsere laufenden Kosten. -
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Kontaktdaten
Henry Technologies GmbH
Ansprechpartner: Bastian Michel/ Christiane Luther
Planstraße C, Nr. 2
36433 MerkersTelefon: +49 (0) 36969 54 94 20
E-Mail: bastian.michel@henry-technologies.de
Website: www.henry-technologies.de
Maßnahme
1. Investition und Inbetriebnahme einer neuen auf die Prozessanforderungen energieoptimierte Kühlanlage mit dem neuesten Stand der Technik
2. Die Anschaffung und der Betrieb von zwei effizienten Kunststoffspritzgussmaschinen vom Typ Haitian Jupiter 1300 mit servohydraulischer Steuerung ermöglichen den gezielten Austausch von drei veralteten Maschinen, wodurch die Produktionsleistung optimiert und die Energieeffizienz gesteigert wird.
Projektpartner-
Wille Verfahrenstechnik & Engineering e.K.
Umsetzung
Die Anlagen wurden vom der BAFA (Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft) gefördert.
Beitrag zur Dekarbonisierung/ Energieeinsparung
Die erste Anlage erzielte eine Energieeinsparung von 30 %, während die zweite Anlage eine Einsparung von 25 % erreichte. Dies führte zu einer Schonung wertvoller Ressourcen und einer spürbaren Senkung der Kosten.
Langfristiges Ziel
Durch die Steigerung der Prozesseffizienz lassen sich erhebliche Energieeinsparungen erzielen und somit Ressourcen nachhaltiger nutzen.
Was motiviert Sie zu diesem Projekt?
Henry Technologies GmbH optimiert mit diesen Maßnahmen ihre Energieeffizienz, um die Umwelt zu schonen und ihre Nachhaltigkeitsziele wirkungsvoll zu erreichen. -
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Kontaktdaten
Röser Sonneberg GmbH
Ansprechpartner: Frank Hammerschmidt
Gewerbegebiet Fichtig 3
96515 SonnebergTelefon: +49 (0) 9269 984-42
E-Mail: f.hammerschmidt@roeser-decoration.com
Website: www.roeser-decoration.com
MaßnahmeDie traditionelle Lohnveredelung ist ein energieintensiver Prozess, weshalb die Einführung der hochintegrierten Universal-Siebdruckmaschine für das Unternehmen notwendig war, um die Herausforderungen der Klimawende zu meistern.
Früher erfolgte die Trocknung der Siebdruckfarben entweder über stromintensive Einbrennöfen oder UV-Strahlung, die Ozonemissionen verursachte. Die verschiedenen Prozessschritte wie Siebdruck, Trocknung und Heißfolienprägung waren auf separate Anlagen verteilt, was ineffizient war.Das Ziel des Projekts war es, den Strom- und Gasverbrauch sowie die Ozonemissionen erheblich zu reduzieren und den Ausschuss an Kunststoff und Glas zu verringern. Die neue Universal-Siebdruckmaschine integriert alle Prozessschritte, einschließlich Heißfolienprägung und Laserveredelung, in einer einzigen Anlage. Die Trocknung erfolgt nun hauptsächlich über energieeffiziente UV-LEDs, die kein Ozon emittieren. Das Anlagenkonzept wurde erstmalig in Deutschland und Europa realisiert.
Projektpartner-
Koenig & Bauer Kamman GmbH
Umsetzung
Die Umsetzung erfolgte im Zeitraum vom 06.01.2023 bis 30.09.2023
Förderung
Gefördert wurde das Projekt durch das Umweltinnovationsprogramm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV).
Beitrag zur Dekarbonisierung/ Energieeinsparung
Der Stromverbrauch und Ozonemission werden durch die Maßnahme auf einen kleinen Bruchteil der ursprünglichen Werte reduziert bzw. komplett eliminiert, Erdgas kann nun komplett substituiert werden, und auch rund die Hälfte an Glas- und Kunststoffausschuss kann eingespart werden.In konkreten Werten ausgedrückt, konnte der Stromverbrauch um 92 % (330 MWh jährlich) und der Erdgasverbrauch um 100 % (189 MWh jährlich) reduziert werden. Der Abfall wurde um 7.119 kg Glasausschuss und 1.242 kg Kunststoffausschuss pro Jahr verringert. Zudem wurden 6.500.000 m³ ozonhaltige Abluft pro Jahr (77 %) eingespart.Langfristiges ZielDieses Maschinenkonzept könnte auch von anderen Unternehmen in der Verpackungsveredelung und in anderen Branchen mit vergleichbaren Produktparametern genutzt werden und bietet somit ein erhebliches Potenzial und kann als Demonstrationsbeispiel für andere Unternehmen dienen.Was motiviert Sie zu diesem Projekt?
“Nachhaltigkeit bedeutet für uns, die Bedürfnisse der Gegenwart zu erfüllen, ohne die Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen zu gefährden. Wir legen großen Wert auf qualitativ hochwertige Arbeit und einen geringen Energieverbrauch. Angesichts steigender Energie- und Materialkosten streben wir danach, fossile Brennstoffe zu ersetzen und den Ressourcenverbrauch zu minimieren.” -
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Kontaktdaten
SCHOTT Technical Glass Solutions GmbH, SCHOTT JENAer GLAS GmbH
Ansprechpartner: Alexander Wandrey
Otto-Schott-Straße 13
07745 JenaTelefon: +49 (0) 3641 681 - 5590
E-Mail: alexander.wandrey@schott.com
Website: www.schott.com
Maßnahme 1: Nutzbarmachung von Abwärmepotenzialen
Die beim Glasschmelzprozess entstehenden Abgase werden durch ein Wärmerückgewinnungssystem geleitet, das die Abgase abkühlt und die Wärmeenergie an das Trägermedium Wasser überträgt.
Auch bei der Erzeugung von Druckluft entsteht viel Abwärme, die in einem ähnlichen Verfahren genutzt wird.
Das erhitzte Wasser wird in das Nahwärmenetz des Werks eingespeist und ersetzt somit teilweise die extern zugekaufte Fernwärme.
Maßnahme 2: Austausch der Druckluftkompressoren
Der Energiebedarf der Drucklufterzeugung wird durch den Einsatz effizienterer und regelbarer Anlagentechnik reduziert.Umsetzung
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Die Umsetzungszeit des Projektes betrug ca. 3 Jahre.
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Verschiedene Modelle von Druckluftanlagen wurden anhand eines detaillierten Gesamtkostenvergleichs (Beschaffung, Energieverbrauch, Wartung, Abwärmepotenzial) miteinander verglichen und ausgewählt.
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Aufgrund der Komplexität der notwendigen Standortmaßnahmen musste die Wärmerückgewinnung vor der Umsetzung planerisch bewertet und genau definiert werden
Förderung
Es wurden Fördermittel aus dem „Förderwettbewerb für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW)“ des BMWK in Anspruch genommen. Im wettbewerblichen Vergabeverfahren haben wir uns dabei gegen andere Förderanträge durchsetzen können.
Beitrag zur Dekarbonisierung-
Einsparung bei Drucklufterzeugung: ca. 1.300 MWh p.a. Strom.
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Einsparung durch Wärmerückgewinnung: ca. 2.200 MWh p.a. Fernwärme.
Langfristiges Ziel
Aktuell wird auch die Kälteversorgung des Standorts effizienter gestaltet in dem eine neue Kälteanlage installiert wird.
Ebenso ist der verstärkte Einsatz von LED-Beleuchtung geplant.
Was motiviert Sie zu diesem Projekt?
Mit diesen Maßnahmen verbessern wir nicht nur unseren CO2-Fußabdruck, sondern verringern auch unsere laufenden Kosten. -
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Kontaktdaten
GF Building Flow Solutions / Uponor GmbH
Ansprechpartner: Dipl. Ing. Tobias Ryll
Am Köhlersgehäu 17
98544 Zella-MehlisTelefon: +49 (0) 3682 8975 65
E-Mail: Tobias.Ryll@uponor.com
Website: www.georgfischer.com
Maßnahme
GF Building Flow Solutions, eine Division von Georg Fischer (GF), ist eine weltweit führende Anbieterin von nachhaltigen und innovativen Lösungen, die Wasser effizient durch Gebäude bewegen. Die Division, die aus der Übernahme von Uponor durch GF im Jahr 2023 hervorging, bietet sichere Lösungen für die Warm- und Kaltwasserversorgung und -regelung, lärmmindernde Abwassersysteme sowie energieeffizientes Heizen und Kühlen.
Im Jahr 2013/2014 wurde das Unternehmen auf 100 % Ökostrom umgestellt. Weiterhin konnte im Jahr 2022 die Umstellung der Warmwassererzeugung von Gas auf Strom erfolgen, gefolgt von der Installation einer neuen Kühlanlage mit Wärmepumpentechnik im Jahr 2023 sowie der Nutzung der Abwärme in der Produktion, die jetzt zum Heizen verwendet wird.Umsetzung
Die Umstellung startete 2013. Bis heute (2024) wurde eine kohlenstoffneutrale Produktion von 95 % erreicht. Weitere Maßnahmen zur Erreichung der 100%igen Klimaneutralität sind geplant und sollen bis zum Jahr 2028 vollständig abgeschlossen sein.
Beitrag zur Dekarbonisierung
Bisher konnte eine CO₂‑Einsparung von 95 % im Vergleich zum Jahr 2013 erreicht werden, was etwa 3 Mio. t CO₂ pro Jahr entspricht.
Langfristiges Ziel
Es sind nicht nur 95 %, sondern 100 % Kohlenstoffneutralität am Standort Zella-Mehlis geplant. Dazu sind weitere Optimierungen vorgesehen, wie z. B. die Umstellung aller Gabelstapler auf Modelle mit Elektroantrieb sowie die Substitution der Gasheizung und Fernwärme durch elektrische Heiz-Booster.
Was motiviert Sie zu diesem Projekt?„Unser Anspruch ist: Einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion des CO2-Ausstoßes zu leisten, um die Ursachen des Klimawandels zu beeinflussen und die Hoffnung auf wieder schneereiche Winter stärken zu können.“
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Häufig gestellte Fragen
- Was bedeutet Dekarbonisierung im Unternehmen?
Unsere Industrie und Gewerbe sind überwiegend darauf angewiesen, fossile Energieträger zu verbrennen, um Energie und Prozesswärme zu erzeugen und leisten damit einen erheblichen Beitrag zum Klimawandel. Dekarbonisierung im Unternehmen bedeutet, alle Prozesse, Produkte und Lieferketten so umzugestalten, dass möglichst wenig CO₂ entsteht. Dazu gehören Maßnahmen wie der Einsatz erneuerbarer Energien, energieeffiziente Technologien, klimafreundliche Materialien und eine nachhaltige Gestaltung der gesamten Wertschöpfungskette. Ziel ist es, den CO₂‑Fußabdruck dauerhaft zu reduzieren und langfristig klimaneutral zu wirtschaften.
- Wie starten Unternehmen mit der Dekarbonisierung?
Unternehmen starten, indem sie ihren aktuellen CO₂‑Ausstoß erfassen und die größten Emissionsquellen identifizieren. Darauf folgen konkrete Ziele – etwa CO₂‑Reduktion oder Klimaneutralität – sowie ein Maßnahmenplan. Typische erste Hebel sind Energieeffizienz, der Umstieg auf erneuerbare Energien, nachhaltigere Materialien und die Einbindung von Mitarbeitenden und Lieferanten. Wichtig ist ein kontinuierliches Monitoring, um Fortschritte messbar zu machen.
- Welche Maßnahmen zur Dekarbonisierung der Industrie sind am effektivsten?
Die größten Hebel liegen in der Umstellung auf erneuerbare Energien, der Elektrifizierung von Produktionsprozessen und dem Einsatz energieeffizienter Technologien. Ebenso wirksam sind der Einsatz klimafreundlicher Materialien, Kreislaufwirtschaftskonzepte sowie die Optimierung von Produktionsabläufen. In energieintensiven Branchen spielen auch Wasserstoff, Power‑to‑X‑Lösungen und CO₂‑Abscheidung eine wichtige Rolle. Entscheidend ist eine Kombination aus technologischen Innovationen, effizientem Energieeinsatz und einer nachhaltigen Gestaltung der gesamten Wertschöpfungskette.
- Welche Branchen profitieren besonders von einer Dekarbonisierung?
Vor allem Branchen mit besonders hohen Treibhausgasemissionen und energieintensive Industrien wie Stahl, Chemie, Zement, Maschinenbau und die Automobilbranche sollten sich mit der Umstellung auf fossilfreie Energieträger beschäftigen. Da regulatorische Anforderungen schrittweise auf alle Branchen ausgeweitet werden, profitieren diejenigen, die früh aktiv werden, gleich mehrfach: Sie steigern ihre Attraktivität für Kunden, Investoren und qualifizierte Fachkräfte und stärken gleichzeitig ihre Zukunftsfähigkeit im Wettbewerb.
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Stefan Schrödter Bereichsleiter
- Ressourceneffizienzberatung & Energieeffizienzberatung für KMU

Alexander Römer Projektleiter
- Dekarbonisierung im Unternehmen
- Energie- und Klimaschutznetzwerke


Pascal Wiegandt Projektleiter
- Beratung zu Fördermitteln und Genehmigungsrechtlichen Fragestellungen
- Einstiegsberatung Dekarbonisierung

Markus Meier Projektleiter
- Dekarbonisierung von Industriegebieten und Unternehmensverbünden
- Unternehmensnetzwerke Dekarbonisierung































