Dekarbonisierung der Thüringer Wirtschaft

Kompetenzstelle Dekarbonisierung - Für weniger CO2-Emissionen im Unternehmen

Die Industrie verursacht rund 20 Prozent der CO-Emissionen in Deutschland und steht damit besonders im Fokus der Energiewende. 

Dekarbonisierung bedeutet, Emissionen in Produktion und Prozessen gezielt zu senken – etwa durch erneuerbare Energien, Abwärmenutzung, effiziente Technik oder den optimierten Einsatz bestehender Anlagen. Von diesem Prozess profitieren Thüringer Unternehmen durch weniger Emissionen, langfristig geringere Kosten, höherer Effizienz und mehr Wettbewerbsfähigkeit.

Im Auftrag des Thüringer Wirtschaftsministeriums hat die ThEGA die Kompetenzstelle Dekarbonisierung als vorwettbewerbliche Beratungsstelle etabliert. Wir unterstützen energieintensive Unternehmen unabhängig, kostenfrei und praxisnah dabei, eigene Potenziale zu erkennen und Strategien zur Reduktion des CO₂-Fußabdrucks zu entwickeln.
 

Wie wir Sie unterstützen

  • Energieeffizienz und erneuerbare Energien
  • Fördermittel und rechtliche Rahmenbedingungen
  • Abwärmenutzung
  • Mobilitätskonzepte
  • Wasserstoffanwendungen
  • Dekarbonisierung von Industriegebieten

Darum lohnt sich eine Dekarbonsierungsberatung

  • CO₂-Emissionen im Unternehmen gezielt reduzieren
  • Energie- und Materialkosten nachhaltig senken
  • Potenziale für mehr Effizienz und Wirtschaftlichkeit aufdecken
  • Klimaschutzanforderungen frühzeitig und strategisch umsetzen
  • Fördermöglichkeiten für Investitionen und Projekte nutzen
  • Erneuerbare Energien sinnvoll integrieren
  • Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Prozesse voranbringen
  • Beratung ist kostenfrei, anbieterneutral und praxisnah

Wussten Sie schon?

30 Prozent

Energieeinsparungen können Unternehmen durch Prozessoptimierung erreichen.

20 Prozent

weniger CO2-Verbrauch sind allein durch die Nutzung von Abwärme möglich.

30 Prozent

Energieeinsparung können bereits durch das Verschieben von Lastspitzen mit einfachen organisatorischen Maßnahmen erzielt werden.

Kostenfreie Erstberatung für Thüringer Industrie- und Handwerksunternehmen

Das effiziente Nutzen von Energie und Material sowie der Einsatz von erneuerbaren Energien steigern die Konkurrenzfähigkeit Ihres Unternehmens. Unsere Fachexperten identifizieren mit Ihnen konkrete Verbesserungsmaßnahmen und begleiten Ihr Unternehmen auf dem Weg Richtung Klimaneutralität und mehr Wettbewerbsfähigkeit.

Förderprogramme im Bereich Dekarbonisierung

Überblick über Fördermittel auf Landes- und Bundesebene

Veranstaltungen aus diesem Fachbereich

Pausesituation bei der REKON 2025 in der Weimarhalle, es ist eine Tafel mit weißer Tischdecke zu sehen auf der kleine Snacks aufgestellt wurden. Menschengruppen stehen vereinzelt in der Nähe.
Fördermittel Unternehmerstammtisch – Erfurt

Fördermittel Stammtisch für Unternehmen

Mann liest auf Laptop und informiert sich über den Bauwegweiser der Landesenergieagentur Thüringen (ThEGA)
Prozesswärme neu denken: KI-gestützte Entscheidungen für die industrielle Wärmewende

Dekarbonisierung von Unternehmen

In einem hellen Raum reden drei Personen über ein fachlichen Sachverhalt, zwei Personen stehen und erklären, die dritte Person sitzt und hört zu.
CIRCO Track 2/2026

Der CIRCO-Track ist eine Veranstaltungsreihe, die Unternehmen unterstützt mithilfe der bewährten CIRCO-Methode zu einem zirkulären Geschäftsmodell zu gelangen.

In einem Zeitraum von ungefähr 6 Wochen wird aus einer zunächst linearen…

Mann steht in einem Büro vor einem großen Fenster und liest auf einem Tablet die Angebote der Landesenergieagentur ThEGA
Wie krisenfest ist Ihr Unternehmen? Warum Transparenz über Daten zur neuen Erfolgsbasis wird!

Veranstaltungsreihe: Dekarbonisierung von Unternehmen

Ein Raum mit ca. 250 Menschen, leicht von oben fotografiertm zeigt die Ausstellung von Thüringer Firmen auf dem ThEGA-Forum 2024
Netzwerktreffen Zukunftsfähige Industriegebiete 2/2026

Netzwerktreffen Zukunftsfähige Industriegebiete

Frau nutzt Solarrechner auf einem Tablet und navigiert mit ihrem Finger.
Einführung in die Treibhausgasbilanzierung mit ecocockpit

Veranstaltungsreihe: Dekarbonisierung von Unternehmen

Mann liest auf Laptop und informiert sich über den Bauwegweiser der Landesenergieagentur Thüringen (ThEGA)
6. ThAWI-Online-Seminar: Von der Innovation zur Anwendung – Wasserstofflösungen für die industrielle Dekarbonisierung

Die Transformation zu einer klimaneutralen Industrie stellt Unternehmen vor große Herausforderungen. Wasserstoff gilt dabei als zentraler Baustein, um energieintensive Prozesse zu dekarbonisieren und ermöglicht es zudem, neue…

Podiumsdiskussion auf der REKON 2025 in der Weimarhalle, mit Caro Matzko als Moderatorin und drei weiteren Rednerinnen. Alle sitzen auf Stühlen
3. Thüringer Ressourcenkonferenz REKON

Verbrauch reduzieren. Kreislaufgerecht wirtschaften

Thüringer Unternehmen stellen sich vor

Praxisbeispiele für Dekarbonisierung aus dem Freistaat

Häufig gestellte Fragen

  • Was bedeutet Dekarbonisierung im Unternehmen?

    Unsere Industrie und Gewerbe sind überwiegend darauf angewiesen, fossile Energieträger zu verbrennen, um Energie und Prozesswärme zu erzeugen und leisten damit einen erheblichen Beitrag zum Klimawandel. Dekarbonisierung im Unternehmen bedeutet, alle Prozesse, Produkte und Lieferketten so umzugestalten, dass möglichst wenig CO₂ entsteht. Dazu gehören Maßnahmen wie der Einsatz erneuerbarer Energien, energieeffiziente Technologien, klimafreundliche Materialien und eine nachhaltige Gestaltung der gesamten Wertschöpfungskette. Ziel ist es, den CO₂‑Fußabdruck dauerhaft zu reduzieren und langfristig klimaneutral zu wirtschaften.

  • Wie starten Unternehmen mit der Dekarbonisierung?

    Unternehmen starten, indem sie ihren aktuellen CO₂‑Ausstoß erfassen und die größten Emissionsquellen identifizieren. Darauf folgen konkrete Ziele – etwa CO₂‑Reduktion oder Klimaneutralität – sowie ein Maßnahmenplan. Typische erste Hebel sind Energieeffizienz, der Umstieg auf erneuerbare Energien, nachhaltigere Materialien und die Einbindung von Mitarbeitenden und Lieferanten. Wichtig ist ein kontinuierliches Monitoring, um Fortschritte messbar zu machen. 

  • Welche Maßnahmen zur Dekarbonisierung der Industrie sind am effektivsten?

    Die größten Hebel liegen in der Umstellung auf erneuerbare Energien, der Elektrifizierung von Produktionsprozessen und dem Einsatz energieeffizienter Technologien. Ebenso wirksam sind der Einsatz klimafreundlicher Materialien, Kreislaufwirtschaftskonzepte sowie die Optimierung von Produktionsabläufen. In energieintensiven Branchen spielen auch Wasserstoff, Power‑to‑X‑Lösungen und CO₂‑Abscheidung eine wichtige Rolle. Entscheidend ist eine Kombination aus technologischen Innovationen, effizientem Energieeinsatz und einer nachhaltigen Gestaltung der gesamten Wertschöpfungskette.

  • Welche Branchen profitieren besonders von einer Dekarbonisierung?

    Vor allem Branchen mit besonders hohen Treibhausgasemissionen und energieintensive Industrien wie Stahl, Chemie, Zement, Maschinenbau und die Automobilbranche sollten sich mit der Umstellung auf fossilfreie Energieträger beschäftigen. Da regulatorische Anforderungen schrittweise auf alle Branchen ausgeweitet werden, profitieren diejenigen, die früh aktiv werden, gleich mehrfach: Sie steigern ihre Attraktivität für Kunden, Investoren und qualifizierte Fachkräfte und stärken gleichzeitig ihre Zukunftsfähigkeit im Wettbewerb.

Ihre Ansprechpersonen

Sie haben Fragen? Wir unterstützen gern.

Stefan Schrödter Bereichsleiter

Schwerpunkte

Alexander Römer Projektleiter

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Ulrike Lilie Projektleiterin

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Pascal Wiegandt Projektleiter

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Markus Meier Projektleiter

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Robert Kraft Projektleiter

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