Integrierte Netzplanung
Die Thüringer Energieinfrastruktur von morgen planen und umsetzenDie integrierte Netzplanung verknüpft die Planung von Strom-, Gas- und Wärmenetzen, um Thüringens Energieinfrastruktur zukunftssicher und klimaneutral zu gestalten.
Statt getrennte Systeme zu betrachten, werden Bedarfe, Potenziale und Ausbauoptionen sektorenübergreifend analysiert. So entstehen effiziente Lösungen, die Kosten sparen, Doppelstrukturen vermeiden und den Umstieg auf erneuerbare Energien beschleunigen.
Die ThEGA unterstützt Kommunen, Netzbetreiber und Energieversorger mit Fachwissen, Datenanalysen und praxisnaher Beratung auf dem Weg zu einer nachhaltigen, integrierten Energiezukunft.
Wie wir Sie unterstützen
Wussten Sie schon?
Kilometer sind die thüringenweiten Stromnetze der TEN Thüringer Energienetze lang.
Fernwärmenetze und lokale Nahwärmenetze werden in Thüringen betrieben. Deren Trassenlänge beträgt 1.107 Kilometer.
Kilometer lang ist das Erdgasnetz des größten Verteilnetzbetreibers in Thüringen.
Quellenangabe: TEAG, TEN Thüringer Energienetze, Thüringer Landesamt für Statistik (Stand: 2025)
Energiewenderechner: Transformation für Thüringer Kommunen
Der kostenlose Energiewenderechner der ThEGA unterstützt Thüringer Kommunen bei der strategischen Planung der Energiewende. Ein landkreisscharfes Ampelsystem zeigt Ausbau, Bedarf und Flexibilitäten der Erneuerbaren. Kommunen könne so eigene Transformationspfade bis 2045 simulieren – inklusive persönlicher Beratung durch die ThEGA.
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Häufig gestellte Fragen
- Was bedeutet integrierte Netzplanung?
Die integrierte Netzplanung betrachtet Strom-, Gas , Wärme- und Wasserstoffnetze gemeinsam. Sie verbindet technische, wirtschaftliche und räumliche Aspekte, um Infrastruktur bedarfsgerecht und vorausschauend zu entwickeln.
- Warum braucht es eine integrierte Netzplanung und welche Vorteile bietet sie?
Die integrierte Netzplanung ermöglicht es, Energieinfrastrukturen kosteneffizient, klimafreundlich und systemübergreifend zu planen. Dadurch lassen sich Engpässe vermeiden, Synergien nutzen und Investitionen zielgerichteter steuern.
- Wie können sich Kommunen, Netzbetreiber und Unternehmen an der Netzplanung beteiligen?
Die genannten Institutionen bringen lokale Daten, Entwicklungspläne und Bedarfe in den Planungsprozess ein – etwa über Workshops, Abstimmungen und Konsultationen. So entsteht ein realistisches Bild zukünftiger Energiebedarfe und Infrastrukturentwicklungen.
- Welche Daten und Grundlagen werden für die integrierte Netzplanung benötigt?
Benötigt werden unter anderem Daten zu Energieerzeugung, -verbrauch und -infrastruktur, geplante Gewerbe- und Wohngebiete sowie kommunale Entwicklungsziele. Auch Szenarien zu Klimaschutzzielen und zukünftigen Technologien fließen ein.
- Sind bestehende Erdgas-Pipelines für den Transport von Wasserstoff geeignet?
Die meisten im deutschen Gasnetz verwendeten Stahlleitungen sind grundsätzlich für den Transport von Wasserstoff geeignet und unterscheiden sich in ihrer Materialeigenschaft nicht wesentlich von klassischen Erdgasleitungen. Alterung und Bruchzähigkeit erfüllen in der Regel die Anforderungen für einen sicheren Langzeitbetrieb. Allerdings müssen Komponenten wie Armaturen, Verdichter, Dichtungen, Hausanschlüsse und Endgeräte geprüft und teilweise angepasst oder ersetzt werden.
- Können Stromnetze Strom speichern?
Nein. Stromnetze speichern keinen Strom, sondern dienen ausschließlich Transport und Verteilung. Produktion und Verbrauch müssen jederzeit im Gleichgewicht sein – dafür sorgen Speicheranlagen, flexible Verbraucher und Systemsteuerung, jedoch außerhalb des Netzes selbst.
- Führt eine Strommangellage automatisch zu einem Blackout?
Nein. Eine Strommangellage ist eine absehbare Knappheit, die sich über einen längeren Zeitraum entwickelt und durch Maßnahmen abgefedert werden kann. Ein Blackout hingegen ist ein plötzlicher, ungeplanter und großflächiger Stromausfall.
- Wird das Übertragungsnetz durch lokal erzeugten erneuerbaren Strom bedeutungsloser?
Nein. Auch wenn viele erneuerbare Anlagen in die regionalen Verteilnetze einspeisen, bleibt das Übertragungsnetz unerlässlich, um Strom über weite Strecken zu transportieren und regionale Ungleichgewichte auszugleichen. Es stabilisiert das Gesamtsystem und ist damit eine zentrale Voraussetzung für Versorgungssicherheit.
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Der Szenariorahmen Gas und Wasserstoff 2025–2037/2045 ist der erste auf neuer gesetzlicher Grundlage. Er umfasst Gas- und Wasserstoff-Kernnetzplanung und ist eng mit dem überarbeiteten Szenariorahmen für das Stromübertragungsnetz abgestimmt.Ihre Ansprechpersonen
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