Elektrisch mobil

Klimafreundlich und nachhaltig unterwegs

Elektromobilität in Thüringen

Für eine erfolgreiche Verkehrswende im Freistaat

Elektromobilität ist ein wichtiger Schlüssel, um die Klimaschutzziele der Bundesregierung und Thüringens zu erfüllen. Thüringen leistet seinen Beitrag für ein ressourcenschonendes Verkehrssystem der Zukunft.

Die ThEGA unterstützt dabei aktiv – zum Beispiel durch praxisorientierte Erstberatung, Netzwerkarbeit, den Ausbau der Ladesäulen oder das Organisieren von Aktionstagen.

Nachhaltige Mobilität für Thüringen

In den vergangenen Jahren sind die verkehrsbedingten CO2-Emissionen in Deutschland wieder leicht gestiegen. Um die Klimaschutzziele der Bundesregierung und Thüringens zu erfüllen, muss die Verkehrswende forciert werden. Im Thüringer Klimagesetzes wurde u.a. das Ziel definiert, die Treibhausgasbilanz des Verkehrssektors zu reduzieren. Elektromobilität ist ein wichtiger Schlüssel, um den Verkehr nachhaltig und klimafreundlich zu gestalten.

Elektromobilität in Thüringen

In Thüringen steigt die Anzahl der E-Fahrzeuge jährlich. Derzeit fahren rund 3.000 rein elektrische Autos auf Thüringens Straßen. Auch die Ladeinfrastruktur wächst stetig. Mit mehr als 600 öffentlichen Ladepunkten sind weite Teile Thüringens bereits so gut ausgebaut, dass alle 30 Kilometer ein Ladepunkt vorhanden ist, an dem ein E-Auto aufgeladen werden kann.

Unsere Angebote für die Mobilitätswende in Thüringen:

  • Praxisorientierte Erstberatung für Kommunen, Unternehmen und BürgerInnen
  • Fördermittelberatung
  • Netzwerkarbeit für Thüringer Forschungs- und Entwicklungsprojekte
  • Unterstützung von Projekten mit Vorbildfunktion
  • Ausbildung von E-Lotsen für Thüringer Kommunen
  • Aktionen und Aktionstage, um das Thema Elektromobilität öffentlichkeitswirksam zu forcieren

Ansprechpartner

Rico Hofmann
Projektleiter Mobilitäts- und Energiekonzepte
Maria Ehrich
Projektleiterin Mobilitäts- und Energiekonzepte

Angebot für Thüringer Kommunen: Weiterbildung zum E-LOTSEN

Mobilität bietet in Verbindung mit modernen Mobilitätskonzepten und neuen Instrumenten der Verkehrsplanung große Potenziale, den Verkehr umweltfreundlich zu gestalten und die Lebensqualität in Städten und Gemeinden erheblich zu verbessern. Elektromobilität kann durch Strom aus erneuerbaren Ressourcen besonders dazu beitragen. Das Ziel der ThEGA ist es, Kommunen in Thüringen durch Fachseminare qualifizierte Informationen und Hilfsmittel an die Hand zu geben, um sich auf den Wandel im Mobilitätssektor vorzubereiten und Potenziale zu nutzen. Mit dem Weiterbildungsprogramm soll den Teilnehmern eine grundlegende Wissensbasis zur zukunftsorientierten Mobilitätsgestaltung vermittelt werden.

Ein ausgebildeter kommunaler Mitarbeiter fungiert als Bindeglied und Koordinator zwischen Kommune und Land, vor allen Dingen aber auch als zentraler Ansprechpartner innerhalb der Kommune. Die kostenfreie Weiterbildung richtet sich vor allem an Mitarbeiter/Innen von kommunalen Verwaltungen.

Das dreitägige Weiterbildungsprogramm beinhaltet folgende Themen:

  • Mobilität im Wandel
  • Elektromobilität in der Stadt- und Verkehrsplanung 
  • Umsetzungen in den Kommunen
     

Planungsregion Südwestthüringen: 24.-26.03.2020

Planungsregion Mittelthüringen: 21.-23.04.2020

Förderung

Elektromobilität wird in der Europäischen Union, in Deutschland und nicht zuletzt in Thüringen auf vielfältige Weise finanziell gefördert. Hier bekommen Sie – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – einen Überblick über die wichtigsten Förderprogramme für Elektromobilität.

Zusätzlich entfällt für Elektrofahrzeuge mit erstmaliger Zulassung zwischen dem 18. Mai 2011 und dem 31. Dezember 2020 die Kfz-Steuer für zunächst zehn Jahre.

Förderung in Thüringen: Wie profitieren Unternehmen und Kommunen?

Kommunale Unternehmen können zum Beispiel spezielle Förderungen aus dem Topf von „E-Mobil-Invest“ nutzen.  Kommunen profitieren dagegen in erster Linie von der Förderung „Klimainvest“. Das Förderprogramm „Elektromobilität in Thüringen“ ist hingegen für Thüringer Unternehmen interessant. Genaue Informationen zu den einzelnen Förderprogrammen finden Sie in unserer Übersicht.

Elektromobilitätstage

Elektro-Autos testen, Segways und E-Bikes ausprobieren, mit Experten von Autohäusern, Herstellern und Forschung fachsimpeln: Unsere Elektromobilitätstage bieten Elektromobilität zum Anfassen. So wollen wir Thüringerinnen und Thüringern die Möglichkeit geben, sich über Trends, Angebote und Fördermöglichkeiten rund um Elektromobilität zu informieren, Fragen zu stellen und E-Autos in der Praxis zu testen.

  • Länderübergreifendes ENERGIEFORUM mit dem 2. Mitteldeutschen Tag der Elektromobilität vom 15.-16. Mai 2020

    Wie lässt sich Mobilität nachhaltig gestalten? Welche Besonderheiten sind in Städten und im ländlichen Raum dabei zu berücksichtigen? Welche Praxisbeispiele gibt es bereits in Unternehmen und Kommunen? Diese und ähnliche Fragen stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung.

    Die zweitägige Veranstaltung richtet sich am Freitag, den 15. Mai 2020 zunächst an Fachbesucher aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunen und Politik. Es werden Fachvorträge mit begleitender Fachausstellung angeboten, ebenso wie Testfahrten mit E-Fahrzeugen.

    Am Samstag, den 16. Mai 2020 öffnet das Autodrom seine Pforten für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Es wird eine Ausstellung sowie ein Rahmenprogramm geben und Elektrofahrzeuge aller Art können auf dem Verkehrssicherheitsgelände praktisch getestet werden.

    Gemeinsam mit der Sächsischen Energieagentur SAENA GmbH, der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH, der CLEANTECH Initiative Ostdeutschland und der InTraSol – Intelligent Traffic Solutions GmbH lädt die Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur GmbH herzlich zum zweiten länderübergreifenden Tag der nachhaltigen Mobilität ein.

    Das Vortragsprogramm und die Anmeldemöglichkeit als Teilnehmer oder Aussteller finden Sie hier.

  • Elektromobilitätstag im Klima-Pavillon am 08.09.2019

    Unter dem Motto „Alles dreht sich – Mobilität zum Anfassen“ veranstaltete die ThEGA am 08.09.2019 einen Elektromobilitätstag im Klima-Pavillon in Jena.

    Die Besucher konnten vom elektrischen Einrad über E-Bikes bis zur E-Rikscha eine Vielzahl an Fortbewegungsmitteln ausprobieren. Groß und Klein hatten die Möglichkeit, aus „Müll“ eigene kleine Fahrzeuge zu basteln oder mit einfachen Mitteln ihre eigene Luftmessstation zu bauen. Umrahmt wurde die Veranstaltung durch den Besuch von der „Wissen mach Ah!“-Moderatorin Shary Reeves, welche auch die Diskussionsrunde aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Friday for Future moderierte. Die Diskussion stand unter dem Motto „Hat das Auto eine Zukunft“. Die Besucher konnten bei der Gelegenheit ihre Fragen gezielt an die Diskutanten stellen und sich über ihre Ansichten und Erfahrungen austauschen.

    Impressionen

  • Energieforum „Klimafreundlich unterwegs – nachhaltige Mobilität bei Dienstfahrten“

    03. September 2019
    10:30 – 19:00 Uhr
    Motorsport Arena Oschersleben

    Wie lässt sich Mobilität nachhaltig gestalten? Welche Besonderheiten gibt es in Städten und im ländlichen Raum dabei zu berücksichtigen? Welche Anforderungen müssen zukunftsfähige Verkehrskonzepte erfüllen? – Diese und ähnliche Fragen standen im Mittelpunkt der Veranstaltung.

    Die Veranstaltung konzentrierte sich auf dienstliche Fahrten im Geschäftsalltag von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen. Neben einem Konferenzteil mit interessanten Fachvorträgen, gab das Forum mit der Präsentation von Produkten und Dienstleistungen sowie praktischen Vorführungen zugleich Anregungen für die Umsetzung im Alltag.

    Impressionen

  • 1. Mitteldeutscher Tag der Elektromobilität in Nordhausen am 25.05.2019

    • Elektroautos hautnah erleben
    • Elektrisch mobil auf 2 Rädern mit Fahrrad, Roller und Motorrad
    • Informationen rund um Stromversorgung und Aufladen
    • Essen, Trinken, Musik und Spaß für die ganze Familie

    In einem Begleitforum wurden verschiedene Vorträge zum Thema Elektromobilität angeboten.

    Für Fragen rund um die aktuellen Entwicklungen im Mobilitätssektor standen eine Vielzahl an Ausstellern aus den Bereichen Autos & Nutzfahrzeuge, E-Bikes, Pedelecs & Motorräder sowie Energieversorgung & Ladeinfrastruktur zur Verfügung.

    Impressionen

  • Elektromobilitätstag in Bad Salzungen am 04.05.2019

    Einen E-Bus und einen E-Rennwagen bestaunen, E-Bikes testen, E-Autos Probe sitzen und mit Experten von Autohäusern, Herstellern und Energieversorgern fachsimpeln – für Groß und Klein gab es bei unserem Elektromobilitätstag auf dem Nappenplatz in Bad Salzungen viel zu entdecken und auszuprobieren. Insgesamt standen den Besucherinnen und Besuchern eine Vielzahl von Ausstellern für Fragen rund um die aktuellen Entwicklungen im Mobilitätssektor zur Verfügung:

    Im Rahmen des Elektromobilitätstages informierte die ThEGA GmbH im Solewerk Hotel zudem interessierte Unternehmen aus der Wartburgregion, wie die elektromobile Zukunft in der Region aussehen kann. Das Interesse der umliegenden Unternehmen war sehr hoch.

    Impressionen

  • Elektromobilitätstag in Eisenach am 08.09.2018

    Unter dem Motto „Mobilität kann auch leise“ veranstaltete die ThEGA GmbH am 08.09.2018 im Rahmen des Eisenacher Heimatshoppens den 2. Thüringer Elektromobilitätstag.

    Mit dem E-Bus zur Wartburg fahren, eWheels ausprobieren, Elektroautos Probesitzen und mit Experten von Autohäusern, Herstellern und Energieversorgern fachsimpeln: Der Elektromobilitätstag in Eisenach bot Elektromobilität zum Anfassen. Eröffnet wurde die Veranstaltung der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) von Staatssekretär Olaf Möller und der Eisenacher Oberbürgermeisterin Katja Wolf. Sie übergaben einen Bescheid über 840.000 Euro an den kommunalen Nahverkehr für die Anschaffung von zwei Elektrobussen sowie der dazugehörigen Ladeinfrastruktur. Das Team Starcarft der TU Ilmenau präsentierte ihren Elektro-Rennwagen, welcher in den vergangenen Jahren von Studenten der Universität konzipiert und stetig weiterentwickelt wurde. Auch andere Thüringer Unternehmen wie der Energieversorger TEAG und der Eisenacher Energieversorger evb, Ladesäulenhersteller Homecharge, Solaranlagenbau MaxxSolar, Lindig Fördertechnik GmbH, Autohaus Steinhardt sowie Mehrwert-e waren in Eisenach vertreten.

    Im Rahmen des Elektromobilitätstages informierte die ThEGA GmbH im Steigenberger Hotel „Thüringer Hof“ zudem interessierte Unternehmen aus der Wartburgregion, wie die elektromobile Zukunft in der Region aussehen kann. Referenten wie Prof. Dr. Knie vom Wissenschaftszentrum Berlin, Frau Dipl.-Soz. Hille von Verkehrspolitik und Raumplanung Erfurt und Herr Bergmann von der TEAG stellten anschaulich den aktuellen Stand wie auch Zukunftsperspektiven für die Region dar.

    Impressionen

  • Elektromobilitätstag in Weimar am 19.08.2018

    Gemeinsam mit den Stadtwerken Weimar hat die ThEGA am 19.08.2018 im Klima-Pavillon auf dem Beethovenplatz über aktuelle Trends und Entwicklungen rund um nachhaltige Mobilität informiert. Wir berichteten über die Einsatzmöglichkeiten von E-Bussen in Thüringen sowie über Elektrofahrzeuge und Lademöglichkeiten von Wallbox bis Ladesäule und beantworteten die Fragen der Besucherinnen und Besucher.

    Keine Theorie ohne Praxis: Unsere Besucher hatten die Möglichkeit, bei uns eWheels zu testen, Probefahrten mit E-Fahrzeugen zu machen oder sich bei unseren Ausstellern und Referenten über die aktuellen Entwicklungen im Mobilitätssektor zu informieren.

    Impressum

  • Elektromobilitätstag in Erfurt am 16.09.2017

    Elektro-Autos testen, Segways und E-Bikes ausprobieren, mit Experten von Autohäusern, Herstellern und Forschung fachsimpeln: Der Elektromobilitätstag am 16. September 2017 auf dem Erfurter Domplatz bot Elektromobilität zum Anfassen. Die Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) hat den Tag veranstaltet.

    Insgesamt standen den Besucherinnen und Besuchern 25 E-Autos zum Probesitzen und für Testfahrten zur Verfügung. Die ersten Gewinner von "Elektrisch durch Thüringen" konnten ihre Testautos ebenfalls in Empfang nehmen. Mehr als 2.300 Thüringerinnen und Thüringer hatten sich an der Aktion beteiligt. 500 davon können nun ein E-Auto für zwei Tage kostenlos in der Praxis testen.

    Impressionen

Thüringer Projekte und Netzwerke

Elektromobilität in Städten, in der Logistikbranche oder im Umfeld eines Flughafens; das Verbessern des Lademanagements für Pflegedienste, E-Car-Sharing oder grüne Mobilitätskonzepte: In Thüringen gibt es viele Projekte & Netzwerke für eine erfolgreiche Verkehrswende. Hier stellen wir Ihnen laufende Projekte und die Resultate abgeschlossener Pilotprojekte aus dem Bereich E-Mobilität vor.

Aktuelle Projekte

SmartDistributionLogistik

„Wirtschaftlicher Einsatz von Elektrofahrzeugen in der Medienlogistik“

Laufzeit

01.05.2017 – 30.04.2020 (abgeschlossen)

Ziele

Die Branche der Medienlogistik befindet sich seit einigen Jahren im Umbruch und strukturiert im Zuge dessen auch ihre Geschäftsprozesse grundlegend um. Das eröffnet die Chance, verschiedene Elektro-Transportfahrzeuge mit Hilfe intelligenter Planung von Anfang an kostenoptimiert in Logistikprozesse zu integrieren. Aufbauend auf den Ergebnissen des Projektes „SmartCityLogistik Erfurt“ verfolgt das Projekt SmartDistributionLogistik (SDL) deshalb das Ziel, Elektrofahrzeuge in der Medienlogistik vom ersten Jahr an wirtschaftlich einzusetzen. Es entwickelt eine lernfähige IKT-Systemplattform, über die in Feldversuchen der Einsatz von mindestens 40 Elektrofahrzeugen für die Zustellung von Zeitungen, Werbematerialien und Post in drei gemischten Flotten geplant, gesteuert und ganzheitlich optimiert wird.

Zusammengefasst besteht die Zielstellung in:

  • Entwicklung eines hierarchischen Optimierungssystems,
  • Entwicklung einer IKT-Systemplattform für Medienlogistikunternehmen,
  • Entwicklung eines spezifischen monetären Bewertungsmodells für die Inputfaktoren (TCO-Modell) inklusive entsprechendem Messsystem (TCO-Logger) zur Umsetzung einer TCO-basierten Gütebewertung in logistischen Optimierungssystemen,
  • Entwicklung von konfigurierbaren (typisierten) Modellen für Logistikkonzepte und
  • Entwicklung von Mehrfachnutzungsmodellen sowie Geschäftsmodellen für Mischflotten in der Medienlogistik

Partner

Konsortialführer

DAKO GmbH
Brüsseler Straße 22
07747 Jena
03641 22 778 0

5 Unternehmen

  • DAKO GmbH
  • EPSa Elektronik & Präzisionsbau Saalfeld GmbH
  • eLOG Systembetrieb GmbH
  • Sächsische Zeitung GmbH
  • LVZ Logistik GmbH INNOMAN GmbH

* Projektkoordinator: INNOMAN GmbH

2 Forschungseinrichtungen

  • Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • Fachhochschule Erfurt

4 Assoziierte Partner

  • Mediengruppe Magdeburg
  • Medienhaus Lensing
  • MZ Logistik GmbH
  • Verlagsberatung Kamp

Förderung

  • Zuwendungsgeber/Förderprogramm: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie; IKT für Elektromobilität III
  • Projektsumme/Zuwendungsbetrag: Gesamtprojektvolumen knapp 7 Mio. Euro, Gesamtprojektförderung: ca. 4 Mio. Euro
  • Unterstützung durch: Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft im Rahmen der Förderrichtlinie Elektromobilität Thüringen

Ergebnisse

  • IKT-Planungs- und Steuerungs-Plattform für Distributionslogistiker mit
  • mehrschichtiger Planungsunterstützung für Standort-, Rahmen- und Tourenplanung
  • Tourensteuerung und TCO-basierter Inputfaktorbewertung
  • Mehrdimensionales, selbstkalibrierendes, hierarchisches Optimierungsmodell für die strategische und operative Planung von Logistikprozessen
  • Verteiltes agentenbasiertes Big Data Netzwerk für erfahrungsbasierte Faktorbewertung sowie Total-Cost-of-Ownership-Modelle (TCO-Modell)
  • Typisierung von Hub- bzw. Logistikkonzepten
  • Mehrfachnutzungskonzepte für Cargo-Sharing und Truck-Sharing
  • Entwicklung eines mobilen und energieautarken Hubs

Folgeaktivitäten

Die Fortsetzung der Aktivitäten ist beabsichtigt.

www.sdl-projekt.de

www.scl-kongress.de

Kontakt

DAKO GmbH

Brüsseler Str. 7-11, 07747 Jena
Telefon: +49 3641 5998 0,
Telefax: +49 3641 5998 200
E-Mail: kontakt(at)smartcitylogistik.de

Dr. Harald Hempel (DAKO GmbH)
Telefon: +49 3641 5998 0
Mail: harald.hempel(at)dako.de

ALEC

„Flexibler batterieelektrischer Geräteträger für Flughafenvorfeldanwendungen“

Laufzeit

01.01.2018 – 31.12.2020

Ziele

Die Vorfeldmobilität auf Flughäfen ist Vorreiter im Bereich der Elektromobilität und kann in einzelnen Spezialfahrzeuganwendungen bereits auf einen elektromotorisch betriebenen Fahrzeuganteil von fast 50 Prozent verweisen. Hintergrund dafür ist einerseits die anwendungsseitige Nähe zur Intralogistik in Gebäuden und andererseits die hohe Sensibilität der Flughafenbetreiber für die Geräusch- und Schadstoffemissionen auf dem Flughafenvorfeld.

Vision des Projektes ist die wirtschaftliche Elektrifizierung aller Arbeitsfahrzeuge auf dem Flughafenvorfeld unter gleichzeitiger Reduzierung der Anzahl benötigter Einsatzgeräteträger.

Kernpunkte dieser Vision sind die Elektrifizierung der Arbeitsfahrzeuge auf dem Flughafenvorfeld und Übertragung des im Bereich kommunaler Arbeitsfahrzeuge bekannten Konzeptes der Einsatzwechseltätigkeit.

Zielstellung des Projektes ist daher ein flexibler batterieelektrischer Geräteträger für Flughafenvorfeldanwendungen mit einem universellen Arbeitsgeräte-Wechselsystem, welcher über standardisierte Arbeitsgeräte-Schnittstellen sowie einer übergreifenden Fahrzeug- und Flottensteuerung die Grundlage für eine zukünftig autonome Einsatzwechseltätigkeit am Flughafen bilden.

Partner

Konsortialführer

Hako GmbH
Werk Waltershausen
Industriestraße 3
99880 Waltershausen

+49 3622 6400

6 Unternehmen

  • Hako GmbH
  • ACTIA I+ME GmbH
  • Flughafen Erfurt GmbH
  • MEG Mechanik GmbH
  • Navimatix GmbH
  • Karosseriewerk Ostermann GmbH

1 Forschungseinrichtungen

  • Fraunhofer IOSB-AST

Projektkoordinator:

  • INNOMAN GmbH

Förderung

  • Zuwendungsgeber/Förderprogramm: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie BMWi (IKT für Elektromobilität III)
  • Projektsumme/Zuwendungsbetrag: ca. 4,6 Mio € / ca. 2,6 Mio €

Ergebnisse

  • Batterieelektrisches Trägerfahrzeug mit Elektrifizierungsbaukasten für skalierbare Antriebs- und Kapazitätsklassen
  • Elektrifizierte Arbeitsgeräte für bspw. Abwasserentsorgung und Frischwasserversorgung, Gepäckentladung und Gepäcktransport, etc.
  • IKT-basierte Flottenmanagementplattform
  • Innovatives logistisches Konzept für eine Einsatzwechseltätigkeit

www.alec-online.de

Kontakt

Konsortialführer:

Sven Gebhardt (Hako GmbH)
Telefon: +49 3622 640 493
E-Mail: sgebhardt(at)hako.com

Projektkoordinator:

Tommy Rost (INNOMAN GmbH)
Telefon: +49 3677 46 84 86
E-Mail: rost(at)innoman.de

DiTour-EE

„Energiemanagement und wirtschaftlich tragfähiger Einsatz von Elektromobilität in der Hotel- und Tourismusbranche.“

Laufzeit

01.01.2018 – 31.12.2020

Ziele

Das Projekt DiTour-EE setzt an den beiden Trends Elektromobilität und Digitalisierung an und entwickelt eine IKT-Systemplattform, die den Mobilitätsbedarf des Gastes und der hoteleigenen Fahrzeuge mit dem Energiemanagement des Objektes verbindet und optimiert. Die IKT-Systemplattform optimiert zum einen den Energieverbrauch des Hotels und steuert zum anderen Ladevorgänge von Elektromobilen so intelligent, dass diese kostenminimal in die Hotelbranche integriert werden. Dies ermöglicht den wirtschaftlich tragfähigen Einsatz von Elektromobilität in der Hotel- und Tourismusbranche.

Das Gesamtsystem wird permanent in 12 Thüringer Hotels unterschiedlichster Kategorien mit jeweils drei Ladesäulen und fünf ausgestatteten Zimmern erprobt. Somit ist eine Entwicklung ganz nah an den Bedürfnissen der Hotel- und Tourismusbranche gewährleistet.

Partner

15 Unternehmen

  • Radisson Hotel Erfurt
  • Hotel am Kaisersaal
  • Steigenberger Hotel Thüringer Hof Eisenach
  • H+ Hotel Erfurt
  • Berg- und Jagdhotel Gabelbach
  • Hotel Elephant Weimar
  • Thüringer Sozialakademie gemeinnützige GmbH
  • Hotel-Gasthaus Steiger und 4 weitere Hotels in Thüringen
  • Betterspace GmbH
  • Innomann GmbH
  • HKW-Elektronik GmbH

1 Forschungseinrichtungen

  • Fraunhofer IEE

1 Assoziierte Partner

  • Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

Förderung

  • Zuwendungsgeber/Förderprogramm:
    Bundesministerium für Wirtschaft und Energie/ IKT für Elektromobilität III
  • Projektsumme / Zuwendungsbetrag:
    3.08 Mio€/ 2.14 Mio€
  • Unterstützung durch: 
    DLR Projektträger

Ergebnisse

  • Alle Ergebnisse des Forschungs- und Entwicklungsprojektes werden begleitend bei 12 Thüringer Hotels der unterschiedlichsten Kategorien getestet. So kann eine marktnahe Entwicklung sichergestellt werden.
  • Die Hotels werden auf jeweils 5 Zimmern mit digitalen Gästemappen ausgestattet und Ladeinfrastruktur im Hotel installiert. Intelligentes Last- und Lademanagement sowie digitale Service können so vor Ort kundennah getestet werden und das Feedback kann für die weiteren Entwicklungsrunden genutzt werden.


www.ditour-ee.de

Kontakt

Betterspace GmbH

Dr. Siwanand Misara
Oberpörlitzer Straße 2
98693 Ilmenau

Telefon:  +49 3677  7613 125
Email: s.misara(at)betterspace360.com

 

Bauhaus.MobilityLab

Das Bauhaus.MobilityLab steht als interdisziplinäre und experimentelle Ideenwerkstatt im Zeichen der Weimarer Bauhaustradition und will durch seine Offenheit für neuen Ansätze und Lösungen die Kreation und Erprobung von Mobilitäts-, Logistik- und Energiedienstleistungen neu denken.

Ziele

Idee: Vernetzung von Infrastrukturen als Basis, um Mobilität neu zu denken

Ziel: Schaffung eines IKT-Ökosystems zur intelligenten Verknüpfung von Informationen als Grundlage zur Gestaltung neuer Mobilitäts-, Logistik- und Energiedienstleistungen. Im Geiste der Bauhaustradition soll im modernsten Erfurter Stadtquartier am Brühl ein Living Lab für neue Mobilitäts-, neue Logistik- und neue Energiekonzepte gestaltet und allen Anbietern für Produkterprobungen verfügbar gemacht werden.

Weg: Technologisch neuartige Ansätze im Bereich spannbasiertem Service Engineering und Quality of Service sowie zum Datenhandling sichern dabei die Automatisierbarkeit von Services und die Agilität der Innovationsprozesse.

Partner

Das Projekt Bauhaus.MobilityLab ist ein interdisziplinäres Team aus Forschungsinstituten, Industriepartnern, kleinen und mittleren Unternehmen sowie Hochschulen und der Landeshauptstadt Erfurt.

Förderung

Das Projekt ist Teil des Innovationswettbewerbs „Künstliche Intelligenz als Treiber für volkswirtschaftlich relevante Ökosysteme“, gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

https://bauhausmobilitylab.de

Kontakt

Herr Oliver Warweg
Fraunhofer IOSB-AST
oliver.warweg@iosb-ast.fraunhofer.de

Herr Prof. Dr.-Ing. Uwe Plank-Wiedenbeck
Bauhaus-Universität Weimar
uwe.plank-wiedenbeck@uni-weimar.de

Herr Frank Schnellhardt
Innoman GmbH
schnellhardt@innoman.de

E-MOBILE WARTBURGREGION

Die Idee, die Wartburgregion zur Elektromobilen Leitregion in Thüringen zu entwickeln, ist gleichermaßen charmant wie herausfordernd: Traditionell ist die Wartburgregion als Standort der Automobilindustrie dazu prädestiniert im Bereich neuer Antriebskonzepte und Mobilitätslösungen in Thüringen eine Vorreiterrolle einzunehmen; gleichzeitig stellt sie aber einen vergleichsweise dünn besiedelten ländlichen Raum dar, in dem die Wahrnehmbarkeit innovativer Konzepte und die Vernetzung der Akteure ungleich schwieriger ist als in urbanen Räumen.

Eine entscheidende Stärke der Wartburgregion auf dem Weg zur Elektromobilen Modellregion ist der vorhandene politische Wille zahlreicher Akteure. Im Auftrag des Landratsamt Wartburgkreis wurde deshalb eine Studie in Auftrag gegeben. Das Erfurter Büro „Verkehrspolitik & Raumplanung“ hat im Februar 2019 das „Maßnahmen- und Umsetzungskonzept E-Mobile Wartburgregion“ erstellt. 

Zur Umsetzung der Modellregion wurde ein Runder Tisch mit speziellen Arbeitsgruppen gegründet. Vorrangiges Ziel ist es die Zusammenarbeit verschiedener Akteure im Bereich der E-Mobilität zu stärken und ein Netzwerk zu diesem Thema in der Region aufzubauen. Perspektivisch soll der Runde Tisch und die Arbeitsgruppen als Beratungsinstanz für den anstehenden Transformationsprozess in der Automobilindustrie der Region entwickelt werden und eine Informationsfunktion übernehmen. 

Teilnehmer der Arbeitsgruppen sind neben regionalen Unternehmen der Automobilindustrie auch Handelsvertreter der Region, Energieversorgungsunternehmen sowie die Landes- und Kommunalverwaltung. Die Arbeitsgruppen tagen quartalsweise. Die ersten Sitzungen nahmen ihre Arbeit im November 2019 auf.

Gern können auch Sie als regionaler Vertreter teilnehmen.

Kontakt

Maika Baldauf
Landratsamt Wartburgkreis
03695 61-6406

Rico Hofmann
Landesenergieagentur ThEGA
0361 5603 294

Abgeschlossene Projekte

E-MOTIF

E-MOTIF – Elektromobiles Thüringen in der Fläche

Laufzeit

01.10.2012 – 31.08.2016 (abgeschlossen)

Ziele

Die beteiligten Partner im Projekt EMOTIF haben es sich zum Ziel gesetzt, das Bundesland Thüringen als innovative und nachhaltige Zukunftsregion zu etablieren. Die ländlichen Regionen Thüringens werden durch die Umsetzung des Projektes frühzeitig in die Entwicklung von Elektromobilität eingebunden und in Hinblick auf die Erreichbarkeit mit kollektiv genutzten Verkehrsmitteln gestärkt. Aufgabe der Begleitforschung ist es insbesondere zu prüfen, ob der Systemverbund von öffentlich zugänglichen Fahrzeugflotten und dem öffentlichen Verkehr technisch funktioniert, tatsächlich nachgefragt wird, organisatorisch funktioniert, mit Anbindung an den ÖV, besonders an den Fernverkehr, angenommen wird, die infrastrukturellen Voraussetzungen integrierbar sind und sich auskömmliche Geschäftsmodelle organisieren lassen. Die Realisierung einer durchgehenden elektrisch angetriebenen öffentlichen Mobilitätskette stellt nicht zuletzt ein neues, innovatives und attraktives Angebot für die potentiellen Nutzer in Thüringen dar. Hauptschwerpunkte sind dabei die:

  • Ermittlung der Leistungsfähigkeit elektrischer Fahrzeuge in einem Systemverbund von öffentlich zugänglichen Fahrzeugflotten mit dem ÖPNV in einer auch ländlich geprägten Region zur Etablierung einer CO2-freien Reisekette mit Bahn und E-Fahrzeug für die „letzte Meile“
  • Einrichtung von Ladeinfrastruktur an den Bahnhöfen
  • Einrichtung von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur bei (vorzugsweise) touristischen Leistungsanbietern im Umland der Städte
  • Analyse des Nutzerverhaltens und die
  • Analyse der Ladevorgänge im Umland

Partner

Konsortialführer

Institut Verkehr und Raum der Fachhochschule Erfurt

Projektpartner

  • Erfurt Tourismus und Marketing GmbH
  • Stadtwerke Weimar Stadtversorgungs GmbH
  • Stadtwerke Energie Jena-Pößneck GmbH
  • Eisenacher Versorgungs-Betriebe GmbH (EVB)
  • DB Rent GmbH

Assoziierte Partner

  • SWE Energie GmbH
  • Weimar GmbH
  • Eisenach – Wartburgregion Touristik GmbH
  • JenaKultur

Förderung

  • Zuwendungsgeber/Förderprogramm: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur BMVI / Förderprogramm „Innovationen für eine nachhaltige Mobilität, Elektromobilität“,
  • Programmkoordination: NOW Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie
  • Projektsumme/Zuwendungsbetrag: 1,1 Mio € / 0,72 Mio €
  • Unterstützung durch: TMUEN

Ergebnisse

  • Im Rahmen des Projektes konnten erfolgreich vier Carsharing-Stationen mit je 2 Elektrofahrzeugen in den Städten Erfurt, Jena, Weimar und Eisenach aufgebaut werden. Die Fahrzeuge können sowohl von Kunden des regionalen Carsharing-Anbieters teilAuto wie auch durch Kunden des Carsharingangebotes Flinkster der DB Rent GmbH gebucht werden.
  • Es wurden Ladestationen an folgenden Orten errichtet: Erlebnis Bergwerk Merkers, Inselsberg Funpark, Gedenkstätte Buchenwald, Leuchtenburg, Toskana Therme Bad Sulza, Nationalpark Hainich, Stausee Hohenfelden. Dabei wurden die Ladestationen am Stausee Hohenfelden, am Nationalpark Hainich sowie am Inselsberg Funpark durch eine finanzielle Förderung des TMUEN ermöglicht.
  • Das seit Ende 2013 in Betrieb befindliche Carsharing-System hat über die Projektlaufzeit eine hohe technische Zuverlässigkeit und eine für den Endkunden unproblematische Nutzung gezeigt. Angemerkt werden muss aber, dass die Implementierung eines solchen Systems zwar zunächst mit zahlreichen Unwägbarkeiten und zeitlichen Verzögerungen verbunden ist, aber auch in eher ländlichen Regionen sowie Mittelstädten grundsätzlich möglich ist. Die Elektromobilität befindet sich in Thüringen dennoch weiterhin in der Pionierphase und ist noch nicht in der Alltagsmobilität der Nutzer angekommen. Wenn langfristig die Integration von Elektrofahrzeugen in Carsharing-Systeme abseits der Ballungsräume gelingen soll, braucht es einerseits die technische Realisierbarkeit und andererseits eine deutlich gestiegene Nutzerakzeptanz.
  • Im Rahmen der Begleitforschung wurden verschiedene Befragungen mit unterschiedlichen methodischen Ansätzen durchgeführt. Dazu gehörte auch eine qualitative Nutzerbefragung. Diese identifizierte im wesentlichen vier Handlungsmotive für die Nutzung eines eCarsharing-Fahrzeuges: ein ausgeprägtes ökologisches Bewusstsein eines Akteurs, ein zentraler und einfach zugänglicher Standort des Elektrofahrzeuges, ein hoher subjektiv empfundener Fahrkomfort und ein ausgeprägtes Interesse an technischen Innovationen eines Akteurs.

Folgeaktivitäten

Fachkonferenz „Chancen und Potenziale von ländlichen Räumen“ am 22.9.2016 an der Fachhochschule Erfurt

Das aufgebaute eCarsharing-System in den vier beteiligten Städten bleibt auch nach Ende des Forschungsvorhabens bestehen und für die Kunden weiter nutzbar.

www.emotif.de

Kontakt

Fachhochschule Erfurt

Institut Verkehr und Raum
Altonaer Straße 25
99085 Erfurt

Dipl.-Soz. Claudia Hille und Prof. Dr. Matthias Gather
Tel.: 0361 6700-751 bzw. -654
Fax: 0361 6700-757
E-Mail: info(at)verkehr-und-raum.de

sMobiliTy

sMobiliTy – Vernetzung technischer Systeme für Elektromobilität

Laufzeit

01.10.2012 – 30.09.2015 (abgeschlossen)

Ziele

Die beteiligten Partner im Projekt EMOTIF haben es sich zum Ziel gesetzt, das Bundesland Thüringen als innovative und nachhaltige Zukunftsregion zu etablieren. Die ländlichen Regionen Thüringens werden durch die Umsetzung des Projektes frühzeitig in die Entwicklung von Elektromobilität eingebunden und in Hinblick auf die Erreichbarkeit mit kollektiv genutzten Verkehrsmitteln gestärkt. Aufgabe der Begleitforschung ist es insbesondere zu prüfen, ob der Systemverbund von öffentlich zugänglichen Fahrzeugflotten und dem öffentlichen Verkehr technisch funktioniert, tatsächlich nachgefragt wird, organisatorisch funktioniert, mit Anbindung an den ÖV, besonders an den Fernverkehr, angenommen wird, die infrastrukturellen Voraussetzungen integrierbar sind und sich auskömmliche Geschäftsmodelle organisieren lassen. Die Realisierung einer durchgehenden elektrisch angetriebenen öffentlichen Mobilitätskette stellt nicht zuletzt ein neues, innovatives und attraktives Angebot für die potentiellen Nutzer in Thüringen dar. Hauptschwerpunkte sind dabei die:

  • Ermittlung der Leistungsfähigkeit elektrischer Fahrzeuge in einem Systemverbund von öffentlich zugänglichen Fahrzeugflotten mit dem ÖPNV in einer auch ländlich geprägten Region zur Etablierung einer CO2-freien Reisekette mit Bahn und E-Fahrzeug für die „letzte Meile“
  • Einrichtung von Ladeinfrastruktur an den Bahnhöfen
  • Einrichtung von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur bei (vorzugsweise) touristischen Leistungsanbietern im Umland der Städte
  • Analyse des Nutzerverhaltens und die
  • Analyse der Ladevorgänge im Umland

Partner

Konsortialführer

Institut Verkehr und Raum der Fachhochschule Erfurt

Projektpartner

  • Erfurt Tourismus und Marketing GmbH
  • Stadtwerke Weimar Stadtversorgungs GmbH
  • Stadtwerke Energie Jena-Pößneck GmbH
  • Eisenacher Versorgungs-Betriebe GmbH (EVB)
  • DB Rent GmbH

Assoziierte Partner

  • SWE Energie GmbH
  • Weimar GmbH
  • Eisenach – Wartburgregion Touristik GmbH
  • JenaKultur

Förderung

  • Zuwendungsgeber/Förderprogramm: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur BMVI / Förderprogramm „Innovationen für eine nachhaltige Mobilität, Elektromobilität“,
  • Programmkoordination: NOW Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie
  • Projektsumme/Zuwendungsbetrag: 1,1 Mio € / 0,72 Mio €
  • Unterstützung durch: TMUEN

Ergebnisse

  • Im Rahmen des Projektes konnten erfolgreich vier Carsharing-Stationen mit je 2 Elektrofahrzeugen in den Städten Erfurt, Jena, Weimar und Eisenach aufgebaut werden. Die Fahrzeuge können sowohl von Kunden des regionalen Carsharing-Anbieters teilAuto wie auch durch Kunden des Carsharingangebotes Flinkster der DB Rent GmbH gebucht werden.
  • Es wurden Ladestationen an folgenden Orten errichtet: Erlebnis Bergwerk Merkers, Inselsberg Funpark, Gedenkstätte Buchenwald, Leuchtenburg, Toskana Therme Bad Sulza, Nationalpark Hainich, Stausee Hohenfelden. Dabei wurden die Ladestationen am Stausee Hohenfelden, am Nationalpark Hainich sowie am Inselsberg Funpark durch eine finanzielle Förderung des TMUEN ermöglicht.
  • Das seit Ende 2013 in Betrieb befindliche Carsharing-System hat über die Projektlaufzeit eine hohe technische Zuverlässigkeit und eine für den Endkunden unproblematische Nutzung gezeigt. Angemerkt werden muss aber, dass die Implementierung eines solchen Systems zwar zunächst mit zahlreichen Unwägbarkeiten und zeitlichen Verzögerungen verbunden ist, aber auch in eher ländlichen Regionen sowie Mittelstädten grundsätzlich möglich ist. Die Elektromobilität befindet sich in Thüringen dennoch weiterhin in der Pionierphase und ist noch nicht in der Alltagsmobilität der Nutzer angekommen. Wenn langfristig die Integration von Elektrofahrzeugen in Carsharing-Systeme abseits der Ballungsräume gelingen soll, braucht es einerseits die technische Realisierbarkeit und andererseits eine deutlich gestiegene Nutzerakzeptanz.
  • Im Rahmen der Begleitforschung wurden verschiedene Befragungen mit unterschiedlichen methodischen Ansätzen durchgeführt. Dazu gehörte auch eine qualitative Nutzerbefragung. Diese identifizierte im wesentlichen vier Handlungsmotive für die Nutzung eines eCarsharing-Fahrzeuges: ein ausgeprägtes ökologisches Bewusstsein eines Akteurs, ein zentraler und einfach zugänglicher Standort des Elektrofahrzeuges, ein hoher subjektiv empfundener Fahrkomfort und ein ausgeprägtes Interesse an technischen Innovationen eines Akteurs.

Folgeaktivitäten

Fachkonferenz „Chancen und Potenziale von ländlichen Räumen“ am 22.9.2016 an der Fachhochschule Erfurt

Das aufgebaute eCarsharing-System in den vier beteiligten Städten bleibt auch nach Ende des Forschungsvorhabens bestehen und für die Kunden weiter nutzbar.

www.smart-mobility-thueringen.de

Kontakt

INNOMAN GmbH

Am Vogelherd 50
98693 Ilmenau
Telefon: 03677-46848-0
Fax: 03677-46848-9
E-Mail: info(at)emobilitycity.de

Frank Schnellhardt
Telefon: +49 3677 46 84 80
Mail: schnellhardt(at)innoman.de

Elke Bouillon
Telefon: +49 3677 46 84 80
Mail: bouillon(at)innoman.de

Grüne Mobilitätskette

Grüne Mobilitätskette – Entwicklung und Erprobung eines attraktiven Elektromobilität-Angebots in Mitteldeutschland

Laufzeit

01.10.2013 – 30.09.2016 (abgeschlossen)

Ziele

Die beteiligten Partner im Projekt EMOTIF haben es sich zum Ziel gesetzt, das Bundesland Thüringen als innovative und nachhaltige Zukunftsregion zu etablieren. Die ländlichen Regionen Thüringens werden durch die Umsetzung des Projektes frühzeitig in die Entwicklung von Elektromobilität eingebunden und in Hinblick auf die Erreichbarkeit mit kollektiv genutzten Verkehrsmitteln gestärkt. Aufgabe der Begleitforschung ist es insbesondere zu prüfen, ob der Systemverbund von öffentlich zugänglichen Fahrzeugflotten und dem öffentlichen Verkehr technisch funktioniert, tatsächlich nachgefragt wird, organisatorisch funktioniert, mit Anbindung an den ÖV, besonders an den Fernverkehr, angenommen wird, die infrastrukturellen Voraussetzungen integrierbar sind und sich auskömmliche Geschäftsmodelle organisieren lassen. Die Realisierung einer durchgehenden elektrisch angetriebenen öffentlichen Mobilitätskette stellt nicht zuletzt ein neues, innovatives und attraktives Angebot für die potentiellen Nutzer in Thüringen dar. Hauptschwerpunkte sind dabei die:

  • Ermittlung der Leistungsfähigkeit elektrischer Fahrzeuge in einem Systemverbund von öffentlich zugänglichen Fahrzeugflotten mit dem ÖPNV in einer auch ländlich geprägten Region zur Etablierung einer CO2-freien Reisekette mit Bahn und E-Fahrzeug für die „letzte Meile“
  • Einrichtung von Ladeinfrastruktur an den Bahnhöfen
  • Einrichtung von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur bei (vorzugsweise) touristischen Leistungsanbietern im Umland der Städte
  • Analyse des Nutzerverhaltens und die
  • Analyse der Ladevorgänge im Umland

Partner

Konsortialführer

Institut Verkehr und Raum der Fachhochschule Erfurt

Projektpartner

  • Erfurt Tourismus und Marketing GmbH
  • Stadtwerke Weimar Stadtversorgungs GmbH
  • Stadtwerke Energie Jena-Pößneck GmbH
  • Eisenacher Versorgungs-Betriebe GmbH (EVB)
  • DB Rent GmbH

Assoziierte Partner

  • SWE Energie GmbH
  • Weimar GmbH
  • Eisenach – Wartburgregion Touristik GmbH
  • JenaKultur

Förderung

  • Zuwendungsgeber/Förderprogramm: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur BMVI / Förderprogramm „Innovationen für eine nachhaltige Mobilität, Elektromobilität“,
  • Programmkoordination: NOW Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie
  • Projektsumme/Zuwendungsbetrag: 1,1 Mio € / 0,72 Mio €
  • Unterstützung durch: TMUEN

Ergebnisse

  • Im Rahmen des Projektes konnten erfolgreich vier Carsharing-Stationen mit je 2 Elektrofahrzeugen in den Städten Erfurt, Jena, Weimar und Eisenach aufgebaut werden. Die Fahrzeuge können sowohl von Kunden des regionalen Carsharing-Anbieters teilAuto wie auch durch Kunden des Carsharingangebotes Flinkster der DB Rent GmbH gebucht werden.
  • Es wurden Ladestationen an folgenden Orten errichtet: Erlebnis Bergwerk Merkers, Inselsberg Funpark, Gedenkstätte Buchenwald, Leuchtenburg, Toskana Therme Bad Sulza, Nationalpark Hainich, Stausee Hohenfelden. Dabei wurden die Ladestationen am Stausee Hohenfelden, am Nationalpark Hainich sowie am Inselsberg Funpark durch eine finanzielle Förderung des TMUEN ermöglicht.
  • Das seit Ende 2013 in Betrieb befindliche Carsharing-System hat über die Projektlaufzeit eine hohe technische Zuverlässigkeit und eine für den Endkunden unproblematische Nutzung gezeigt. Angemerkt werden muss aber, dass die Implementierung eines solchen Systems zwar zunächst mit zahlreichen Unwägbarkeiten und zeitlichen Verzögerungen verbunden ist, aber auch in eher ländlichen Regionen sowie Mittelstädten grundsätzlich möglich ist. Die Elektromobilität befindet sich in Thüringen dennoch weiterhin in der Pionierphase und ist noch nicht in der Alltagsmobilität der Nutzer angekommen. Wenn langfristig die Integration von Elektrofahrzeugen in Carsharing-Systeme abseits der Ballungsräume gelingen soll, braucht es einerseits die technische Realisierbarkeit und andererseits eine deutlich gestiegene Nutzerakzeptanz.
  • Im Rahmen der Begleitforschung wurden verschiedene Befragungen mit unterschiedlichen methodischen Ansätzen durchgeführt. Dazu gehörte auch eine qualitative Nutzerbefragung. Diese identifizierte im wesentlichen vier Handlungsmotive für die Nutzung eines eCarsharing-Fahrzeuges: ein ausgeprägtes ökologisches Bewusstsein eines Akteurs, ein zentraler und einfach zugänglicher Standort des Elektrofahrzeuges, ein hoher subjektiv empfundener Fahrkomfort und ein ausgeprägtes Interesse an technischen Innovationen eines Akteurs.

Folgeaktivitäten

Fachkonferenz „Chancen und Potenziale von ländlichen Räumen“ am 22.9.2016 an der Fachhochschule Erfurt

Das aufgebaute eCarsharing-System in den vier beteiligten Städten bleibt auch nach Ende des Forschungsvorhabens bestehen und für die Kunden weiter nutzbar.

www.nasa.de/gruene-mobilitaetskette/

 

Kontakt

Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH

Am Alten Theater 4 u. 6
39104 Magdeburg
Tel.: +49 391 53631-0
Fax: +49 391 53631-99
E-Mail: gmk(at)nasa.de

auch:
Sebastian Schmermbeck,
Projektleiter

Tel.: +49 391 53631-52
E-Mail: sebastian.schmermbeck(at)nasa.de

FleetFloating

FleetFloating – Regionales Elektromobilitätskonzept im Ilm-Kreis

Laufzeit

01.09.2016 – 28.02.2017 (abgeschlossen)

Ziele

Die beteiligten Partner im Projekt EMOTIF haben es sich zum Ziel gesetzt, das Bundesland Thüringen als innovative und nachhaltige Zukunftsregion zu etablieren. Die ländlichen Regionen Thüringens werden durch die Umsetzung des Projektes frühzeitig in die Entwicklung von Elektromobilität eingebunden und in Hinblick auf die Erreichbarkeit mit kollektiv genutzten Verkehrsmitteln gestärkt. Aufgabe der Begleitforschung ist es insbesondere zu prüfen, ob der Systemverbund von öffentlich zugänglichen Fahrzeugflotten und dem öffentlichen Verkehr technisch funktioniert, tatsächlich nachgefragt wird, organisatorisch funktioniert, mit Anbindung an den ÖV, besonders an den Fernverkehr, angenommen wird, die infrastrukturellen Voraussetzungen integrierbar sind und sich auskömmliche Geschäftsmodelle organisieren lassen. Die Realisierung einer durchgehenden elektrisch angetriebenen öffentlichen Mobilitätskette stellt nicht zuletzt ein neues, innovatives und attraktives Angebot für die potentiellen Nutzer in Thüringen dar. Hauptschwerpunkte sind dabei die:

  • Ermittlung der Leistungsfähigkeit elektrischer Fahrzeuge in einem Systemverbund von öffentlich zugänglichen Fahrzeugflotten mit dem ÖPNV in einer auch ländlich geprägten Region zur Etablierung einer CO2-freien Reisekette mit Bahn und E-Fahrzeug für die „letzte Meile“
  • Einrichtung von Ladeinfrastruktur an den Bahnhöfen
  • Einrichtung von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur bei (vorzugsweise) touristischen Leistungsanbietern im Umland der Städte
  • Analyse des Nutzerverhaltens und die
  • Analyse der Ladevorgänge im Umland

Partner

Konsortialführer

Institut Verkehr und Raum der Fachhochschule Erfurt

Projektpartner

  • Erfurt Tourismus und Marketing GmbH
  • Stadtwerke Weimar Stadtversorgungs GmbH
  • Stadtwerke Energie Jena-Pößneck GmbH
  • Eisenacher Versorgungs-Betriebe GmbH (EVB)
  • DB Rent GmbH

Assoziierte Partner

  • SWE Energie GmbH
  • Weimar GmbH
  • Eisenach – Wartburgregion Touristik GmbH
  • JenaKultur

Förderung

  • Zuwendungsgeber/Förderprogramm: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur BMVI / Förderprogramm „Innovationen für eine nachhaltige Mobilität, Elektromobilität“,
  • Programmkoordination: NOW Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie
  • Projektsumme/Zuwendungsbetrag: 1,1 Mio € / 0,72 Mio €
  • Unterstützung durch: TMUEN

Ergebnisse

  • Im Rahmen des Projektes konnten erfolgreich vier Carsharing-Stationen mit je 2 Elektrofahrzeugen in den Städten Erfurt, Jena, Weimar und Eisenach aufgebaut werden. Die Fahrzeuge können sowohl von Kunden des regionalen Carsharing-Anbieters teilAuto wie auch durch Kunden des Carsharingangebotes Flinkster der DB Rent GmbH gebucht werden.
  • Es wurden Ladestationen an folgenden Orten errichtet: Erlebnis Bergwerk Merkers, Inselsberg Funpark, Gedenkstätte Buchenwald, Leuchtenburg, Toskana Therme Bad Sulza, Nationalpark Hainich, Stausee Hohenfelden. Dabei wurden die Ladestationen am Stausee Hohenfelden, am Nationalpark Hainich sowie am Inselsberg Funpark durch eine finanzielle Förderung des TMUEN ermöglicht.
  • Das seit Ende 2013 in Betrieb befindliche Carsharing-System hat über die Projektlaufzeit eine hohe technische Zuverlässigkeit und eine für den Endkunden unproblematische Nutzung gezeigt. Angemerkt werden muss aber, dass die Implementierung eines solchen Systems zwar zunächst mit zahlreichen Unwägbarkeiten und zeitlichen Verzögerungen verbunden ist, aber auch in eher ländlichen Regionen sowie Mittelstädten grundsätzlich möglich ist. Die Elektromobilität befindet sich in Thüringen dennoch weiterhin in der Pionierphase und ist noch nicht in der Alltagsmobilität der Nutzer angekommen. Wenn langfristig die Integration von Elektrofahrzeugen in Carsharing-Systeme abseits der Ballungsräume gelingen soll, braucht es einerseits die technische Realisierbarkeit und andererseits eine deutlich gestiegene Nutzerakzeptanz.
  • Im Rahmen der Begleitforschung wurden verschiedene Befragungen mit unterschiedlichen methodischen Ansätzen durchgeführt. Dazu gehörte auch eine qualitative Nutzerbefragung. Diese identifizierte im wesentlichen vier Handlungsmotive für die Nutzung eines eCarsharing-Fahrzeuges: ein ausgeprägtes ökologisches Bewusstsein eines Akteurs, ein zentraler und einfach zugänglicher Standort des Elektrofahrzeuges, ein hoher subjektiv empfundener Fahrkomfort und ein ausgeprägtes Interesse an technischen Innovationen eines Akteurs.

Folgeaktivitäten

Fachkonferenz „Chancen und Potenziale von ländlichen Räumen“ am 22.9.2016 an der Fachhochschule Erfurt

Das aufgebaute eCarsharing-System in den vier beteiligten Städten bleibt auch nach Ende des Forschungsvorhabens bestehen und für die Kunden weiter nutzbar.

www.ilm-kreis.de/klimaschutz

 

Kontakt

Felix Schmigalle
Klimaschutzmanager des Ilm-Kreises

Ritterstraße 14, 99310 Arnstadt
Telefon: 03628-738 119
Fax: 03628 738-111
E-Mail: f.schmigalle(at)ilm-kreis.de

eMobilityCity

eMobilityCity – Netzwerk zur Bündelung Thüringer Akteure im Bereich Elektromobilität

Laufzeit

01.09.2015 – 30.08.2018 (abgeschlossen)

Ziele

Die beteiligten Partner im Projekt EMOTIF haben es sich zum Ziel gesetzt, das Bundesland Thüringen als innovative und nachhaltige Zukunftsregion zu etablieren. Die ländlichen Regionen Thüringens werden durch die Umsetzung des Projektes frühzeitig in die Entwicklung von Elektromobilität eingebunden und in Hinblick auf die Erreichbarkeit mit kollektiv genutzten Verkehrsmitteln gestärkt. Aufgabe der Begleitforschung ist es insbesondere zu prüfen, ob der Systemverbund von öffentlich zugänglichen Fahrzeugflotten und dem öffentlichen Verkehr technisch funktioniert, tatsächlich nachgefragt wird, organisatorisch funktioniert, mit Anbindung an den ÖV, besonders an den Fernverkehr, angenommen wird, die infrastrukturellen Voraussetzungen integrierbar sind und sich auskömmliche Geschäftsmodelle organisieren lassen. Die Realisierung einer durchgehenden elektrisch angetriebenen öffentlichen Mobilitätskette stellt nicht zuletzt ein neues, innovatives und attraktives Angebot für die potentiellen Nutzer in Thüringen dar. Hauptschwerpunkte sind dabei die:

  • Ermittlung der Leistungsfähigkeit elektrischer Fahrzeuge in einem Systemverbund von öffentlich zugänglichen Fahrzeugflotten mit dem ÖPNV in einer auch ländlich geprägten Region zur Etablierung einer CO2-freien Reisekette mit Bahn und E-Fahrzeug für die „letzte Meile“
  • Einrichtung von Ladeinfrastruktur an den Bahnhöfen
  • Einrichtung von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur bei (vorzugsweise) touristischen Leistungsanbietern im Umland der Städte
  • Analyse des Nutzerverhaltens und die
  • Analyse der Ladevorgänge im Umland

Partner

Konsortialführer

Institut Verkehr und Raum der Fachhochschule Erfurt

Projektpartner

  • Erfurt Tourismus und Marketing GmbH
  • Stadtwerke Weimar Stadtversorgungs GmbH
  • Stadtwerke Energie Jena-Pößneck GmbH
  • Eisenacher Versorgungs-Betriebe GmbH (EVB)
  • DB Rent GmbH

Assoziierte Partner

  • SWE Energie GmbH
  • Weimar GmbH
  • Eisenach – Wartburgregion Touristik GmbH
  • JenaKultur

Förderung

  • Zuwendungsgeber/Förderprogramm: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur BMVI / Förderprogramm „Innovationen für eine nachhaltige Mobilität, Elektromobilität“,
  • Programmkoordination: NOW Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie
  • Projektsumme/Zuwendungsbetrag: 1,1 Mio € / 0,72 Mio €
  • Unterstützung durch: TMUEN

Ergebnisse

  • Im Rahmen des Projektes konnten erfolgreich vier Carsharing-Stationen mit je 2 Elektrofahrzeugen in den Städten Erfurt, Jena, Weimar und Eisenach aufgebaut werden. Die Fahrzeuge können sowohl von Kunden des regionalen Carsharing-Anbieters teilAuto wie auch durch Kunden des Carsharingangebotes Flinkster der DB Rent GmbH gebucht werden.
  • Es wurden Ladestationen an folgenden Orten errichtet: Erlebnis Bergwerk Merkers, Inselsberg Funpark, Gedenkstätte Buchenwald, Leuchtenburg, Toskana Therme Bad Sulza, Nationalpark Hainich, Stausee Hohenfelden. Dabei wurden die Ladestationen am Stausee Hohenfelden, am Nationalpark Hainich sowie am Inselsberg Funpark durch eine finanzielle Förderung des TMUEN ermöglicht.
  • Das seit Ende 2013 in Betrieb befindliche Carsharing-System hat über die Projektlaufzeit eine hohe technische Zuverlässigkeit und eine für den Endkunden unproblematische Nutzung gezeigt. Angemerkt werden muss aber, dass die Implementierung eines solchen Systems zwar zunächst mit zahlreichen Unwägbarkeiten und zeitlichen Verzögerungen verbunden ist, aber auch in eher ländlichen Regionen sowie Mittelstädten grundsätzlich möglich ist. Die Elektromobilität befindet sich in Thüringen dennoch weiterhin in der Pionierphase und ist noch nicht in der Alltagsmobilität der Nutzer angekommen. Wenn langfristig die Integration von Elektrofahrzeugen in Carsharing-Systeme abseits der Ballungsräume gelingen soll, braucht es einerseits die technische Realisierbarkeit und andererseits eine deutlich gestiegene Nutzerakzeptanz.
  • Im Rahmen der Begleitforschung wurden verschiedene Befragungen mit unterschiedlichen methodischen Ansätzen durchgeführt. Dazu gehörte auch eine qualitative Nutzerbefragung. Diese identifizierte im wesentlichen vier Handlungsmotive für die Nutzung eines eCarsharing-Fahrzeuges: ein ausgeprägtes ökologisches Bewusstsein eines Akteurs, ein zentraler und einfach zugänglicher Standort des Elektrofahrzeuges, ein hoher subjektiv empfundener Fahrkomfort und ein ausgeprägtes Interesse an technischen Innovationen eines Akteurs.

Folgeaktivitäten

Fachkonferenz „Chancen und Potenziale von ländlichen Räumen“ am 22.9.2016 an der Fachhochschule Erfurt

Das aufgebaute eCarsharing-System in den vier beteiligten Städten bleibt auch nach Ende des Forschungsvorhabens bestehen und für die Kunden weiter nutzbar.

www.emobilitycity.de

Kontakt

INNOMAN GmbH

Am Vogelherd 50
98693 Ilmenau
Telefon: 03677-46848-0
Fax: 03677-46848-9
E-Mail: info(at)emobilitycity.de

Frank Schnellhardt
Telefon: +49 3677 46 84 80
Mail: schnellhardt(at)innoman.de

Elke Bouillon
Telefon: +49 3677 46 84 80
Mail: bouillon(at)innoman.de

sMobilityCOM

sMobilityCOM – Prädiktives Lade- und Einsatzmanagement für mobilitätsbasierte Dienstleister

Laufzeit

01.01.2016 – 31.12.2018 (abgeschlossen)

Ziele

Die beteiligten Partner im Projekt EMOTIF haben es sich zum Ziel gesetzt, das Bundesland Thüringen als innovative und nachhaltige Zukunftsregion zu etablieren. Die ländlichen Regionen Thüringens werden durch die Umsetzung des Projektes frühzeitig in die Entwicklung von Elektromobilität eingebunden und in Hinblick auf die Erreichbarkeit mit kollektiv genutzten Verkehrsmitteln gestärkt. Aufgabe der Begleitforschung ist es insbesondere zu prüfen, ob der Systemverbund von öffentlich zugänglichen Fahrzeugflotten und dem öffentlichen Verkehr technisch funktioniert, tatsächlich nachgefragt wird, organisatorisch funktioniert, mit Anbindung an den ÖV, besonders an den Fernverkehr, angenommen wird, die infrastrukturellen Voraussetzungen integrierbar sind und sich auskömmliche Geschäftsmodelle organisieren lassen. Die Realisierung einer durchgehenden elektrisch angetriebenen öffentlichen Mobilitätskette stellt nicht zuletzt ein neues, innovatives und attraktives Angebot für die potentiellen Nutzer in Thüringen dar. Hauptschwerpunkte sind dabei die:

  • Ermittlung der Leistungsfähigkeit elektrischer Fahrzeuge in einem Systemverbund von öffentlich zugänglichen Fahrzeugflotten mit dem ÖPNV in einer auch ländlich geprägten Region zur Etablierung einer CO2-freien Reisekette mit Bahn und E-Fahrzeug für die „letzte Meile“
  • Einrichtung von Ladeinfrastruktur an den Bahnhöfen
  • Einrichtung von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur bei (vorzugsweise) touristischen Leistungsanbietern im Umland der Städte
  • Analyse des Nutzerverhaltens und die
  • Analyse der Ladevorgänge im Umland

Partner

Konsortialführer

Institut Verkehr und Raum der Fachhochschule Erfurt

Projektpartner

  • Erfurt Tourismus und Marketing GmbH
  • Stadtwerke Weimar Stadtversorgungs GmbH
  • Stadtwerke Energie Jena-Pößneck GmbH
  • Eisenacher Versorgungs-Betriebe GmbH (EVB)
  • DB Rent GmbH

Assoziierte Partner

  • SWE Energie GmbH
  • Weimar GmbH
  • Eisenach – Wartburgregion Touristik GmbH
  • JenaKultur

Förderung

  • Zuwendungsgeber/Förderprogramm: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur BMVI / Förderprogramm „Innovationen für eine nachhaltige Mobilität, Elektromobilität“,
  • Programmkoordination: NOW Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie
  • Projektsumme/Zuwendungsbetrag: 1,1 Mio € / 0,72 Mio €
  • Unterstützung durch: TMUEN

Ergebnisse

  • Im Rahmen des Projektes konnten erfolgreich vier Carsharing-Stationen mit je 2 Elektrofahrzeugen in den Städten Erfurt, Jena, Weimar und Eisenach aufgebaut werden. Die Fahrzeuge können sowohl von Kunden des regionalen Carsharing-Anbieters teilAuto wie auch durch Kunden des Carsharingangebotes Flinkster der DB Rent GmbH gebucht werden.
  • Es wurden Ladestationen an folgenden Orten errichtet: Erlebnis Bergwerk Merkers, Inselsberg Funpark, Gedenkstätte Buchenwald, Leuchtenburg, Toskana Therme Bad Sulza, Nationalpark Hainich, Stausee Hohenfelden. Dabei wurden die Ladestationen am Stausee Hohenfelden, am Nationalpark Hainich sowie am Inselsberg Funpark durch eine finanzielle Förderung des TMUEN ermöglicht.
  • Das seit Ende 2013 in Betrieb befindliche Carsharing-System hat über die Projektlaufzeit eine hohe technische Zuverlässigkeit und eine für den Endkunden unproblematische Nutzung gezeigt. Angemerkt werden muss aber, dass die Implementierung eines solchen Systems zwar zunächst mit zahlreichen Unwägbarkeiten und zeitlichen Verzögerungen verbunden ist, aber auch in eher ländlichen Regionen sowie Mittelstädten grundsätzlich möglich ist. Die Elektromobilität befindet sich in Thüringen dennoch weiterhin in der Pionierphase und ist noch nicht in der Alltagsmobilität der Nutzer angekommen. Wenn langfristig die Integration von Elektrofahrzeugen in Carsharing-Systeme abseits der Ballungsräume gelingen soll, braucht es einerseits die technische Realisierbarkeit und andererseits eine deutlich gestiegene Nutzerakzeptanz.
  • Im Rahmen der Begleitforschung wurden verschiedene Befragungen mit unterschiedlichen methodischen Ansätzen durchgeführt. Dazu gehörte auch eine qualitative Nutzerbefragung. Diese identifizierte im wesentlichen vier Handlungsmotive für die Nutzung eines eCarsharing-Fahrzeuges: ein ausgeprägtes ökologisches Bewusstsein eines Akteurs, ein zentraler und einfach zugänglicher Standort des Elektrofahrzeuges, ein hoher subjektiv empfundener Fahrkomfort und ein ausgeprägtes Interesse an technischen Innovationen eines Akteurs.

Folgeaktivitäten

Fachkonferenz „Chancen und Potenziale von ländlichen Räumen“ am 22.9.2016 an der Fachhochschule Erfurt

Das aufgebaute eCarsharing-System in den vier beteiligten Städten bleibt auch nach Ende des Forschungsvorhabens bestehen und für die Kunden weiter nutzbar.

www.smobility.net

Kontakt

INNOMAN GmbH

Am Vogelherd 50
98693 Ilmenau
Telefon: 03677-46848-0
Fax: 03677-46848-9
E-Mail: info(at)emobilitycity.de

Frank Schnellhardt
Telefon: +49 3677 46 84 80
Mail: schnellhardt(at)innoman.de

Elke Bouillon
Telefon: +49 3677 46 84 80
Mail: bouillon(at)innoman.de

SmartCityLogistik

„Wirtschaftlicher Einsatz von Elektrofahrzeugen im Transportgewerbe“

Laufzeit

01.07.2013 – 30.06.2016 (abgeschlossen)

Ziele

SMART CITY LOGISTIK verknüpft intelligent Webservices, Hardwarekomponenten und Geschäftsmodelle für den wirtschaftlichen Einsatz von Elektrofahrzeugen im Transportgewerbe. Die Ausbildung des IT-Systems in Form einer offenen Referenzarchitektur stellt eine Basisanforderung an die Entwicklungsziele dar. Die Optimierung der Transportreichweite von Elektrofahrzeugen steht dabei besonders im Fokus. Als erweiternde Funktionen für bestehende IT-Logistiksysteme wurden Dienste für:

  • Transportplanung
  • Tourenüberwachung
  • Intelligentes Lademanagement
  • Transportsteuerung und -optimierung
  • Frachtzustandsüberwachung und
  • Exception Management

unter Bereitstellung von vorverarbeiteten Informationen aus:

  • Batterieladezustand
  • aktuellen Verkehrslagedaten
  • Fahrweise
  • Routenprofil
  • aktuellem Frachtzustand und
  • gesetzlichen Regularien
    entwickelt, welche die Erfüllung der Transportaufgabe mit Elektrofahrzeugen gewährleisten.

Ziel ist somit die Entwicklung einer offenen, herstellerunabhängigen IKT-System- und Serviceplattform, die für bestehende IT-Logistiksysteme elektromobilitätsspezifische und auf die innerstädtische Logistik zugeschnittene Dienste zur Transportoptimierung, Fracht- und Tourenüberwachung, Transportsteuerung und zur Beherrschung von Ausnahmesituationen (Exception Management) bereitstellt.

Partner

Konsortialführer

DAKO GmbH
Brüsseler Straße 22
07747 Jena
03641 22 778 0

6 Unternehmen

  • DAKO GmbH
  • Navimatix GmbH
  • EPSa GmbH
  • eLOG Systembetrieb GmbH
  • TVT Tabakwarenvertriebsgesellschaft mbH
  • BTF Bonn Tatje Fackiner GmbH & Co. Kg

2 Forschungseinrichtungen

  • Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • Fachhochschule Erfurt

4 Assoziierte Partner

  • Mercedes-Benz Senger-Kraft
  • Smiley`s Pizza Profis
  • PRALLE Logistik
  • Sushifreunde

Förderung

  • Zuwendungsgeber/Förderprogramm: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie BMWi (IKT für Elektromobilität III)
  • Projektsumme/Zuwendungsbetrag: ca. 7 Mio. € / 4 Mio. €
  • Unterstützung durch: TMWWDG (Förderprogramm Elektromobilität Thüringen)

Ergebnisse

  • IKT-Plattform zur Planung, Optimierung und Überwachung von Elektrofahrzeugen in logistischen Einsatzszenarien
  • Fahrerassistenzsystem zur Unterstützung des Fahrpersonals bei der Tourdurchführung
  • Telematikeinheit speziell entwickelt für Elektrofahrzeuge in der Logistik
  • Neue Einsatzkonzepte und Geschäftsmodelle für die innerstädtische, elektromobile Logistik
  • Auf die Logistik abgestimmtes, selbstlernendes Reichweitenmodell
  • Erprobung und Validierung der Projektergebnisse in der Praxis

Folgeaktivitäten

Die Fortsetzung des Projektes ist geplant.

www.smartcitylogistik.de

Kontakt

DAKO GmbH

Brüsseler Str. 7-11, 07747 Jena
Telefon: +49 3641 5998 0,
Telefax: +49 3641 5998 200
E-Mail: kontakt(at)smartcitylogistik.de

Dr. Harald Hempel (DAKO GmbH)
Telefon: +49 3641 5998 0
Mail: harald.hempel(at)dako.de

FAQ Elektromobilität & Elektroautos

Die Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA), Antenne Thüringen und die Unternehmensberater von Innoman haben die Thüringerinnen und Thüringer gefragt: Was wollen sie zum Thema Elektromobilität und Elektroautos wissen? Die wichtigsten Fragen und Antworten haben wir für Sie zusammengefasst.

  • 1. Warum sind die Preise für ein Elektroauto höher als für ein Verbrennerfahrzeug?

    Ein wesentlicher Grund für die höheren Anschaffungskosten ist die Batterie. In den vergangenen Jahren ist allerdings durch das Produzieren höherer Stückzahlen eine Preisreduzierung festzustellen. Experten gehen davon aus, dass die Preise für Akkus in den nächsten Jahren deutlich sinken werden. Dadurch erreichen neuere E-Autos künftig eine höhere Reichweite und es ist mit niedrigeren Fahrzeugpreisen zu rechnen.

  • 2. Wie hoch sind beim Elektroauto die Wartungskosten?

    Die Wartungskosten sind deutlich niedriger als bei Verbrennerfahrzeugen. Viel weniger bewegliche Bauteile machen den Elektromotor wartungsarm. Beispielsweise ist kein Motorölwechsel erforderlich. Durch die Rückgewinnung von Energie beim „Bremsen“ ist auch der Verschleiß der Bremsbeläge deutlich geringer.

  • 3. Wie lang ist die Lebensdauer einer Batterie für ein Elektroauto?

    Hersteller geben üblicherweise eine Garantie auf die Batterie - beispielsweise bis zu acht Jahre. Dies beinhaltet allerdings einen geringen Kapazitätsverlust. Denn grundsätzlich verlieren Akkus von E-Autos mit der Zeit langsam an nutzbarer Kapazität. Diese hängt bei wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Akkus einmal vom kalendarischen Alter und zum anderen von den Ladezyklen ab. Die Lebensdauer der Batterie ist aber auch von den Betriebsbedingungen, der Fahrweise, dem Ladeverhalten, den eingesetzten Materialien und der Qualität des Herstellungsprozesses abhängig.

    Eine Untersuchung des ADAC aus dem Jahr 2017 hat gezeigt, dass beim Nissan Leaf nach fünf Jahren und 80.000 gefahrenen Kilometern die Kapazität der Batterie bei 89 Prozent lag. Eine ältere Studie mit dem Tesla Roadster hat gezeigt, dass nach einer durchschnittlichen Fahrstrecke von 160.000 Kilometern die Batterie noch eine Kapazität von 80 bis 85 Prozent hatte.

    Wenn die Batterie für die Reichweite eines Elektroautos nicht mehr ausreicht, muss sie übrigens nicht gleich entsorgt werden. Sie kann in sogenannten „Second Life“-Anwendungen beispielsweise für die Speicherung von Solarstrom genutzt werden.

  • 4. Wie ist die Reichweite von Elektroautos bei Minusgraden im Winter?

    Die nutzbare Akkukapazität verringert sich bei niedrigen Temperaturen. Auch wird für die Heizung zusätzlicher Strom benötigt. Für die üblichen Strecken sollte daher bei der Reichweite ein zusätzlicher Puffer eingeplant werden.

    Günstig ist die Nutzung einer Garage oder das Abstellen in einem Parkhaus. Auch kann es hilfreich sein, das Auto gleich nach der Fahrt zu laden, denn dann ist der Akku noch warm.

  • 5. Typ 1 oder Typ 2: Was unterscheidet die Ladestecker für ein Elektroauto?

    Für das Laden mit Wechselstrom hat die Europäische Kommission 2013 den Typ 2-Stecker - auch Mennekes-Stecker genannt - als Norm für das Laden festgelegt. Einige Fahrzeuge - vor allem aus dem asiatischen Raum - haben noch einen Typ 1–Stecker. Für diesen werden Adapter auf Typ 2 angeboten, sodass die Fahrzeugladung überall möglich ist.

    Viele Autos können zusätzlich mit Gleichstrom geladen werden. In Europa ist dafür der CCS-Stecker (Combined Charging System) als Standard favorisiert. Jede öffentliche Schnellladesäule in Deutschland ist mindestens mit einem CCS-Stecker ausgestattet.

    Bei asiatischen Elektroautos hingegen ist der so genannte CHAdeMO-Anschluss standardmäßig am Fahrzeug integriert. Tesla hat für die Gleichstromladung mit seinem Supercharger ein eigenes System entwickelt.

  • 6. Was kostet das Aufladen eines Elektroautos an einer öffentlichen Ladestation und wie erfolgt der Zugang?

    In Thüringen haben sich die Anbieter auf eine einheitliche Zugangskarte für das Nutzen der Ladestationen geeinigt. Die Preismodelle für das Laden sind allerdings unterschiedlich. Es gibt Ladestationen, an denen das Laden kostenlos ist. Häufig wird an einer Ladestation ein bestimmter kW-Preis verlangt. Manche Preismodelle bieten eine zeitbasierte Abrechnung oder eine Kombination von kW-Preis und „Parkgebühr“. Das hängt vom Standort ab. Üblich ist zum Beispiel ein kW-Preis von 30 Cent.

    Grundsätzlich sollte das Laden überall ohne Anmeldung möglich sein - beispielsweise per SMS. Dies setzt sich zunehmend durch. Zudem bieten Autohersteller, Energieversorger und Roaming-Anbieter ihren Kunden häufig eine App und/oder eine Zugangskarte an, mit der man sich einfach an Ladestationen für die Abrechnung identifiziert. Dies kann Preisvorteile bringen. Mehr Infos unter: www.ladenetz.de

  • 7. Ist es möglich, mehr als ein Elektroauto zu Hause zu laden?

    Das Laden mehrerer Fahrzeuge am Wohnort ist prinzipiell möglich. Die Anzahl ist jedoch von der Hausinstallation und von der Anschlussleistung des Gebäudes abhängig. Zusätzlich ist auch die Leistungsaufnahme pro Fahrzeug entscheidend.

    Empfehlenswert ist die Anschaffung einer bzw. von mehreren Ladeboxen, die so eingestellt werden können, dass mehrere Fahrzeuge gleichzeitig laden können, ohne dass die Hausinstallation an Ihre Grenzen kommt.

  • 8. Wie soll das Laden eines Elektroautos in großen Wohngebieten mit Mehrfamilienhäusern funktionieren, in denen es keine festen Parkplätze gibt?

    Mit dieser Frage beschäftigen sich aktuell auch Wohnungsbaugenossenschaften. Denn auch sie sehen sich hier zunehmend in der Verantwortung. Konzepte dazu mit mehreren Ladepunkten auf Gemeinschaftsparkplätzen werden in den nächsten Jahren getestet.

  • 9. Kann ich mit dem Elektroauto ins Ausland fahren und es dort aufladen?

    Ja. In Europa wurde ein einheitlicher Steckertyp festgelegt und auch die Abrechnung (Roaming) funktioniert immer besser. In manchen Nachbarländern ist die Ladeinfrastruktur sogar besser ausgebaut als in Deutschland. Vor Reiseantritt sollte man sich natürlich über die Lademöglichkeiten auf der Strecke und am Zielort informieren.

  • 10. Wie kann ich mein Stromkabel davor sichern, dass Dritte es aus der Ladesäule am Auto ziehen?

    Der in Europa geltende Standard für Stecker sieht eine Verriegelung an der Ladesäule und am Elektroauto vor. Ein Diebstahl oder unberechtigtes Abstecken ist damit nicht möglich.

  • 11. Wie ist die Ökobilanz von Elektroautos, wenn die Ressourcen für die Herstellung und die Entsorgung der Akkus berücksichtigt werden?

    Diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten, weil viele Faktoren eine Rolle spielen: der Stromverbrauch, die Herkunft der Elektrizität, das Klima am Einsatzort, die Herstellung der Zusatzkomponenten und vor allem der Batterie sowie die Lebensdauer und Fahrleistung des Autos.

    Grundsätzlich gilt: Die Produktion eines E-Autos verbraucht mehr Ressourcen als die eines gleich großen Verbrennerfahrzeuges. In der alltäglichen Nutzung ist ein E-Auto jedoch viel umweltfreundlicher als ein Benziner oder Dieselfahrzeug. Und das, obwohl der heutige Strommix nur zu 32 Prozent aus erneuerbaren Energieträgern besteht.

  • 12. Für Batterien von Elektroautos werden knappe Rohstoffe benötigt (z.B. Kobalt) - sind Alternativen absehbar?

    Wegen der hohen Nachfrage nach leistungsfähigen Akkus beschäftigen sich Forscher weltweit mit neuen Technologien der Elektromobilität. Ziel ist es, die Energiedichte zu erhöhen und neue Werkstoffe einzusetzen. Erfolgversprechende Ansätze sind beispielsweise der Nickel-Zink-Akku und der Magnesiumsulfid-Akku. Beide kommen ohne Kobalt aus - sind aber noch im Forschungsstadium.

  • 13. Gibt es auch Elektroroller?

    Der Markt der Elektroroller ist noch vergleichsweise übersichtlich. Erst seit 2014 ist eine nennenswerte Anzahl alltagstauglicher Modelle verfügbar. Hinzu kommen regelmäßig neue Modelle. Weitere Informationen finden sich beispielsweise auf diesen Webseiten: elektroroller-test.net und electrive.net.

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