Servicestelle Solarenergie

Servicestelle Solarenergie - unabhängige Informationen
zu Solaranlagen in Thüringen

Die Servicestelle Solarenergie der ThEGA berät und informiert Kommunen, Unternehmen und Thüringer Bürgerinnen und Bürger unabhängig und herstellerneutral rund um die Themen Solarenergie und Solaranlagen. Unser Angebot umfasst:

  • Beratung zu Einsatzmöglichkeiten von Solarenergie (Photovoltaikanlage, Solarthermie)
  • Potenzialermittlung von Photovoltaikanlagen und Solarthermie auf Dach- und Freiflächen durch den Thüringer Solarrechner
  • Fördermittelberatung für Photovoltaik und Solarthermie
  • Informationen zu Bürgerbeteiligung bei Solar-Projekten

Nutzen Sie unseren Thüringer Solarrechner. So finden Sie in wenigen Minuten und kostenlos heraus, wie schnell sich das Erzeugen von Strom oder Wärme mittels einer Solaranlage für Sie rechnet.

In unseren Publikationen - zum Beispiel in der Broschüre „Photovoltaik für Unternehmen“ - finden Sie weitere Informationen und Best-Practice-Beispiele aus Thüringen.

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Die Servicestelle Solarenergie Ihrer Landesenergieagentur beantwortet Fragen zum Solarrechner und berät Sie gern.

Ihre Ansprechpartnerin
Ulrike Lilie

Ulrike Lilie
Servicestelle Solarenergie

Mainzerhofstraße 10
99084 Erfurt

0361 5603-226
0361 5603-327
E-Mail schreiben

Thüringer Solarrechner

Jetzt kostenlos Ertrag von Photovoltaikanlage und Solarthermie berechnen

Mit dem Thüringer Solarrechner können Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Kommunen in wenigen Minuten die Wirtschaftlichkeit ihrer Solaranlage berechnen.

Der Solarrechner enthält so genannte Befliegungsdaten, mit denen alle Dächer im Freistaat realitätsgenau erfasst werden. Um herauszufinden, wie schnell sich eine Photovoltaikanlage oder Solarthermie rechnet, analysiert der Solarrechner automatisch verschiedene Aspekte wie Neigung, Größe, Ausrichtung und Verschattung des Daches und berechnet die entsprechende Sonneneinstrahlung. Weitere Faktoren wie Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten werden ebenfalls berücksichtigt.

So funktioniert der Thüringer Solarrechner

So einfach geht´s:

Adresse eingeben, wenige Angaben zu Immobilie und Stromverbrauch machen - den Rest übernimmt der Thüringer Solarrechner. Die Berechnungen können abgespeichert oder ausgedruckt werden.

FAQ - häufig gestellte Fragen zum Solarrechner

Wer kann den Solarrechner nutzen?

Mit dem Thüringer Solarrechner können Privathaushalte, Unternehmen, Kommunen und Bürgerenergiegenossenschaften aus Thüringen mit wenigen Klicks herausfinden, ob sich ihr Dach für eine Solaranlage eignet und wie schnell sich diese rechnet. Für Dächer außerhalb Thüringens kann der Solarrechner keine Aussagen treffen.

Photovoltaik, Solarthermie - welche Anwendungsfälle lassen sich im Solarrechner abbilden?

Der Solarrechner liefert Ergebnisse für Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung sowie für Solarthermie zur Erzeugung von Wärme. Freiflächenanlagen sind ebenfalls möglich.

Welche Vorteile bietet der Solarrechner?

Üblicherweise müssen für die Wirtschaftlichkeitsberechnung einer Solaranlage jede Menge Informationen aufwendig recherchiert und berechnet werden: Zum Beispiel Neigung, Größe, Ausrichtung und Verschattung des Daches. Der Thüringer Solarrechner analysiert das automatisch. Er enthält so genannte Befliegungsdaten, mit denen alle Dächer im Freistaat realitätsgenau erfasst werden. So können die Sonneneinstrahlung und die zu erwartenden Erträge berechnet werden. Weitere Faktoren wie Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten bezieht der Solarrechner ebenfalls in die Berechnung ein. Zusätzlich können Nutzer angeben, ob die Anlage möglichst wirtschaftlich sein soll oder ob die Unabhängigkeit vom Strommarkt im Fokus steht.

Wer steht hinter dem Solarrechner?

Der Thüringer Solarrechner ist ein kostenloses Angebot der Landesenergieagentur ThEGA und des Thüringer Umweltministeriums. Die Online-Beratung ist daher frei von kommerziellen Interessen und erfolgt herstellerneutral und unabhängig.

Welche Daten benötigt der Solarrechner für die Wirtschaftlichkeitsberechnung von Solaranlagen?

Das Meiste berechnet der Thüringer Solarrechner ganz von selbst, so dass nur wenige Angaben gebraucht werden: Die Adresse ist nötig, damit der Solarrechner das Haus bzw. das entsprechende Dach finden kann. Der aktuelle Stromverbrauch ist wichtig für die Wirtschaftlichkeitsberechnung, um die Höhe des Eigenbedarfs genau angeben zu können. Sollte der aktuelle Stromverbrauch nicht bekannt sein, kann dieser auch indirekt über die Haushaltsgröße (Bewohnerzahl) ermittelt werden.

Wie präzise sind die Ergebnisse des Solarrechners?

Der Solarrechner informiert über Kosten, Eigenverbrauch, Jahresrendite, Autarkiegrad und die voraussichtliche CO2-Einsparung. Diese Ergebnisse geben eine erste Orientierung, wie wirtschaftlich eine Investition in eine Solaranlage ist. Mit diesen Informationen können die Nutzer in die konkrete Planung einsteigen und die nächsten Schritte mit Handwerker oder Projektierer besprechen. Es ist empfehlenswert, sich drei Angebote einzuholen. Nutzen Sie die Handwerkerdatenbanken im Solarrechner, um entsprechende Firmen in Ihrer Nähe zu finden.

Ein wichtiger Aspekt für die Wirtschaftlichkeitsberechnung ist die eigene Verbrauchsdeckung, die wiederum von dem individuellen Verbrauchsprofil bei Strom oder Warmwasser abhängt. Im Solarrechner Thüringen wurden entsprechende Standardlastprofile verwendet, die auf gemittelten Daten der Übertragungsnetzbetreiber beruhen.

Im Solarrechner kann zwischen verschiedenen Modulbelegungen gewählt werden. Welche Variante ist für mein Gebäude optimal?

 

Welche Variante sich konkret für das jeweilige Gebäude am besten eignet, kann pauschal nur schwer beantwortet werden. Am besten, Sie probieren die drei Belegungsvarianten im Solarrechner für Ihr Haus aus:

  • möglichst wirtschaftlich > Hier steht die Rendite im Vordergrund.
  • möglichst große Unabhängigkeit vom Strommarkt > Hier erfolgt die Optimierung hinsichtlich einer größtmöglichen Eigenbedarfsdeckung durch eine nach der Batteriespeichergröße ausgelegten PV-Anlage unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten.
  • vollständige Belegung der Dachflächen.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Modulbelegung individuell anzupassen. Wenn man Module manuell hinzufügt oder entfernt, eröffnet sich automatisch eine vierte Kategorie „Eigene Belegung“. Für solarthermische Anlagen besteht die Möglichkeit, die Module hinsichtlich einer reinen Warmwassererzeugung oder zusätzlich zur Heizungsunterstützung auszulegen.

Wie erkennt der Solarrechner mein Haus?

Es gibt zwei Möglichkeiten, zu Ihrem Gebäude zu navigieren: Entweder Sie klicken auf Ihren Landkreis und zoomen sich weiter hinein oder Sie nutzen direkt die Adresseingabe in der oberen Leiste. Es spielt dabei keine Rolle, ob Sie mit dem Straßennamen oder dem Ort beginnen.

Der Solarrechner erkennt meine Adresse nicht. Woran liegt das?

In einigen älteren Browserversionen kann es passieren, dass früher getätigte Eingaben im so genannten Cache gesammelt werden und dadurch eine neue Suche keine Suchvorschläge hervorbringt. Bitte löschen Sie in diesem Fall den Browserverlauf oder starten Sie die Suche in einem neuen Tab. Der Browserverlauf ist je nach Browser unterschiedlich zu löschen. Entweder Sie drücken die Tasten Strg + Shift + Entf und löschen so den Verlauf oder Sie finden unter dem Menüpunkt Extras/Internetoptionen (Explorer) oder Extras/Einstellungen (Firefox) oder unter Optionen/Details (Chrome) das entsprechende Werkzeug.

Mein Dach wird im Solarrechner nicht gefunden oder nicht korrekt abgebildet. Wie kann das sein?

Die in der Karte dargestellten Hausumringe stammen vom Thüringer Landesamt für Vermessung und Geoinformation. Maßgebend für die automatisierte Dacherkennung im Solarrechner Thüringen sind die Daten aus den so genannten Laserscan-Befliegungen. Der aktuelle Datenbestand beinhaltet mehrheitlich Aufnahmen aus den Jahren 2010 bis 2014 mit einer Erfassungsdichte von mindestens 4 Punkten/m².

Wenn Ihr Gebäude erst vor wenigen Jahren errichtet worden ist, kann es sein, dass es noch nicht eingemessen ist oder noch nicht in den landesweiten Datensatz übertragen ist. Nord-, Süd- und Westthüringen sind von 2010 bis 2013 beflogen worden, Mittel- und Ostthüringen im Zeitraum von 2014 bis 2019. Es kann entsprechend vorkommen, dass ein Haus noch nicht enthalten ist. Darüber hinaus kann es bei den Daten selbst vereinzelnd zu Störungen kommen, wie zum Beispiel durch Rauch oder Vogelschwärme bei der Aufnahme.

Der Solarrechner Thüringen wird automatisch aktualisiert, sobald neue Daten(sätze) zur Verfügung stehen.

Solarenergie in Thüringen

Gesamtleistung von PV-Anlagen

22.600 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 1,2 Gigawatt erzeugen zwölf Prozent des in Thüringen produzierten Stroms.


Stand: 03/2018, Quelle: ThEGA, Bundesnetzagentur

Strom aus Photovoltaik

300.000 Drei-Personen-Haushalte werden in Thüringen durch Strom aus Photovoltaik versorgt.

PV-Anlagen pro Einwohner

Auf 1.000 Thüringerinnen und Thüringer kommen durchschnittlich elf installierte Photovoltaikanlagen.

Photovoltaik in Thüringen: Anlagenzahl nach Landkreisen

Photovoltaik in Thüringen: Anlagenzahl

zum Vergrößern auf die Karte klicken
Quelle: ThEGA, BNetzA, Stand der Daten: 03/2018

in Thüringen insgesamt:
0
PV-Anlagen

0
PV-Anlagen je
1.000 Einwohner

Photovoltaik in Thüringen: installierte Leistung nach Landkreisen

Photovoltaik in Thüringen: Leistung

zum Vergrößern auf die Karte klicken
Stand: 03/2018, Quelle: ThEGA, Bundesnetzagentur

in Thüringen insgesamt:
0
Megawatt

0
Watt pro
Einwohner
Förderung

Förderung von Photovoltaik

Für Strom, der mittels einer Photovoltaikanlage erzeugt wird, gibt es zwei Optionen:

1. Der Strom wird selbst genutzt, um den eigenen Energieverbrauch zu decken.

Mit dem landeseigenen Förderprogramm „Solar Invest“  werden Investitionen für Photovoltaikanlagen und Stromspeicher mit bis zu 25 Prozent der Kosten bezuschusst. Voraussetzung: Der erzeugte Strom muss für mindestens fünf Jahre ausschließlich der Eigen- oder Direktversorgung dienen. Er darf nicht in ein öffentliches Netz eingeleitet werden.

Das Landesprogramm unterstützt außerdem Bürgerenergiegenossenschaften mit 40 Prozent der Investitionskosten für eine Photovoltaikanlage. 50 Prozent der Kosten werden übernommen, wenn die PV-Anlage mit einem Batteriespeichersystem kombiniert wird. Zusätzlich wird die Umsetzung von Mieterstrommodellen mit bis zu 80 Prozent gefördert.

Weitere Informationen erhalten Sie auf dieser Website.

2. Der Strom wird nicht selbst genutzt, sondern ins öffentliche Netz eingespeist.

Die Energieversorger haben nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) die Pflicht, Solarstrom zu festgelegten Vergütungssätzen abzunehmen. In den letzten Jahren sind diese allerdings deutlich gesunken. Je nach Leistung und Inbetriebnahme-Datum der Photovoltaikanlage liegt die Einspeisevergütung aktuell zwischen 10 und 12 Cent pro produzierte Kilowattstunde Strom. Dennoch kann diese Variante lukrativ sein.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website der Bundesnetzagentur.

ThEGA-Tipp: 
Mit dem Thüringer Solarrechner können Sie berechnen, ob Eigenverbrauch oder Einspeisevergütung die wirtschaftlich sinnvollste Variante für Ihr Haus ist. Das geht schnell und unkompliziert, weil der Solarrechner alle Häuser im Freistaat erfasst und automatisch Neigung, Größe, Ausrichtung und Verschattung des Daches analysiert. So lassen sich Sonneneinstrahlung und Rendite in wenigen Minuten berechnen – und Sie sparen sich das Heraussuchen von Unterlagen und Informationen.

Förderung von Solarthermieanlagen

Über das Bundesamt für Ausfuhrkontrolle (BAFA) können Privatpersonen, Vereine, Kommunen oder Zweckverbände eine Förderung von Solarthermieanlagen auf Bestandsgebäuden beantragen. Die Solarthermieanlagen können sowohl zur ausschließlichen oder kombinierten Warmwasser- und/oder Heizungsunterstützung, aber auch für Prozesswärme, die solare Kälteerzeugung oder für die Wärmenetzführung verwendet werden.

Die detaillierten Anforderungen und Förderkonditionen erhalten Sie auf dieser Website.

Günstige Kredite und verschiedene Finanzierungsmodelle hält die KfW-Bankengruppe für die Investition in eine Solarthermieanlage oder Photovoltaikanlage bereit. Informieren Sie sich unter dem KFW-Programm 270/271 Erneuerbare Energien - Standard/Premium. Im Bereich Wärmeerzeugung/Solarthermie gibt es außerdem noch das KfW-Energieeffizienzprogramm „Energieeffizient Sanieren“.

Weitere Infos erhalten Sie auf dieser Website.